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Das Stoffwindelexperiment – Erfahrungsbericht mit Pocketwindeln

Huhu,

Wir haben nun seit dem 27.03. Pocketwindeln und unser Sonnenschein hat diese bereits oft getragen. Ich muss sagen – ich bin begeistert. Durch die Stoffwindeln haben wir uns bereits sehr viele Wegwerfwindeln erspart und bisher hatte unser Kleiner keinen Ausschlag mehr.

Wie viel mehr Wäsche ist es denn?

Viel mehr Wäsche ist es bisher nicht geworden, da wir erst 12 Stoffwindeln und 18 Einlagen haben. Ich wasche immer dann, wenn unsere Wetbag voll ist und das geht sich mit den restlichen Stoffwindeln super aus. Anfangs habe ich die Windeln komplett ohne Waschmittel und Weichspüler gewaschen, mittlerweile habe ich mir hierfür jedoch ein Waschpulver von dm besorgt.

Reichen die Windeln aus?

Ja und nein. Ich wasche circa alle 2 Tage und die Waschmaschine ist dann nur zu 1/3 voll. Wir haben bisher auch nur Pocketwindeln besorgt und wollen unseren Vorrat noch ein wenig erweitern und aufstocken. An sich möchte ich so weit kommen, dass wir alle 3 Tage eine volle Waschmaschine mit Stoffwindeln waschen, da ich eine fast leere Waschmaschine nicht unbedingt als umweltschonend verstehe. Wen das überhaupt nicht stört, der würde vermutlich auch mit 12 Windeln auskommen – je nachdem wie oft man wickelt natürlich.

Was macht ihr mit angekackten Windeln?

Wir nutzen eigentlich immer Windelvlies. Das fängt die meiste Arbeit ab. Sollte doch die Einlage oder die Windel voll werden, dann wasche ich sie meist kurz vorher ab und stopfe sie dann direkt in die Waschmaschine. Da wir mit Waschlappen abwischen, macht es eigentlich recht wenig Unterschied.

Wie funktioniert das mit den Pocketwindeln?

Eigentlich gibt es hinten in den Pocketwindeln eine Lasche, in die man die Einlage steckt. Da mir das herausnehmen und hineingeben mit aktivem Kleinkind allerdings zu umständlich ist, legen wir die Einlagen einfach auf die Windel, schlagen das Windelvlies rechts und links um die Einlage und wickeln auf diese Weise. Das ist jedoch Geschmackssache. Auf diese Art erspare ich mir auch oft das Waschen der Windel und kann einfach eine neue Einlage hineingeben.

Welche Einlagen habt ihr?

Wir haben 6 Bambuseinlagen und 12 Baumwolleinlagen. Ehrlich gesagt sind mir die Bambuseinlagen lieber, da ich finde, dass sie angenehmer auf der Haut sind und sie mehr saugen können. Wir werden aber auch hier vermutlich noch ein wenig aufstocken, dann kann ich genaueres sagen.

Welche Größe verwendet ihr?

Wir verwenden One-Size Pocketwindeln. Wenn wir ein zweites Kind bekommen, besorgen wir uns für den Anfang auch wirkliche Newborn-Windeln, doch danach werden wir vermutlich wieder auf One-Size Windeln umsteigen.

Eure Freya

Die Stoffwindel-Reihe:

  1. Das Stoffwindelexperiment – die Ankunft der Pocketwindeln
  2. Das Stoffwindelexperiment – Erfahrungsbericht mit Pocketwindeln

Den einen richtigen Weg gibt es nicht

Huhu,

in den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit meinem Leben und meinen Entscheidungen auseinandergesetzt. Bereits seit meiner Pubertät arbeite ich an mir und meiner Einstellung. Mir wurde ein sehr negatives Weltbild mitgegeben und oftmals hänge ich mich daran zu sehr auf. Ich merke jedoch, wie schlecht dieses Weltbild ist. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Sobald etwas vorgeschlagen wird, sehe ich zuerst das Negative und viele Dinge ersticke ich dadurch im Keim, obwohl sie vielleicht wunderbar werden könnten.

In den letzten Jahren habe ich in diesem Punkt viele Fortschritte gemacht und ich gebe nicht nur neuen Dingen, sondern auch neuen Personen eine Chance. Ich probiere viel mehr aus und lasse mich überraschen was passiert. Vor allem in der Küche 😉 Durch meine Arbeit an meinem Weltbild, habe ich auch einen „Erziehungsstil“ gefunden, der zu mir und vor allem zu uns passt – Attachment Parenting. Von vielen Seiten wurde ich bereits für vollkommen verrückt erklärt und mir sind die schlimmsten Dinge prophezeit worden.

Unser Sohn würde verweichlicht werden, egoistisch, ein Muttersohn, faul, wird niemals aus dem Familienbett ausziehen, wird nie ohne Windel herumlaufen, etc. Ich kann die Bedenken verstehen. Wenn man selbst anders erzogen hat, ist es schwierig, auch einen ganz anderen Weg als „richtig“ anzusehen. Doch es gibt nicht den einen Weg. Jede Familie ist anders. Was bei den Eltern geklappt hat, muss sich für die eigene Familie nicht richtig anfühlen. Es ist in Ordnung die eigene Erziehung zu hinterfragen und kritisch zu beäugen. Kein Mensch ist perfekt und auch die neue Elterngeneration wird Fehler machen.

Für mich ist das Familienbett etwas positives. Mein Umfeld findet die Idee eher seltsam. Ich kann mir nicht vorstellen, mein Kind früh abzustillen. Meine Familie hat – bis auf eine gezwungene Ausnahme – sehr früh abgestillt. Mein Kind darf alle Schränke ausräumen, weil ich dort nur ungefährliche Dinge aufbewahre, oder sein Spielzeug. Mir wurde daraufhin an den Kopf geworfen, dass ich einfach faul bin. Das ist in Ordnung, denn jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Jeder Mensch kann sich selbst ein Urteil bilden und dieses muss nicht positiv ausfallen. Wer das Familienbett verrückt findet ist genauso normal wie die Personen, die sich das Familienbett nicht mehr wegdenken können.

Jede Person und jede Familie hat ihren eigenen Weg und dieser ist selten geradeaus. Meist findet man seinen Weg erst nach langem Suchen und vielen Hügeln und Tälern – auch das ist in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man sich nicht verunsichern lässt. Es wird immer jemand da sein, der euren Weg kritisch beäugt. Vertraut auf euch und euer Bauchgefühl. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann lasst es einfach. Die anderen gehen nicht in euren Schuhen, wissen nicht wie ihr euch fühlt und was ihr alles zu meistern habt. Nehmt aus den Kritiken mit, was ihr brauchen könnt und lasst alles andere einfach links liegen.

Um das Ganze ein bisschen weniger theoretisch zu gestalten. Mein „verweichlichter“ Sohn, den ich immer tröste, steht bei kleinen Unfällen meist einfach auf und läuft weiter. Hin und wieder, wenn er gegen einen Stuhl läuft, rummst es kurz richtig laut, er schaut verdutzt und läuft dann weiter. Auch von Egoismus ist keine Spur. Wenn ich morgens noch richtig müde bin, weil er so spät eingeschlafen ist und so früh aufwacht, beschäftigt er sich auch gut und gerne eine halbe Stunde bis Stunde alleine, neben mir im Bett und lässt mich schlafen. Da unsere Wohnung komplett kindersicher ist, ist das ohne Probleme möglich. Jeder Weg hat seine positiven und seine negativen Seiten. Ich hoffe, ihr findet euren Weg und habt die Sicherheit, ihn einfach zu gehen ohne euch von den Stimmen anderer zu sehr beeinflussen zu lassen.

Eure Freya

Ein Aufruf für mehr Selbstsicherheit im Umgang mit Kritik

Huhu,

momentan befinde ich mich mal wieder in einer Art „Selbstfindungs-Phase“. Solche Phasen habe ich bereits öfter gehabt und ich bin immer einen Schritt weiter gekommen als zuvor. Begonnen hat das Ganze in meiner Zeit als Jugendliche, als sich irgendetwas nicht „stimmig“ angefühlt hat. Einige von euch kennen dieses Gefühl bestimmt. Das ist nicht wirklich greif- oder beschreibbar. Es ist wie ein Jucken im Hals. Man spürt es, weiß aber nicht wo es ist und kann sich auch nicht kratzen, bis man herausgefunden hat, was es wirklich ist.

Ich will euch aber nicht damit nerven, dass ich darüber philosophiere, wie sich diese Phase äußert und anfühlt, also kürze ich das Ganze ein wenig ab. Seit ich Mutter bin, komme ich gefühlt ständig in immer neue Phasen der „Selbstfindung“.

Zuerst musste ich herausfinden, wie ich meinem Kind begegnen will. Althergebrachte Erziehungsmethoden? Attachment Parenting? Oder gar Unerzogen? Es gab so viele Möglichkeiten und ich wurde schier erschlagen.

Kurz darauf kam die erste Kritik an meiner Erziehungsmethode – klar, musste ja so kommen. Dadurch löste ich meine nächste Krise aus. Um Gottes willen, mein Kind isst mit 4 Monaten noch nichts „anständiges“. Er will keinen Tee und er schläft in unserem Bett. Also musste ich das natürlich ändern und trieb unsere kleine Familie langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unser Sonnenschein fand das natürlich nicht toll, ich war gestresst weil es nicht klappte wie es doch sein „musste“ und mein Lebensgefährte bekam abends all den Stress ab. Keine tolle Lösung – für niemanden. Als ich dann endlich beschlossen hatte, dass es mir egal war, ob irgendjemand toll fand, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes erfüllte und wie ich das tat, war die Krise auch schon wieder verschwunden und alles lief viel entspannter ab.

Jetzt mit ca 14 Monaten trinkt mein Kleiner alles Mögliche (er hat sogar schon an meinem Kaffee genippt – was ich nicht ganz so toll fand), er isst alles was Mama kocht und er schläft sogar immer mal wieder in seinem eigenen Bett. Diese Krise war also thematisch gesehen vollkommen unnötig und nur von außen ausgelöst. Gelernt habe ich daraus jedoch mehr als je zuvor – ich wusste am Besten was für mein Kind ist und weiß es auch immer noch. Niemand sonst verbringt so viel Zeit mit meinem Kind wie ich und daher hat auch keine andere Person das Recht, mir zu sagen, was gut für mein Kind ist und was nicht.

Diese Erkenntnis ist so wichtig gewesen, dass ich sie noch einmal für euch und für mich hervorheben wollte. Lasst euch von niemandem vorschreiben, wann euer Kind mit Beikost anfangen soll, wann ihr abstillt oder wo bzw. wie euer Kind schläft. Ihr seid die meiste Zeit mit eurem Kind zusammen und ihr seid es auch, die die Bedürfnisse eures Kindes am Besten einschätzen könnt. Natürlich gibt es Ratschläge, die helfen können, doch Kritik welche auf althergebrachten Erziehungsmethoden und Sprichwörtern basiert, ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Ihr könnt euer Baby nicht verwöhnen, wenn ihr auf seine Bedürfnisse achtet. Euer Baby funktioniert nicht nach Lehrplan, denn es kennt diesen Lehrplan nicht. Wenn euer Kind mit 6 Monaten seinen ersten Zahn bekommt und trotzdem nicht mitessen will – who cares? Ich kenne keinen Erwachsenen, der sich immer noch von Flaschennahrung oder Muttermilch ernährt und ihr?

In diesem Sinne – lasst euch ein dickes Fell wachsen. Akzeptiert die Kritik der anderen und macht euer eigenes Ding. Ihr wisst am Besten, was sich für euch und eure Familie gut anfühlt. Nur weil es bei einer Familie gelingt, muss es bei euch nicht automatisch auch klappen. Wenn es bei euren Eltern funktioniert hat, kann es für euch vollkommen falsch sein. Probiert aus, hört auf euer Herz, euren Verstand und euer Bauchgefühl und lasst euch nicht verunsichern!

Eure Freya

„Der Kleine tanzt euch doch jetzt schon auf der Nase herum“ – vom Unverständnis für bedürfnisorientierte Erziehung

Huhu,

vor Kurzem haben wir jemanden besucht und der Tag verlief eigentlich recht entspannt. Wir haben gegessen, gespielt, gekuschelt und alles war ganz toll. Bis der Abend kam und mit ihm das Fieber.

Oh oh, die Zähne kommen

Unser Sonnenschein ist nicht krank, nein, er bekommt Zähne. Ich vermute sehr stark, dass es die Eckzähne sind, denn er hatte bisher noch nie 2 Wochen lang jeden Abend Fieber durch die Zähne. Jeder, der ein Kind hat, wird sicher schon von den Warnungen gehört haben. „Bei den Eckzähnen kann dein Kind alles haben – fürchte dich jetzt schon!“ Mir wurde von Augenentzündung, über Ohrenschmerzen, Fieber, Durchfall, Erbrechen, schlechter Laune, bis hin zu Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit alles Mögliche und Unmögliche „vorhergesagt“. Momentan sind wir „nur“ bei Fieber, schlechter Laune und unruhigen Nächten. *auf Holz klopf*

Und was hat das nun mit Erziehung zu tun?

Ganz einfach – mein Kind bekam am genannten Abend Fieber und schlechte Laune. Ich hatte zuvor bereits gesagt, er würde ein Zäpfchen (homöopathisch) benötigen und mir wurde erklärt, dies wäre vollkommen unnötig. Eine halbe Stunde später war aus meinem Sonnenschein ein meckerndes, anhängliches und sehr „trotziges“ Baby geworden. Wir spielten gerade Bowling auf der Wii als der „Trotzanfall“ kam. Er wollte unbedingt die Fernbedienung für die Wii haben, denn er wollte mitspielen. Ihm wurde erklärt, dass das gerade nicht geht. Wir wollten nach dieser Partie aufbrechen und haben uns beeilt, damit unser Mr. Grummel nicht zu lange warten muss. Er fing an zu weinen und steigerte sich in einen seiner – recht harmlosen – „Trotzanfälle“. Dann kam die Gastgeberin, schnappte sich den Kleinen und meinte lapidar, wir wären ja selbst Schuld an dem „Trotzanfall“, denn wir würden durch unsere Erziehung zulassen, dass er uns „auf der Nase herumtanzt“.

Autsch.

Ich schluckte – dank meiner Erziehung und meiner Selbstkontrolle – allerlei bissige Kommentare herunter und grummelte leise vor mich hin. Das hatte gesessen. Mein Kind ist vielleicht ein wenig früh dran, aber mir Inkompetenz zu unterstellen, weil er „trotzte“? Puh. Ich ließ mir mein Kind abnehmen, spielte zu Ende, machte uns fertig und wir gingen. Mein müdes Kind im Kinderwagen, mein Lebensgefährte neben mir und ich, die angesäuert den Kinderwagen schob.

Wieso ich nichts gesagt habe

Ich kenne diese Person sehr gut und ich denke, dass viele Menschen ähnliche Personen kennen. Menschen, die jahrelang etwas „so und nicht anders“ gemacht haben und mehr oder weniger gute Erfolge erzielt haben. Kommt man hier mit anderen Ideen und Wegen an, werden diese oft ungesehen verschmäht. Hinzu kommt, dass ich bei dieser speziellen Person sehr schnell sehr emotional werde. Da ich in der Situation wusste, dass es meinem Kind schaden würde, habe ich also den Mund gehalten – vorerst. Ich habe mir bereits einige Möglichkeiten zurechtgelegt, wie ich dieses Thema demnächst ansprechen werde, denn ich habe schon oft Sätze gehört wie „na wenn du meinst – ist eh dein Kind“ oder auch „das ist eh deine Sache, aber …“. Kommt euch bekannt vor? Mir leider auch.

Wer gegen den Strom schwimmt …

Mit meiner „Erziehung“ stoße ich leider sehr oft auf Unverständnis. Wenn ich sage, dass ich mit meinem Kind kooperiere, werde ich zwischendurch sogar belächelt. Der Ansatz, dass das Kind ein Wesen ist, welches Respekt verdient hat, ist leider nicht so weit verbreitet wie ich gehofft habe. Ich muss zugeben, dass ich früher unreflektiert die Erziehungsgrundsätze meiner Eltern und Großeltern übernommen habe. Das Kind muss funktionieren, es braucht grenzen, es muss gehorchen und es muss brav sein. Mittlerweile sehe ich das Ganze ein wenig anders. Mein Kind ist ein menschliches Wesen. Es muss gar nichts. Ich will meinem Kind nicht meinen Willen aufzwingen. Er soll frei entscheiden und leben können. Natürlich greife ich ein, wenn ich denke die Situation ist gefährlich, schädlich oder sogar lebensbedrohlich! Doch ich gebe ihm nicht vor was er kann und was nicht.

Von der freien Entscheidung

Er kann selbst entscheiden was er anzieht. Ich kann nicht wissen, wie warm oder kalt ihm ist. Ich gebe ihm jedoch die Möglichkeit sich später anders zu entscheiden, indem ich wärmere Kleidung mitnehme. Er kann auch selbst entscheiden, ob er gerade Hunger hat oder nicht. Auch hier biete ich ihm Essen an, aber ich zwinge ihn nicht dazu um eine bestimmte, von mir festgelegte Uhrzeit zu essen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ich hoffe sehr, dass mehr Menschen ein zweites Mal über das Thema Erziehung nachdenken. Die meisten Eltern wollen ihre Kinder zu selbstständigen Wesen erziehen, welche kritisch hinterfragen, Initiative zeigen, kreativ sind, etc. Meiner Meinung nach ist es jedoch nicht zuträglich den Kindern dann jede Entscheidung abzunehmen, ihnen zu erklären, dass sie noch „zu klein“ für dieses und jenes sind und Regeln durch sture Konsequenz durchzusetzen. Natürlich gibt es Regeln – die gibt es überall. Und klar können Kinder nicht alles selbst tun und brauchen – je nach Alter – bei einigen Dingen Hilfe. Doch wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind – ist es zum Schutz der Kinder oder aus Faulheit? Wenn mein Sohn mit seinem kleinen Besen hinter mir her läuft und „zusammenkehrt“, dann lasse ich ihn das machen. Natürlich ist es danach nicht sauber. Doch er liebt es, mir zu helfen und ich sehe keinen wirklichen Grund, ihm das zu verwehren.

Ein weiter Weg

Ich lerne noch immer und ich bin definitiv nicht perfekt. Doch ich hoffe, dass einige Erwachsene vielleicht ebenfalls Schritt für Schritt umdenken und die alten Muster überdenken. Stehen sie wirklich im Einklang mit dem, was ihr für eure Kinder wollt? Ist wirklich jedes „Nein“ notwendig? Würde es euch nicht auch frustrieren, wenn ihr bei allem was ihr tun wollt ein „Nein“ entgegen geschmettert bekommt? Mit diesen Fragen lasse ich euch für heute alleine.

Eure Freya

Vorbereitung auf die WG – ein neuer Mitbewohner

 

Huhu,

seit einiger Zeit wissen wir – wir bekommen einen weiteren Mitbewohner. Dieser Mitbewohner gehört zur Familie meines Lebensgefährten und braucht vor allem eines – Platz und Privatsphäre. Also haben wir begonnen umzuräumen. Das Problem „Platz“ hat sich recht schnell erledigt. Wir haben ein wenig ausgemistet, ich habe endlich einige Bücher zum Second-Hand-Laden gebracht und wir haben umgeräumt. Alles kein Problem. Das Problem „Privatsphäre“ gestaltet sich jedoch ein wenig schwieriger.

Das Leben mit Kind

Unsere Wohnung gehört im Prinzip unserem Kind. Jegliche Kästen wurden so eingeräumt, dass er nichts „anstellen“ kann. Er kann jeden Kasten und jede Schublade öffnen und nach Belieben ein- und ausräumen. Unser Wohnzimmer ist im Prinzip sein Spielzimmer. Wir haben den Boden komplett mit Puzzlematten und Teppichen ausgelegt und die Schränke so umgeräumt, dass er auch ohne Aufsicht spielen kann. Unser provisorisches Gästezimmer ist ohne Türe durch das Wohnzimmer betretbar und komplett offen. Von Privatsphäre kann man leider nicht sprechen. Ursprünglich hatten wir geplant auch dieses Zimmer in ein „Spielezimmer“ zu verwandeln – das muss wohl erst einmal warten. Nun steht dort das Stockbett, die „Abstellschränke“ für die wir sonst leider nirgends Platz haben, das Keyboard meines Lebensgefährten und ein Tisch mit Sessel als provisorischer Schreibtisch. Und die Spielküche unseres Kindes. Das Thema Privatsphäre werden wir wohl vorerst nicht lösen können. Ich weigere mich für viel Geld eine Schiebetüre zu installieren (die ich bei einem Auszug auch wieder entfernen lassen müsste) und ein Paravent ist zu wenig. Eine Pattsituation also.

Lösung?

Eine Lösung ist leider noch nicht in Sicht. Ab Ende Mai wohnen wir hier dann zu viert. Es wird eine riesige Umstellung für uns alle und ich bin gespannt wohin dieses Experiment führen wird. Wir haben unseren Lebensstil sehr geändert um ihn an unser Kind und unsere neuen Bedürfnisse anzupassen. Ob wir diesen Lebensstil beibehalten können und ob unser neuer Mitbewohner mitmacht bleibt abzuwarten. Bis Ende Mai werden wir auf jeden Fall noch fleißig umräumen und werkeln. Immerhin muss bis dahin alles fertig sein. Wenn ihr Ideen zu unserem Dilemma habt – immer her damit. Vielleicht fällt euch die rettende Idee ein, wie unser Mitbewohner mehr Privatsphäre bekommt, unser Kind nicht komplett eingeschränkt und unser Wohnzimmer nicht komplett von Spielzeug überflutet wird. Und nein – Spielzeug verschenken ist momentan keine Lösung (so viel ist es nicht – wirklich 😉 )

Eure Freya

Wie wir endlich den Windelausschlag in den Griff bekommen haben

Huhu,

Windelausschlag – etwas das wohl alle Eltern kennen. Dieses leidige Thema hat uns leider von Anfang an beschäftigt. Wir haben alles mögliche probiert, damit der Po unseres Kleinen endlich nicht mehr rot ist. Nun haben wir wirklich etwas gefunden, was auch endlich dem restlichen Windelausschlag den Garaus gemacht hat. Aber beginnen wir am Anfang.

Im Krankenhaus gab es nur Waschlappen und Pampers-Windeln. Die Waschlappen waren super, doch die Windeln hat unser Goldschatz leider überhaupt nicht vertragen. Als wir nach 3 Tagen nach Hause kamen, haben wir eine andere Windelmarke versucht. Leider hat es einige Zeit gedauert, bis wir herausgefunden haben, dass die Marke „Beautybaby“ von Müller, die einzige war, die er wirklich ohne Probleme vertragen hat. Die zweitbeste Marke war in unserem Fall „babylove“ von dm.

Kurze Info zwischendurch – Die Windeln von Lillydoo sollen großartig sein. Wir haben sie bisher noch nicht getestet. Sobald wir die Windeln getestet haben, werde ich hier nachtragen wie verträglich sie wirklich mit dem Po unseres Kleinen sind.

Kurz darauf ist der Windelausschlag zurückgekehrt. Also haben wir erneut herumprobiert – er reagierte nun auf die Feuchttücher. Eine Bekannte hat mir dann einen tollen Tipp gegeben – Öltücher. Es wurde wirklich um einiges besser, auch wenn der Ausschlag nicht gänzlich verschwinden wollte.

Nach kurzer Zeit wurde es dann doch wieder schlimmer. Wir haben verschiedene Produkte ausprobiert und auch zwischendurch ohne Creme gewickelt. Dann bin ich wieder auf die Suche gegangen. Dieses Mal lautete der Geheimtipp „Heilwolle“. Innerhalb weniger Tage war die Rötung verschwunden.

Dann hatten wir Besuch, waren viel unterwegs und der Po war wieder rot. Nichts hat mehr geholfen. Keine Creme, keine Heilwolle, keine Öltücher. Es wurde immer schlimmer und wir versuchten es mit dem Badezusatz „Eichenrindenextrakt“. Das hat unglaublich gut geholfen und der Windelausschlag ist bis auf einen kleinen Rest innerhalb kürzester Zeit verschwunden – bis es wieder schlimmer wurde.

Plötzlich hat unser Kleiner bei jedem Mal Windeln wechseln begonnen sich zu winden. Er hat geweint, getreten und alles getan, damit wir nicht mehr an seinen Po kommen. Also habe ich mich – wie schon so oft in den letzten Monaten – an den PC gesetzt und alle möglichen Foren und Seiten durchforstet. Ich konnte nichts finden, bis ich einen Beitrag von einer meiner Lieblings-BloggerInnen gelesen habe.

Babys Haut ist so empfindlich, vor allem in den ersten Wochen und Monaten, dass Wasser und ein wenig Öl nicht nur ausreichen, sondern auch der gesündeste Weg sind, um sie zu säubern.

Seitdem ich zu Hause nur mehr Waschlappen mit Wasser und Mandelöl verwende, ist der Ausschlag innerhalb kürzester Zeit vollkommen verschwunden. Wir praktizieren dies nun schon seit geraumer Zeit und bisher ist der Windelausschlag nicht mehr zurückgekommen. Ich hoffe sehr, dass eure Kleinen nicht so sensibel sind und ihr die Tipps daher nicht braucht. Wenn doch – probiert einfach alles aus. Anderes Essen, andere Gewürze, andere Getränke. Nur Wasser oder Still- und Kräutertees. Obst mit weniger Säure, etc. Oftmals sind es ganz alltägliche Dinge, auf die euer Baby reagiert und die euch bei der Überlegung, was den Windelausschlag verursacht, gar nicht in den Sinn kommen.

Wenn ihr noch andere Tipps (gefunden) habt, dann immer her damit. Ich liste sie gerne mit auf.

Eure Freya

Vom schlechten Gewissen und der perfekten Mama

Huhu,

ich denke (nein, ich hoffe) ich bin damit nicht alleine. An manchen Tagen scheint einfach wirklich rein gar nichts zu klappen. Letzte Woche hatte ich so einen Tag. Abends hatte sich Besuch angemeldet, ich sah mich in der Wohnung um und dachte „Verdammt, noch so viel zu erledigen.“ Der Kleine hatte furchtbar schlechte Laune und selbst zusammenkehren war eine unmögliche Aufgabe. Nach 3 Stunden abwechselnd Kind durch die Wohnung tragen, ins Gitterbett stellen, schnell eine Ecke fegen und dann wieder zum weinenden Kind eilen war meine Laune vollkommen im Eimer. Ich war frustriert, wütend und genervt. Nach 3 Stunden hatte ich es weder geschafft mein Kind zu beruhigen (von schlafen legen wollen wir gar nicht anfangen) noch hatte ich die 10m² große Küche gefegt. Ich hatte noch weitere 5 Zimmer zu kehren und nur mehr 3 Stunden Zeit.

Also nahm ich mein Kind erneut hoch und lief durch die Wohnung. Durch meine Laune hatte ich ihn natürlich nur noch mehr aufgeputscht und war gar nicht mehr zu beruhigen. Nach kurzer Zeit wanderte er – schreiend – in sein Bett und ich kehrte die Küche fertig, um meine Frustration in den Griff zu bekommen. Das klappte natürlich nicht wie gewünscht und irgendwann schnappte ich ihn mir, ging ins Schlafzimmer und „schrie“ mir meine Frustration von der Seele. „Schreien“ weil es nicht an ihn gerichtet war. Es war einfach ein Herauslassen der Wut und Frustration ohne Ziel. Er sah mich groß an, ich erklärte ihm was mich beschäftigte und damit war die Situation überwunden. Er bekam eine frische Windel, ich stillte ihn und anschließend konnte ich 3 weitere Zimmer kehren. Die Tür zu den anderen Zimmern machte ich einfach zu, denn dort würde mein Besuch sowieso nicht hin wollen oder müssen.

Warum ich unbedingt kehren wollte? Tja, weil ich was das anbelangt einfach nicht anders „kann“. Klar, mir könnte es egal sein was andere denken, doch wenn ich weiß, dass jemand mit recht hohen Ansprüchen vorbeikommt, dann will ich eine halbwegs vorzeigbare Wohnung haben. Meine Ansprüche an mich selbst sind hier einfach hoch und auch wenn es vielleicht nicht so wirkt – sie sind schon sehr gesunken. Früher hätte ich den Tag zuvor Staub gewischt, gekehrt, den Staubsauger geschwungen, aufgewaschen, zusammengeräumt, die gesamte Küche und alle Fenster geputzt, etc. Heute reicht mir kehren und eine halbwegs aufgeräumte Wohnung. Das ist einfach etwas, womit ich mich persönlich wohler fühle.

Was hat die Situation mit schlechtem Gewissen und perfekten Mamas zu tun? Alles. Ich wollte immer die „perfekte“ Mama sein. Eine saubere und immer perfekt geputzte Wohnung, immer frisch gekochtes Essen und Backwaren. Sohl Routine haben als auch spontan etwas unternehmen. Die perfekte Frau und Partnerin sein. Nebenher spielend leicht Karriere machen. Ihr kennt dieses Bild wahrscheinlich und Überraschung – das ist unmöglich.

Ich arbeite (noch) täglich von 10 bis 15 Uhr von zu Hause aus. Ich koche zwar meistens frisch, aber zwischendurch gibt es auch einfach nur Würstel oder das Essen vom Vortag. Backen ist ein Luxus, denn wir haben noch kein Backofengitter und mein kleiner Racker ist fasziniert von leuchtenden Dingen. Da ich keine Brandblasen verarzten will, wird halt nur dann gebacken, wenn mein Sohnemann selig schläft und auch mein Mann zu Hause ist. Routine gibt es bei uns zu Hause nicht wirklich, denn unser Sonnenschein stellt jeden Plan auf den Kopf. Spontanität ist ebenfalls eher Wunschdenken, denn auch hier macht mein Kleiner oft einen Strich durch die Rechnung. Von der „perfekten“ Frau und Partnerin wollen wir gar nicht erst anfangen.

Dummerweise bin ich – wie viele andere Mamas – seit meiner Schwangerschaft sehr viel im Internet unterwegs. Dort tummeln sich massig Mamas, die einfach perfekt scheinen. Sie arbeiten, informieren sich, leben gesund, machen Sport, führen eine glückliche Beziehung, haben eine tolle Beziehung zu ihrem Kind, etc. Dann sitze ich oft vor dem PC und denke mir „Sie schafft es doch auch. Das muss doch gehen!“ und dann kommt mein schlechtes Gewissen. Vergleiche sind schlecht – ja, doch das geschieht so automatisch, dass man es einfach nicht verhindern kann.

„Andere Mütter schaffen das doch auch.“ Dieser Satz kam mir schon oft in den Sinn und ich habe ihn leider auch schon zu hören bekommen. Solche Sätze sind unglaublich schmerzhaft, denn man beginnt an sich selbst zu zweifeln. Aber jede Mama ist eine „perfekte“ Mama. Ich wage zu behaupten, dass jede Mama ihr Bestes gibt um die „perfekte“ Mama für ihr Kind bzw. ihre Kinder zu sein. Klappt es mal nicht wie gewünscht, dann ist das auch in Ordnung. Man muss nicht alles „perfekt“ machen um „perfekt“ zu sein. Unsere Kinder lernen auch aus Fehlern. Wenn wir zu unseren Fehlern stehen und reflektiert und angemessen damit umgehen, dann können unsere Kinder so viel daraus lernen.

Ich habe mich viel mit „Good enough parenting“ auseinandergesetzt und dachte immer „Ja, genau!“ Wirklich verstanden hatte ich es aber wohl nicht. Erst diese -für mich – furchtbare Situation, in der sich meine Gefühle so extrem aufgestaut hatten, hat mir die Augen geöffnet und mich dazu gebracht diese Einstellung wirklich zu „übernehmen“. Man kann so viele Dinge lesen und lernen, doch wirklich verstehen können wir vieles erst dann, wenn wir selbst in so eine Situation geraten und die Erkenntnis haben, dass wir nicht perfekt sein können.

Das hat mich auch dazu gebracht noch einmal darüber nachzudenken, warum ich eigentlich diesen Blog schreibe. Die meisten Mama-Blogs sind von Journalisten, Hebammen, Pädagogen, Psychologen, etc. Nur wenige sind von Müttern, welche nicht schon zuvor auf irgendeine Art und Weise in dieser Richtung – sei es schriftstellerisch oder im Bereich Soziales – tätig waren. Mir hat das einfach gefehlt und ich wollte meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich möchte euch daran teilhaben lassen, wie ich meinen Weg als Mama finde. Mein Anliegen ist es, dass ihr vielleicht ein paar Dinge mitnehmt, die euch dabei helfen können, den Alltag als Mama zu meistern oder auch an manchen Tagen einfach nur zu überstehen. Das heißt bitte nicht, dass die Blogs von Mamas aus diesen Bereichen schlecht sind oder ich sie nicht lese – ganz im Gegenteil. Ich lese sogar ganz viele dieser Blogs und bin sehr dankbar über die dortigen Informationen.

Eure Freya

Feiertagsstress und Glückskekse

Huhu,

in letzter Zeit war es wirklich sehr still bei mir. Es gab sehr viel zu tun, ein Umzug stand an, wir hatten Besuch, die Feiertage rund um Weihnachten waren völlig ausgebucht und irgendwo dazwischen musste ich auch noch backen. Aber beginnen wir am Anfang. Wir haben es irgendwie geschafft mit einem 7 Monate (nun fast 9 Monate) alten Baby umzuziehen. Es war sehr anstrengend und stressig, aber durchaus machbar. Nun wohnen wir wieder in Wien. Home sweet home 😉 Heute montiert mein Lebensgefährte die letzten Regale und Lampen und dann sind wir vorerst fertig – zum Glück!

Zu Weihnachten waren wir bei meiner Mutter, einen Tag später bei meiner Urgroßmutter und den Tag darauf bei meinem Vater. Am 29. trudelte abends unser Besuch ein. Alles sehr stressig, aber trotz allem schön. Weihnachten war für meine Mutter wahrscheinlich viel stressiger als für mich. Mein Kleiner hat ganz viel Spielzeug vom Christkind bekommen. Sein neues Spielzeug macht sehr viel Krach und er liebt es. Allerdings finde ich den Apfel, der von „leckerem Obstsalat“ singt, schon ein wenig zynisch. Aber gut, er liebt diesen Apfel – was will man mehr?

Die Tage nach Weihnachten sind wir täglich einkaufen gegangen, damit wir über Silvester genug zu essen haben. Wir hatten ja Besuch von 3 Verwandten – da muss natürlich aufgetischt werden. Ich habe mir – wie immer – viel zu viel Stress gemacht und nun haben wir eine übervolle Gefriertruhe. Silvester hat mein kleiner Frosch einfach mal verschlafen. Er ist ungefähr 30 Minuten vor Mitternacht eingeschlafen und erst 45 Minuten nach Mitternacht aufgewacht. Es gab Fondue und Raclette. Sollten wir zu Silvester jemals wieder Besuch haben, dann würde ich viel weniger einkaufen, alles viel früher schneiden, eine zweite Gefriertruhe besorgen, nicht vergessen das Essen aufzutauen und vor allem einen größeren Tisch besorgen. Aber gut – aus Fehlern lernt man bekanntlich. Neujahrsvorsätze gibt es bisher nicht wirklich.

Zum Thema schlafen habe ich auch eine Neuigkeit. Seit der Nacht vom 31. auf den 1. schläft mein Sonnenschein tagsüber auch in seinem eigenen Bett. Er schläft dort zwar nicht ein, aber er schläft nun dort weiter, wenn man ihn hineinlegt.

Was soll das mit den Glückskeksen? Ganz einfach – zu Silvester haben wir Glückskekse gebacken. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass sie so einfach und schnell gehen. Da Glückskekse eigentlich immer verschenkbar sind und nicht unbedingt nur eine Chinarestaurant- oder Silvester-Sache sind, möchte ich euch hier das Rezept geben.

Glückskekse

ca. 12 Stück

  • 2 Eiklar
  • 40 g Staubzucker
  • 30 g zerlassene Butter
  • 40 g Mehl

Eiklar cremig schlagen, Staubzucker und zerlassene Butter untermischen, zuletzt das Mehl einrühren.  Aus der Masse jeweils 2-3 Scheiben (8 cm Durchmesser) auf ein mit Backpapier belegtes Bleck streichen. Im Rohr bei 180° C ca. 5 Minuten backen. Sehr rasch arbeiten, da der Teig nur heiß formbar ist! Kekse herausnehmen, Botschaft darauflegen, Kekse sofort über die Mitte zusammenklappen und die Enden zusammenführen. Kekse auskühlen lassen.

Eure Freya

Die Reaktion nach der Impfung

Huhu,

wie der Titel schon sagt, geht es heute um die Reaktion auf die Impfung. Man weiß ja, dass das Kind fiebern kann, eventuell Durchfall bekommt und sich auf jeden Fall unwohl fühlen kann. Was mir jedoch niemand gesagt hat, ist dass mein Kleiner plötzlich Untertemperatur bekommen kann.

Als mein Baby neben mir lag und vor Kälte geschrien hat und sich nicht beruhigen ließ, dachte ich „gut, es ist kalt in der Wohnung, wir packen ihn warm ein, dann klappt das schon.“ Pustekuchen. Alle paar Minuten musste ich ihn warm anziehen und anschließend wieder ausziehen. Er war vollkommen überfordert mit der Situation, da er bisher noch nie krank war. Von 24 Stunden hat er mindestens 16 Stunden geschlafen – auch wenn man das nicht unbedingt genießen kann. 4 Tage lang hat er zwischen 38,7° und 35° gewechselt – alle 20 Minuten ungefähr.

Was macht man als Mama, welche den ganzen Tag zu Hause festsitzt? Genau, man schickt Papa mal eben in die Apotheke. Als er abends nach Hause kam wurden die Zäpfchen ausgepackt und auch sofort wieder eingepackt und weggestellt. Warum? Die Zäpfchen werden erst ab 6 Monaten empfohlen. Also habe ich den Kleinen weiterhin brav an- und ausgezogen und bin mit ihm durch die gesamte Wohnung gelaufen. Ich habe in diesen 4 Tagen – ohne Witz – einen ganzen Kilo abgenommen. Einfach nur, weil ich die ganze Zeit auf den Beinen war und nicht wirklich etwas essen konnte. Die Sorge hat dann ihr übriges dazu getan und der Hunger war auch fast nicht vorhanden.

Vor kurzem bekam er nun seine zweite Teilimpfung und erneut begann es mit Fieber und Untertemperatur. Dieses Mal ist es aber um einiges leichter gewesen. Er wechselt nicht mehr so schnell hin und her und die Temperaturen sind auch nicht mehr so extrem hoch bzw. tief. Trotz allem ist er sehr unruhig und schläft sehr viel. Er will am liebsten 24 Stunden am Tag kuscheln und bei Mama sein und wehe Mama ist nicht da, wenn er aufwacht.

Ich habe mir beim letzten Mal einige Tipps zusammengesucht, die diese Zeit um einiges erleichtert haben. Vielleicht findet ihr auch etwas darunter, wenn ihr in dieser Situation seid.

1. Alle Pyjamas waschen und griffbereit haben.

Klingt logisch und hat man eh immer? Bei uns läuft die Waschmaschine zwar täglich, aber man braucht im Normalfall keine 4 Pyjamas. Ist das Kind krank allerdings schon. Da wird gespuckt und gesabbert was das Zeug hält. Dann wird Saft verschüttet und wenn Mama isst, muss man knuddeln und da geht auch schon mal etwas von Mamas Essen daneben. Während seiner ersten Krankheitsphase war der Pyjama ständig angezogen und wurde auch dauernd gewechselt und gewaschen.

2. Saft und Tee zu Hause haben.

Gerade wenn mein Kleiner krank ist, will er unbedingt immer an irgendetwas saugen. Da er den Schnuller vehement verweigert und er gerne an etwas herum kaut, muss das Fläschchen herhalten. Wir haben mittlerweile Karotten-Frucht-Saft, Kinder-Himbeer-Tee, Kinder-Erdbeer-Tee, Bio-Bäuchlein-Tee, Fenchel-Tee und Rote-Früchte-Saft zu Hause – alles ungesüßt natürlich. Natürlich trinkt er keine 24 Stunden an der Flasche, doch wenn er gerade keinen Hunger hat, dann sind Saft und Tee eine unglaubliche Erleichterung.

3. Genug Brei und Lebensmittel zu Hause haben – oder einen Papa, der das Notwendigste besorgt.

Es gibt nichts Schlimmeres als mit einem quengelnden und kranken Kind einkaufen gehen zu müssen. Bis das Kind gewickelt, angezogen und alles notwendige gepackt ist, vergeht mindestens 1 Stunde. Dann muss ich mich auch noch 3 Stockwerke mit Kind und Tasche hinunter begeben, ab ins Auto, anschnallen. Anschnallen ist bei Fieber übrigens auch fast eine Foltermethode. Dann fährt man – wenn man Glück hat und das Baby gerade keinen Hunger hat – los und kaum ist man angekommen, kann man sicher sein, dass das Kind schläft. Also alles leise auspacken, Kind vorsichtig hochheben, in den Buggy oder Kinderwagen legen – Kind wacht auf und hat Hunger. Wieder zurück ins Auto, füttern, ab in das Transportmittel der Wahl. Dann schnell die Kleinigkeiten besorgen, ab ins Auto – erneut das Drama um das Anschnallen. Alles einpacken, nach Hause fahren – Kind schläft. Schnell alles ausräumen, Kind vorsichtig hochheben, alles 3 Stockwerke nach oben tragen. Ich habe das Glück, dass mein Mann mir sehr unter die Arme greift und ich daher nicht mehr mit krankem Kind einkaufen muss. Ich hoffe sehr, dass es euch auch so geht, denn ich kann nun aus Erfahrung sagen – es ist einfach nur furchtbar.

4. Wadenwickel

Dieses Hausmittel hilft wirklich immens. Ob mit Topfen oder nur mit Wasser – ich habe keinen Unterschied feststellen können – die Temperatur sinkt innerhalb weniger Minuten und auch wenn mein Kleiner davon nicht so begeistert ist, es geht ihm danach viel besser.

5. Lüften, lüften, lüften.

Ja, auch und vor allem in der kalten Jahreszeit. Die frische Luft ist notwendig für unsere Kleinen und hilft maßgeblich dabei, dass sie sich besser fühlen. Vorher muss natürlich darauf geachtet werden, dass sie nicht nass geschwitzt und dass sie warm angezogen sind. Ich habe ungefähr 3x täglich das Fenster für mindestens 5 Minuten offen, damit der Kleine wirklich genug frische Luft bekommt. Vor allem wenn die Heizung läuft ist die Luft so trocken, dass es ihm manchmal schwer fällt zu atmen. Kaum ist das Fenster offen, geht es ihm um einiges besser.

6. Viel Kuscheln

Mein Fröschli ist ja immer sehr kuschelbedürftig, doch wenn er krank ist wird er zu einer richtigen Klette. Er schreit und weint und meckert solange, bis er hoch genommen und gekuschelt wird. Da ist es auch egal ob Mama ihn knuddelt, Papa ihn durch die Wohnung trägt oder ob Oma sich mit ihm vor das Aquarium setzt. Hauptsache ganz viel Liebe.

7. Baden

Mein Kleiner liebt es ja zu baden. Am liebsten würde er stundenlang in der Badewanne sein und im Wasser spielen. Als seine Temperatur mal wieder recht niedrig war, habe ich ihm ein Bad eingelassen und er ist in der Badewanne fast eingeschlafen.

8. Ganz viel Ruhe

Für Mama und Baby wohlgemerkt! Wenn das Kind leidet, leidet Mama gerne mit. Da kann man keinen weiteren Stress gebrauchen, denn das Baby fordert volle Aufmerksamkeit ein. Wenn mein Kleiner krank ist, verbringen wir sehr viel Zeit im Bett. Der Kleine kann liegen und schlafen und ich kann arbeiten, schreiben, nebenher wegräumen, etc. Die Vorhänge sind meist fast ganz zugezogen und es ist leise, damit er sich ausruhen kann. Klar, man kann nicht immer den ganzen Tag im Bett bleiben, doch wenn der Kleine etwas braucht, ist alles in Bettnähe und damit griffbereit.

9. Zäpfchen

Auch wenn ich mich bisher standhaft geweigert habe, sie zu nutzen – es ist unheimlich beruhigend zu wissen, dass man sie im Haus hat, wenn man sie braucht. Bisher waren seine Reaktionen immer mit Hausmitteln in den Griff zu bekommen, aber wäre das Fieber gestiegen, hätte ich sehr wohl Zäpfchen genutzt – immerhin hat mein Kinderarzt sie mir verschrieben.

Eine kleine Ergänzung – Wir haben nun auch homöopathische Zäpfchen zu Hause. Nach der letzten Impfung hatte mein Sohn leider doch Fieber und wir haben ihm Viburcol gegeben. Diese haben das Fieber erheblich gesenkt und dazu geführt, dass er nach 2 unruhigen Nächten endlich mal besser geschlafen hat.

Das klingt vielleicht alles logisch und nach wenig, doch man kann leider – so gerne man es würde – die Reaktion auf die Impfung nur im Zaum halten und nicht vollkommen abhalten. Wenn euch noch Tipps einfallen – immer her damit. Wie reagieren eure Kleinen auf die Impfungen? Habt ihr spezielle Tipps und Tricks?

Eure Freya

Gut gemeinte Ratschläge und wie man lernt „Nein“ zu sagen

Huhu,

als Mutter (ob frischgebacken oder nicht) höre ich sehr viele – sicher gut gemeinte – Ratschläge. Zu allen Themenbereichen und von allen möglichen Menschen. Schon in der Schwangerschaft fangen viele damit an. Da kommen Tipps wie „Du darfst keinen Knoblauch und keine Zwiebeln essen“ oder auch „Ein Glas Wein schadet deinem Kind nicht – trink doch was“. Die Bandbreite reicht von absoluter Übervorsicht bis hin zu, nennen wir es einfach „Egoismus“.

Ich war mein ganzes Leben eher ein Mensch, der sich nicht so leicht von Ratschlägen beeinflussen ließ. In der Schwangerschaft haben mir jedoch die Hormone – wie vermutlich jeder Schwangeren – ziemlich übel mitgespielt und einige Ratschläge haben sich regelrecht in meine Gedanken gefressen. Ich war von Haus aus verunsichert, da ich weit weg von meiner Familie wohnte und zu allem Überdruss auch gerade ziemlichen Streit mit dieser hatte. In einer noch immer fremden Umgebung als Schwangere inmitten von gefühlten Millionen Ratschlägen, habe ich begonnen Google zu den Tipps zu befragen. Das war einerseits vermutlich das beste und andererseits das schlimmste, was ich tun konnte. Kaum war die erste Angst genommen, stolperte ich über etwas Neues und musste darüber recherchieren. Ein Teufelskreis aus dem ich nie wirklich heraus kam.

Nach einiger Zeit hatte sich dann der Streit mehr oder weniger gelöst und ich hatte auch wieder mehr familiären Rückhalt. Dadurch hatte sich meine Unsicherheit ein wenig gelöst. Dann kam unser Umzug. 3 Monate vor dem genannten Termin beschlossen wir, dass wir jetzt umziehen sollten. Ich schob also meine Kugel durch die gesamte Wohnung und begann alles einzupacken. 2 Monate vor der Geburt zogen wir dann wirklich um. Bis wir dann jedoch die richtige Wohnung hatten, dauerte es ein wenig und im letzten Monat begann ich damit, alles wieder auszupacken. In dieser Zeit hörte ich mehr gut gemeinte Ratschläge als jemals zuvor. „Überanstrenge dich nicht!“, „Mach oft Pause“, „Lass das doch alles stehen“, etc. Ihr könnt es euch bestimmt denken.

Dann – 2 Wochen zu früh – kam die Geburt. Ich dachte, dass ich viel mehr Zeit hätte – ein schwerer Fehler – und hatte noch nichts gepackt. Ich lief also mit Blasensprung durch die Wohnung, packte alles ein. Mein Lebensgefährte war verständlicherweise nervös und meine Großmutter bekam sicher einige graue Haare mehr, als ich sagte, dass ich nun auch noch schnell duschen wollte. Ja, ich weiß – mit Blasensprung sollte man sich nicht mehr bewegen. Das Problem war nur, ich wusste, dass die Geburt nicht lange dauern würde und ich im Krankenhaus keine Zeit mehr gehabt hätte. Also schnell in die Badewanne gesetzt und geduscht. Meine Mutter war bereits informiert und unterwegs ins Krankenhaus. Den Blasensprung hatte ich gegen 7:30 morgens und mein Kleiner war gegen 14 Uhr bereits da.

Nach der Geburt kamen dann erneut sehr viele Ratschläge – vor allem von den Hebammen. Mir wurden zwei Stillpositionen diktiert, welche für mein Kind und mich so gar nicht passten. Kaum hatte ich meinen Kleinen wieder hingesetzt (er isst nur im Sitzen), wurde er mir wieder anders hingesetzt. Die 3 Tage im Krankenhaus waren dadurch nicht sonderlich angenehm, da mein Kind immer nur nachts richtig gegessen hat. Kaum waren wir zu Hause fingen dann schon die nächsten Ratschläge an. „Lass dein Kind ja nicht in eurem Bett schlafen – den kriegt ihr nie mehr raus!“ oder „Wenn er Durst hat, dann gib ihm ruhig auch mal Tee“.

Als junge Mutter saß ich dann zu Hause, sah auf der einen Seite mein Verhalten und mein Bauchgefühl und auf der anderen Seite die Erfahrung und die Ratschläge anderer. Oft knickte ich ein und versuchte den Ratschlägen zu folgen. Die ältere Generation hatte schon Kinder, sie müssen es ja wissen.

Immer wenn das Thema Familienbett aufkam, bekam ich ein schlechtes Gewissen. Einerseits wurde mir schon von Anfang an beigebracht, dass das Familienbett böse ist. Das Familienbett ist der Feind der Ehe, ist schlecht für die Kinder und das Sexleben und man darf es gar nicht erst so weit kommen lassen. Da war ich nun – im Familienbett. Neben mir meinen Sohn und meinen Lebensgefährten und ich hatte ein schlechtes Gewissen. Ich wusste, mein Kind braucht die Nähe und doch schrie etwas in mir, dass mein Baby alleine schlafen muss. Er muss es ja doch irgendwann lernen, besser früher als später.

Noch im Wochenbett kam dann meine Schwiegermutter zu Besuch. Ich wusste, die Frage würde kommen und doch war ich nicht wirklich darauf vorbereitet. „Isst er auch etwas anderes?“ Ich schluckte. Er war noch keine 4 Monate, also stillte ich. Es gab nur zwischendurch Fenchel-Tee, wenn er zu starke Bauchschmerzen hatte. Also antwortete ich wahrheitsgemäß mit nein. Ein enttäuschter Blick und ich fühlte einen kleinen Stich. Sollte ich ihn schon anderweitig füttern? Er zeigte keinerlei Interesse an anderer Nahrung, nein, das war unsinnig und doch war da das schlechte Gewissen. Mein Wochenbett war furchtbar, all der Stress und das schlechte Gewissen fraßen mich auf. Dazu kam noch die „normale“ Angst etwas falsch zu machen. Kurzum, ich würde es nächstes Mal ganz anders machen.

Irgendwann saß ich dann bei meiner Großmutter und wir unterhielten uns – wie immer – über das Thema Kinder. Dann kam ein Satz, den ich anscheinend unbedingt hören musste. „Es ist dein Kind, DU musst wissen was du machst und wie du ihn erziehst. Immerhin kennst DU dein Kind am besten.“

Das war es. Ich saß erst einmal da und dachte darüber nach. Ja, genau so ist es. Ich bin diejenige, die ihn 24/7 bei, um und auf sich hat, die am Schreien erkennt, ob er Bauchweh oder Hunger hat, die ihn in den Schlaf wiegt und kuschelt. Ich bin nicht nur die Futterquelle oder der Kuschelteddy – ich bin seine Mutter und es ist meine Pflicht für mein Kind die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Nach diesem Satz begann ich, noch einmal über alles nachzudenken. Wollte ich ihn zwischendurch mit Tee füttern? Nein, also weg damit. Wollte ich ihn zwingen in sein Bett zu wandern? Nein, auf jeden Fall noch nicht jetzt. Also blieb er in unserem Bett.

Ich hatte angefangen meine Meinung zu vertreten und auch zu verteidigen. Zuvor hatte ich auf die Frage „Schläft er schon alleine?“ immer kleinlaut geantwortet „Nein, aber ich lege ihn tagsüber immer wieder in sein Bett und manchmal schläft er auch dort.“ Dann kam immer dieser Blick, der mir sagte, dass ich mich nicht genug anstrengte und dass es nicht gut genug war. Danach sagte ich einfach nur „Nein, aber offensichtlich braucht er die Nähe noch. Kinder gehen irgendwann von selbst in ihre eigenen Betten.“ Der Blick kam immer noch, aber das schlechte Gewissen wurde immer weniger.

In manchen Punkten ertappe ich mich immer noch dabei, wie ich nachgeben will. Mein Fröschli hat bereits mit 3 Monaten alles was in meinem Mund landete fasziniert beobachtet und ganz eindeutig gezeigt, dass er das auch essen will. Damals hieß es schon „Na, dann kannst du ja schon mit Beikost anfangen.“ Ich wollte aber mindestens 6 Monate stillen. Also schloss ich einen Kompromiss mit mir selbst und gab ihm mit 4 Monaten das erste Mal Apfel-Bananen-Brei. Im Nachhinein betrachtet war das nicht die beste Wahl, denn Bananen stopfen leider ziemlich und eigentlich will ich auch noch nicht abstillen. Da mein Kleiner jedoch immer noch alles essen will, was Mama und Papa essen, hätte ich sowieso bald mit Beikost angefangen. Ich habe für mich jedoch festgestellt, dass ich es sehr langsam angehen möchte.

Wie lernt man also „Nein“ zu sagen? Jeder wird wahrscheinlich auf seine eigene Art und Weise diese „Mini-Erleuchtung“ haben oder bekommen. Vielleicht brauchen manche sie aber auch gar nicht und setzen von Anfang an ihren Willen durch. Ich denke, das Wissen, dass man selbst es am besten weiß, gibt fast jedem genug Selbstvertrauen um seine Ansichten einfach durchzusetzen.

Versteht mich nicht falsch – ich will niemanden dazu auffordern alle Ratschläge zu ignorieren oder immer auf die Richtigkeit der eigenen Meinung zu pochen. Es sind auch nicht alle Ratschläge schlecht – ganz im Gegenteil! Ich möchte nur, dass ihr überlegt, ob ihr das für euer Kind macht oder für jemand anderen. Wenn ihr es nämlich nicht als richtig und gut empfindet, dann lasst es bleiben. Das allerwichtigste ist euer Bauchgefühl. Ihr kennt euer Kind am besten und daher wisst ihr auch was das Beste für euer Kind ist – lasst euch also nichts anderes einreden!

Wie geht ihr mit gut gemeinten Ratschlägen um? Befolgt ihr alle Ratschläge der älteren Generation? Hattet ihr auch schon Situationen, in denen euch das Gefühl gegeben wurde, ihr würdet eine schlechte Entscheidung treffen?

Eure Freya

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