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Nutella-Tiramisu

Huhu,

heute gibt es wieder ein Rezept, dass wir bisher nur einmal ausprobiert und als verbesserungswürdig abgeheftet haben. Das Tiramisu war gut, doch irgendwie fehlte uns das „gewisse Etwas“. Ich weiß selbst noch nicht genau was es ist, werde aber herumprobieren und es noch nachreichen, sobald ich es gefunden habe. Es schmeckt gut – keine Frage! Doch irgendetwas fehlt. Ihr wisst bestimmt was ich meine 😉

Zutaten für das Nutella-Tiramisu:

  • 500 g Mascarpone
  • 350 g Nutella
  • 24 Biskotten
  • 1 Becher Schlagobers
  • 3 Eier (sehr frisch)
  • 1 EL Staubzucker
  • 150 ml Milch
  • Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.
  • Schlagobers dazu geben und mit dem Mixer steif schlagen.
  • Die Mascarpone hinzufügen und vorsichtig unterrühren.
  • Die Milch erwärmen und einen kleinen Löffel Nutella darin zergehen lassen.
  • Die Biskotten darin tunken und in eine Auflaufform schichten.
  • Das restliche Nutella in die Milch rühren.
  • Ein Drittel von der Mascarponecreme auf den Biskotten verteilen.
  • Darauf eine Schicht von der Milch-Nutella-Mischung darauf geben.
  • Anschließend in dieser Reihenfolge weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  • Mit einer Schicht von der Mascarponecreme abschließen.
  • Das Nutella-Tiramisu mit Kakaopulver bestreuen.

Eure Freya

Kinder-Tiramisu

Huhu,

heute teile ich wieder ein Rezept, welches uns nicht geschmeckt hat. Dieses Rezept jedoch fanden wir alle durch die Bank weg nicht gut. Leider. Denn eigentlich hatte ich gehofft eine Alternative zu unserem Standard-Tiramisu-Rezept zu finden. Warum ich das Rezept trotzdem teile? Vielleicht trifft das Rezept trotz allem euren Geschmack. Ich persönlich bin kein Riesenfan von Topfen. Doch wer keine so große Abneigung hat, wird dieses Kinder-Tiramisu vermutlich lieben. Die Kombination von Topfen und Kakao war nur leider nicht unser Fall. Unser Kleiner hat das Tiramisu auch gekostet, aber auch er war nicht wirklich begeistert.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 100 g Biskotten
  • 250 g Topfen
  • 200 g Frischkäse
  • 3 EL Kakaopulver
  • 200 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Eine flache Auflaufform mit Biskotten auslegen.
  • 3 EL Kakaopulver in 200 ml Milch einrühren und die Biskotten damit tränken.
  • Topfen, Frischkäse und Zucker verquirlen und über die Biskotten geben.
  • Eventuell weitere Schichten Biskotten und Topfen-Frischkäse-Mischung auslegen.
  • Jede Schicht Biskotten wieder mit Kakao tränken.
  • Mit einer Schicht Topfen-Frischkäse-Mischung abschließen.
  • Zum Schluss mit Kakaopulver bestreuen.
  • Mindestens 10 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Eure Freya

Ein Aufruf für mehr Selbstsicherheit im Umgang mit Kritik

Huhu,

momentan befinde ich mich mal wieder in einer Art „Selbstfindungs-Phase“. Solche Phasen habe ich bereits öfter gehabt und ich bin immer einen Schritt weiter gekommen als zuvor. Begonnen hat das Ganze in meiner Zeit als Jugendliche, als sich irgendetwas nicht „stimmig“ angefühlt hat. Einige von euch kennen dieses Gefühl bestimmt. Das ist nicht wirklich greif- oder beschreibbar. Es ist wie ein Jucken im Hals. Man spürt es, weiß aber nicht wo es ist und kann sich auch nicht kratzen, bis man herausgefunden hat, was es wirklich ist.

Ich will euch aber nicht damit nerven, dass ich darüber philosophiere, wie sich diese Phase äußert und anfühlt, also kürze ich das Ganze ein wenig ab. Seit ich Mutter bin, komme ich gefühlt ständig in immer neue Phasen der „Selbstfindung“.

Zuerst musste ich herausfinden, wie ich meinem Kind begegnen will. Althergebrachte Erziehungsmethoden? Attachment Parenting? Oder gar Unerzogen? Es gab so viele Möglichkeiten und ich wurde schier erschlagen.

Kurz darauf kam die erste Kritik an meiner Erziehungsmethode – klar, musste ja so kommen. Dadurch löste ich meine nächste Krise aus. Um Gottes willen, mein Kind isst mit 4 Monaten noch nichts „anständiges“. Er will keinen Tee und er schläft in unserem Bett. Also musste ich das natürlich ändern und trieb unsere kleine Familie langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unser Sonnenschein fand das natürlich nicht toll, ich war gestresst weil es nicht klappte wie es doch sein „musste“ und mein Lebensgefährte bekam abends all den Stress ab. Keine tolle Lösung – für niemanden. Als ich dann endlich beschlossen hatte, dass es mir egal war, ob irgendjemand toll fand, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes erfüllte und wie ich das tat, war die Krise auch schon wieder verschwunden und alles lief viel entspannter ab.

Jetzt mit ca 14 Monaten trinkt mein Kleiner alles Mögliche (er hat sogar schon an meinem Kaffee genippt – was ich nicht ganz so toll fand), er isst alles was Mama kocht und er schläft sogar immer mal wieder in seinem eigenen Bett. Diese Krise war also thematisch gesehen vollkommen unnötig und nur von außen ausgelöst. Gelernt habe ich daraus jedoch mehr als je zuvor – ich wusste am Besten was für mein Kind ist und weiß es auch immer noch. Niemand sonst verbringt so viel Zeit mit meinem Kind wie ich und daher hat auch keine andere Person das Recht, mir zu sagen, was gut für mein Kind ist und was nicht.

Diese Erkenntnis ist so wichtig gewesen, dass ich sie noch einmal für euch und für mich hervorheben wollte. Lasst euch von niemandem vorschreiben, wann euer Kind mit Beikost anfangen soll, wann ihr abstillt oder wo bzw. wie euer Kind schläft. Ihr seid die meiste Zeit mit eurem Kind zusammen und ihr seid es auch, die die Bedürfnisse eures Kindes am Besten einschätzen könnt. Natürlich gibt es Ratschläge, die helfen können, doch Kritik welche auf althergebrachten Erziehungsmethoden und Sprichwörtern basiert, ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Ihr könnt euer Baby nicht verwöhnen, wenn ihr auf seine Bedürfnisse achtet. Euer Baby funktioniert nicht nach Lehrplan, denn es kennt diesen Lehrplan nicht. Wenn euer Kind mit 6 Monaten seinen ersten Zahn bekommt und trotzdem nicht mitessen will – who cares? Ich kenne keinen Erwachsenen, der sich immer noch von Flaschennahrung oder Muttermilch ernährt und ihr?

In diesem Sinne – lasst euch ein dickes Fell wachsen. Akzeptiert die Kritik der anderen und macht euer eigenes Ding. Ihr wisst am Besten, was sich für euch und eure Familie gut anfühlt. Nur weil es bei einer Familie gelingt, muss es bei euch nicht automatisch auch klappen. Wenn es bei euren Eltern funktioniert hat, kann es für euch vollkommen falsch sein. Probiert aus, hört auf euer Herz, euren Verstand und euer Bauchgefühl und lasst euch nicht verunsichern!

Eure Freya

Zucchini-Gnocchi-Auflauf

Huhu,

heute gibt es ein Rezept, dass uns super gut geschmeckt hat. Auch dieses Mal haben wir nur Gouda verwendet. Wir hatten bereits ein Rezept mit Pesto probiert und festgestellt, dass es nicht ganz unser Fall ist. Da Pesto jedoch nicht der Hauptbestandteil ist, haben wir es erneut probiert. Wir wurden positiv überrascht. Der Zucchini-Gnocchi-Auflauf war unglaublich lecker und ist sehr zu empfehlen. Auch hier hat unser Kleiner fleißig zugelangt.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 2 Zucchini
  • 250 g Gnocchi
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Pesto Genovese
  • 2.5 EL Paradeismark
  • 250 ml Passierte Paradeiser
  • 1 Prise Pfeffer
  • 0.5 TL Salz
  • 1 TL Chilipaste
  • 2 Prise Oregano
  • 200 g Mozzarella
  • 2 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Gnocchi nach Packungsbeilage zubereiten.
  • Zwiebel und Zucchini würfeln.
  • In Olivenöl anbraten.
  • Gemeinsam köcheln lassen, bis der Zucchini gar ist.
  • Fein gehackten Knoblauch dazugeben.
  • Nun Pesto Genovese und Paradeismark einrühren und mit den passierten Paradeisern aufgießen.
  • Salzen, pfeffern und Oregano dazugeben.
  • Nach Belieben Chilipaste unterrühren.
  • Gnocchi in das Sugo geben und gut durchmischen.
  • Alles in eine Auflaufform geben.
  • Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit dem geriebenen Parmesan über die Gnocchi-Sugo-Mischung streuen.
  • Bei 200 Grad ca. 10 Minuten lang backen, bis der Käse goldbraun ist.

Eure Freya

Hähnchen-Gyros mit Paprikatopfen

Huhu,

heute teile ich ein Rezept mit euch, dass wir nicht gaaaaanz so gut fanden. Eine Freundin hat das Rezept für Hähnchen-Gyros monatelang in den Himmel gepriesen und daher dachte ich, ich teste es doch einmal aus. Leider waren wir nicht ganz so begeistert, aber vielleicht trifft es euren Geschmack ein wenig besser.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 250 g Magertopfen
  • 300 g Joghurt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 400 g Hähnchenfilet
  • 2 TL Gyros-Gewürzmischung
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 3 TL Öl

Zubereitung:

  • Topfen und Joghurt verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Paprika fein würfeln und unterrühren.
  • Fleisch in Streifen schneiden.
  • Mit Öl und Gyrosgewürz mischen.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln fein schneiden.
  • Fleisch in der Pfanne ohne zusätzliches Fett unter Wenden 4-5 Minuten kräftig braten.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln kurz mit braten.
  • Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz abschmecken.
  • Mit dem Topfen anrichten und dazu Pommes oder Kartoffelecken servieren.

Eure Freya

Die Sache mit der Liebe, der Nähe und der Einsamkeit

Huhu,

vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem es um eine ziemlich schwierige Frage ging. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es ging um die Liebe, richtige Entscheidungen und den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit.

Lange habe ich über diese Frage nachgedacht und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich kenne die Situation genau – vermutlich zu genau – um objektiv zu sein. Daher habe ich mich einem anderen Aspekt der Frage gewidmet. Wenn man jahrelang eine Partnerschaft hat und sich trennt, dann ist das ein entscheidender Einschnitt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Welt – wie man sie kennt – zusammenbricht. Abends liegt man alleine im Bett und sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit. Es ist ein wenig wie ein Entzug, nur eben emotional.

Jeder Mensch sehnt sich nach der Liebe, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir doch Angst davor. Wenn wir wirklich lieben, dann macht uns das verletzlich. Wir öffnen uns und können im Vorhinein nicht wissen, ob diese Beziehung halten wird. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, wir alle entwickeln uns weiter. Was, wenn der Mensch an unserer Seite sich jedoch in eine gänzlich andere Richtung entwickelt? Wie sollen wir das vorher ahnen? Lassen wir uns auf jemanden ein, dann ist das immer mit einem Risiko verbunden. Manches Mal lohnt es sich und einige Male wird es nach hinten losgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass die erste Beziehung bis zum Lebensende hält und dass diese eine Person ihre oder seine Träume mit uns teilt. Doch wenn wir unser ganzes Leben auf die oder den Richtige/n warten, wer kann uns versichern, dass wir diese Person nicht verpassen?

Andererseits, wenn wir unser Leben mit jemandem verbringen, von dem wir wissen, dass er uns nicht gut tut – wer sagt uns, dass wir dann die Chance auf die „eine große wahre Liebe“ nicht verpassen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Der eine Mensch ist glücklich, wenn die Liebe alles-verzehrend und allumfassend ist. Wenn die Leidenschaft niemals aufhört und regelmäßig die Fetzen fliegen. Der andere sucht nach einer ruhigen und stabilen Beziehung in der er sich sicher und geborgen fühlt. Wieder jemand anderer weiß nicht, was er will und muss durch viele Anläufe erst herausfinden was er nicht will.

Egal wie wir uns entscheiden, jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und auf seinen eigenen Weg. Was wir allerdings alle bedenken sollten ist, welche Risiken wir dafür in Kauf nehmen und ob wir jemanden wirklich lieben oder uns nur nach Nähe sehnen um nicht einsam zu sein.

Eure Freya

Ein schönes „Kompliment“

Huhu,

heute habe ich ein schönes „Kompliment“ bekommen. „Kompliment“ deswegen, weil es streng genommen keines war und irgendwie aber doch.

Beginnen wir am Anfang. Im April 2016 sind mein Lebensgefährte und ich zusammen gekommen. Zu dem Zeitpunkt gab es für ihn nichts besseres als Tiefkühlpizza. Ich liebte es zu kochen und mein Lebensgefährte liebte es, nur mal eben schnell den Backofen aufdrehen zu müssen um zu „kochen“.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie die Antwort auf die Frage „Schatz, was willst du essen?“ anfangs aussah. Schritt für Schritt habe ich es geschafft, die Fertigprodukte so gut es geht aus unserem Leben zu verbannen.

Heute hatte unser kleiner Sonnenschein jedoch wieder einmal eine Impfung und er hat nicht wirklich gut darauf reagiert. Er bekam einige Stunden später sehr schnell recht hohes Fieber und begann zu brüllen. Vollkommen erschöpft schlief er nach einiger Zeit endlich ein, doch dummerweise war ich mit dem Kinderwagen unterwegs und er lag in meinen Armen. Sobald ich ihn bewegte, fing er im Schlaf an bitterlich zu weinen. Dank einigen sehr netten Menschen kamen wir zu Hause an und er schlief endlich ein. Ich war jedoch vollkommen erledigt und beschloss – heute gibt es Tiefkühlpizza.

Mein Lebensgefährte besorgte sich seine Lieblingspizza und nach einigen Bissen sah er mich an und sagte „Ich bin schon zu lange mit dir zusammen.“ Er biss noch einmal ab und meinte dann „die Pizza schmeckt nicht mehr. Das war einmal meine Lieblingspizza.“

Okay, ich gebe offen zu – es war nicht das Kompliment, dass ihm am besten gelungen ist bisher, aber definitiv eines derjenigen über die ich mich am meisten gefreut habe!

Wenn mir das nächste Mal jemand etwas seltsames sagt, werde ich also einfach einmal abwarten, was danach kommt. Vielleicht erhalte ich dann erneut ein unerwartetes „Kompliment“.

Eure Freya

Snack für zwischendurch – Pizzaschnecken

Huhu,

heute gibt es wieder einmal ein Rezept für einen schnellen Zwischendurch-Snack. Gefunden habe ich ihn hier.

Feine Pizzaschnecken

Zutaten:

  • 760 g Mehl
  • 400 ml Milch
  • 160 g Butter
  • 1 Würfel Germ
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung Pizzakäse (gerieben)
Zutaten Für die Fülle
  • 500 g Tomate (passiert)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pizzagewürz
  • 250 g Toastschinken

Zubereitung:

  • Für den Teig Milch und Butter in einen kleinen Topf geben und soweit erwärmen, dass die Butter schmilzt.
  • Kurz abkühlen lassen.
  • Mehl in eine Rührschüssel sieben, Salz, Zucker und zerbröselte Germ unterrühren.
  • Milch-Butter-Gemisch über das Mehl gießen und mit dem Knethacken der Küchenmaschine solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  • Teig in der Schüssel lassen mit einem Küchentuch abdecken und solange gehen lassen, bis er ca. die doppelte Größe erreicht hat.
  • Für die Fülle Knoblauch pressen, Schinken in sehr kleine Würfel schneiden.
  • Dann alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
  • Teig in 4 Teile teilen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den ersten Teig möglichst Rechteckig ausrollen.
  • Mit einem Viertel der Fülle bestreichen (dabei am Rand ein paar Zentimeter frei lassen).
  • Einrollen und in Scheiben schneiden.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen, darauf die Pizzascheiben auflegen.
  • Leicht andrücken.
  • Im Rohr bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
  • Mit dem restlichen Teig und der Fülle genau so verfahren.

Diese Schnecken habe ich zum Geburtstag unseres Kleinen gemacht und sie waren super lecker. Da ich mal wieder viel zu viel gemacht habe, habe ich sie danach einfach eingefroren, damit ich sie – wenn es sehr dringend ist – einfach auftauen kann.

Eure Freya

„Der Kleine tanzt euch doch jetzt schon auf der Nase herum“ – vom Unverständnis für bedürfnisorientierte Erziehung

Huhu,

vor Kurzem haben wir jemanden besucht und der Tag verlief eigentlich recht entspannt. Wir haben gegessen, gespielt, gekuschelt und alles war ganz toll. Bis der Abend kam und mit ihm das Fieber.

Oh oh, die Zähne kommen

Unser Sonnenschein ist nicht krank, nein, er bekommt Zähne. Ich vermute sehr stark, dass es die Eckzähne sind, denn er hatte bisher noch nie 2 Wochen lang jeden Abend Fieber durch die Zähne. Jeder, der ein Kind hat, wird sicher schon von den Warnungen gehört haben. „Bei den Eckzähnen kann dein Kind alles haben – fürchte dich jetzt schon!“ Mir wurde von Augenentzündung, über Ohrenschmerzen, Fieber, Durchfall, Erbrechen, schlechter Laune, bis hin zu Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit alles Mögliche und Unmögliche „vorhergesagt“. Momentan sind wir „nur“ bei Fieber, schlechter Laune und unruhigen Nächten. *auf Holz klopf*

Und was hat das nun mit Erziehung zu tun?

Ganz einfach – mein Kind bekam am genannten Abend Fieber und schlechte Laune. Ich hatte zuvor bereits gesagt, er würde ein Zäpfchen (homöopathisch) benötigen und mir wurde erklärt, dies wäre vollkommen unnötig. Eine halbe Stunde später war aus meinem Sonnenschein ein meckerndes, anhängliches und sehr „trotziges“ Baby geworden. Wir spielten gerade Bowling auf der Wii als der „Trotzanfall“ kam. Er wollte unbedingt die Fernbedienung für die Wii haben, denn er wollte mitspielen. Ihm wurde erklärt, dass das gerade nicht geht. Wir wollten nach dieser Partie aufbrechen und haben uns beeilt, damit unser Mr. Grummel nicht zu lange warten muss. Er fing an zu weinen und steigerte sich in einen seiner – recht harmlosen – „Trotzanfälle“. Dann kam die Gastgeberin, schnappte sich den Kleinen und meinte lapidar, wir wären ja selbst Schuld an dem „Trotzanfall“, denn wir würden durch unsere Erziehung zulassen, dass er uns „auf der Nase herumtanzt“.

Autsch.

Ich schluckte – dank meiner Erziehung und meiner Selbstkontrolle – allerlei bissige Kommentare herunter und grummelte leise vor mich hin. Das hatte gesessen. Mein Kind ist vielleicht ein wenig früh dran, aber mir Inkompetenz zu unterstellen, weil er „trotzte“? Puh. Ich ließ mir mein Kind abnehmen, spielte zu Ende, machte uns fertig und wir gingen. Mein müdes Kind im Kinderwagen, mein Lebensgefährte neben mir und ich, die angesäuert den Kinderwagen schob.

Wieso ich nichts gesagt habe

Ich kenne diese Person sehr gut und ich denke, dass viele Menschen ähnliche Personen kennen. Menschen, die jahrelang etwas „so und nicht anders“ gemacht haben und mehr oder weniger gute Erfolge erzielt haben. Kommt man hier mit anderen Ideen und Wegen an, werden diese oft ungesehen verschmäht. Hinzu kommt, dass ich bei dieser speziellen Person sehr schnell sehr emotional werde. Da ich in der Situation wusste, dass es meinem Kind schaden würde, habe ich also den Mund gehalten – vorerst. Ich habe mir bereits einige Möglichkeiten zurechtgelegt, wie ich dieses Thema demnächst ansprechen werde, denn ich habe schon oft Sätze gehört wie „na wenn du meinst – ist eh dein Kind“ oder auch „das ist eh deine Sache, aber …“. Kommt euch bekannt vor? Mir leider auch.

Wer gegen den Strom schwimmt …

Mit meiner „Erziehung“ stoße ich leider sehr oft auf Unverständnis. Wenn ich sage, dass ich mit meinem Kind kooperiere, werde ich zwischendurch sogar belächelt. Der Ansatz, dass das Kind ein Wesen ist, welches Respekt verdient hat, ist leider nicht so weit verbreitet wie ich gehofft habe. Ich muss zugeben, dass ich früher unreflektiert die Erziehungsgrundsätze meiner Eltern und Großeltern übernommen habe. Das Kind muss funktionieren, es braucht grenzen, es muss gehorchen und es muss brav sein. Mittlerweile sehe ich das Ganze ein wenig anders. Mein Kind ist ein menschliches Wesen. Es muss gar nichts. Ich will meinem Kind nicht meinen Willen aufzwingen. Er soll frei entscheiden und leben können. Natürlich greife ich ein, wenn ich denke die Situation ist gefährlich, schädlich oder sogar lebensbedrohlich! Doch ich gebe ihm nicht vor was er kann und was nicht.

Von der freien Entscheidung

Er kann selbst entscheiden was er anzieht. Ich kann nicht wissen, wie warm oder kalt ihm ist. Ich gebe ihm jedoch die Möglichkeit sich später anders zu entscheiden, indem ich wärmere Kleidung mitnehme. Er kann auch selbst entscheiden, ob er gerade Hunger hat oder nicht. Auch hier biete ich ihm Essen an, aber ich zwinge ihn nicht dazu um eine bestimmte, von mir festgelegte Uhrzeit zu essen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ich hoffe sehr, dass mehr Menschen ein zweites Mal über das Thema Erziehung nachdenken. Die meisten Eltern wollen ihre Kinder zu selbstständigen Wesen erziehen, welche kritisch hinterfragen, Initiative zeigen, kreativ sind, etc. Meiner Meinung nach ist es jedoch nicht zuträglich den Kindern dann jede Entscheidung abzunehmen, ihnen zu erklären, dass sie noch „zu klein“ für dieses und jenes sind und Regeln durch sture Konsequenz durchzusetzen. Natürlich gibt es Regeln – die gibt es überall. Und klar können Kinder nicht alles selbst tun und brauchen – je nach Alter – bei einigen Dingen Hilfe. Doch wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind – ist es zum Schutz der Kinder oder aus Faulheit? Wenn mein Sohn mit seinem kleinen Besen hinter mir her läuft und „zusammenkehrt“, dann lasse ich ihn das machen. Natürlich ist es danach nicht sauber. Doch er liebt es, mir zu helfen und ich sehe keinen wirklichen Grund, ihm das zu verwehren.

Ein weiter Weg

Ich lerne noch immer und ich bin definitiv nicht perfekt. Doch ich hoffe, dass einige Erwachsene vielleicht ebenfalls Schritt für Schritt umdenken und die alten Muster überdenken. Stehen sie wirklich im Einklang mit dem, was ihr für eure Kinder wollt? Ist wirklich jedes „Nein“ notwendig? Würde es euch nicht auch frustrieren, wenn ihr bei allem was ihr tun wollt ein „Nein“ entgegen geschmettert bekommt? Mit diesen Fragen lasse ich euch für heute alleine.

Eure Freya

Porridge etwas anders

Huhu,

ich habe heute ein neues Frühstücksrezept ausprobiert. Eigentlich wollte ich Porridge machen. Ich habe nur gestern vergessen gemahlene Haferflocken zu besorgen. Also habe ich nach Gefühl Milch mit Haferflocken gemischt. Anschließend habe ich – weil es mir zu dünnflüssig war – noch etwas Gries untergemischt. Während das Ganze gekocht hat, habe ich schnell eine Banane und einen Apfel geschnitten. Als mein Frühstück fertig war, habe ich alles in einen Teller geleert und noch etwas Leinsamen untergemischt. Super lecker! Ich werde das definitiv öfter machen! Ist zwar nicht geworden wie geplant, aber gut – so entstehen bei mir öfter Rezepte 😉

Mein kleiner Sonnenschein hat fleißig das Obst gegessen und Mama hat sich über ein paar Minuten Ruhe beim Frühstück gefreut. Hier noch einmal die Zutaten, die ihr nach Gefühl mischen könnt. Der Einfachheit halber nenne ich das Ganze einfach Porridge (auch wenn es das nicht wirklich ist)

Zutaten:

  • Milch
  • Haferflocken
  • Apfel
  • Banane
  • Leinsamen
  • Gries

Zubereitung:

  • Milch aufkochen lassen
  • Haferflocken hinzufügen
  • Milch noch einmal aufkochen lassen
  • Gries hinzufügen
  • Milch noch einmal aufkochen lassen
  • Porridge in einen Teller leeren
  • Obst schneiden und unter das Porridge mischen
  • Leinsamen dazugeben
  • Das Ganze mischen

Mahlzeit!

Eure Freya

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