Kategorie: Allgemein

Quetschie selber machen und ein paar Smoothie-Rezepte

smoothies

Huhu,

heute kann ich euch – endlich! – meine erste Erfahrung für selbst befüllbare Quetschies mitteilen. Bereits in unserem Urlaub haben wir in einem dm einen Quetschie zum selbst befüllen gekauft. Mein Verlobter und ich waren uns einig, da war ein Pinguin abgebildet und daher mussten wir ihn mitnehmen. Ich liebe Pinguine und ich hatte von der Marke (Squiz) viele gute Dinge gehört.

Zu Hause angekommen wurde der Quetschiebeutel gewaschen und durfte dann eine Zeit im Regal stehen bleiben, denn mein Stabmixer hat leider überhaupt nicht funktioniert. Nun haben wir gerade einen neuen Stabmixer bestellt und siehe da – pürieren klappt endlich wie gewünscht. Zum testen wanderten eine Birne, ein Apfel und ein Schuss Milch in den Becher und anschließend in den Quetschie. Ich habe natürlich prompt die Maximal-Markierung übersehen und durfte dann einiges wieder rauslöffeln. Unser kleiner Wirbelwind hat mir den Quetschie fast aus der Hand gerissen und innerhalb weniger Minuten war er leer.

Ich werde ab sofort definitiv öfter selbst Quetschies machen, denn Obst haben wir eigentlich immer zu Hause. Seien es Äpfel, Bananen, Birnen, Weintrauben oder auch Kiwi. Ich bin gespannt welche Geschmacksrichtungen unser Kleiner noch verschlingen wird!

Das Schöne an dem Quetschiebeutel ist, dass man sie auch einfrieren und im Geschirrspüler waschen kann. Das erleichtert das Waschen ungemein. Durch den Zip bleibt der Quetschie dicht und bisher hat unser Kleiner ihn auch noch nicht aufbekommen.

Apfel-Birne-Milch-Quetschie

  • Einen Apfel und eine Birne schälen und schneiden.
  • Milch dazugeben und pürieren.
  • Beides in den Quetschiebeutel füllen.

Banane-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Eine Banane und eine Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen (wir nehmen Honig statt Zucker) und pürieren.

Granatapfel-Ananas-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Ananas, Granatapfel und Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wassermelone-Banane-Apfel-Maracuja-Smoothie

  • Wassermelone, Banane und Apfel schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wenn meine beiden Männer in Obst-Streik sind, mache ich gerne mal Smoothies. Beide verdrücken dann locker ihre Tagesration an Obst. Wollt ihr die Smoothies gerne etwas cremiger, könnt ihr auch etwas Milch hinzugeben. Solltet ihr noch andere Smoothie-Rezepte suchen, dann schaut einfach mal hier.

Eure Freya

Emotionaler Missbrauch

Huhu,

das heutige Thema liegt mir sehr am Herzen. Auch ich wurde emotional missbraucht und arbeite immer noch an mir selbst. Meine Hoffnung ist, dass ich mit diesem Beitrag ein wenig wachrütteln kann und dass Betroffene den Mut fassen können um für sich einzutreten.

Was ist emotionaler Missbrauch?

Emotionaler Missbrauch findet dann statt, wenn eine Person jemanden gegen seinen Willen benutzt. Emotionaler Missbrauch ist weit verbreitet doch schwer zu erkennen.

Welche Formen des emotionalen Missbrauchs gibt es?

Es gibt unzählige Formen von emotionalem Missbrauch und es könnte durchaus sein, dass ich die eine oder andere Form vergessen habe.

  • Manipulation
  • Geringschätzung
  • Einschüchterung
  • Mobbing
  • emotionale Erpressung
  • Rollenumkehrung
  • Aufmerksamkeitsentzug/Liebesentzug
  • bewusstes Lügen
  • Strafandrohung
  • Verweigerung der Kommunikation
  • den anderen als „Blitzableiter“ benutzen
  • Verhör mit Strafandrohung
  • verspotten
  • emotionale Vernachlässigung

Welche Auswirkungen kann emotionaler Missbrauch haben?

Die Auswirkungen sind rein exemplarisch aufgelistet. Es ist schier unmöglich alle möglichen Auswirkungen aufzuzählen. Das liegt unter anderem daran, dass es nicht genügend Studien zu diesem Thema gibt.

  • Bindungsstörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Depression
  • psychiatrische Erkrankungen
  • Selbsthass
  • Komplexe verschiedenster Art
  • Probleme mit dem Selbstwertgefühl
  • kognitive Defizite
  • Suizidgefahr
  • emotionale Defizite
  • Kriminalität

Warum schreibe ich über dieses Thema?

Ich möchte ein Bewusstsein dafür erschaffen, dass diese Verhaltensweisen strafbar sind. Leider ist diese Art von Missbrauch noch immer sehr weit verbreitet. Auch ich bin damit groß geworden. Ich habe viele Narben aus dieser Zeit mitgenommen und ich kämpfe noch immer mit meinen inneren Dämonen. Diese Form des Missbrauchs ist genauso schwerwiegend wie physischer oder sexueller Missbrauch. Die Folgen können von Depressionen über Selbstwertprobleme über Selbsthass oder anderen Symptomen reichen. War man selbst Opfer oder nimmt an ein Opfer gewesen zu sein, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die häufigsten Opfer dieser Art von Missbrauch sind Kinder. Eltern wollen oft nur das Beste für ihre Kinder und schießen mit ihren Mitteln und Maßnahmen weit über das Ziel hinaus. Ich möchte euch hiermit dazu auffordern, euren Umgang mit euren Kindern immer wieder zu überdenken. Ist das kurzfristige Ziel wirklich so wichtig, dass es einen langfristigen Schaden am Kind rechtfertigt? Würdet ihr das selbe bei bzw. mit einem Erwachsenen tun? Bitte überdenkt eure Taten, bevor ihr handelt. Wir ziehen die zukünftige Generation auf und durch unsere Erziehung haben wir einen Einfluss auf die Zukunft. Wir können hier und heute den Grundstein für ein besseres Morgen legen. Indem wir unseren Kindern mit dem Respekt begegnen, den sie verdienen. Durch das Vorleben unserer Werte und dadurch dass wir ihnen dabei helfen zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten zu werden. Vor allem aber indem wir unsere Kinder bedingungslos lieben.

Ich lerne momentan selbst sehr viel Neues zu diesem Thema und werde diesen Beitrag immer wieder anpassen und erweitern. Ich hoffe einfach, dass ich mit diesem Beitrag einige Menschen wachrütteln kann.

Eure Freya

Unser Urlaub oder warum ich nicht mehr mit dem Auto nach Deutschland fahren möchte

Huhu,

wir haben vor Kurzem endlich Urlaub gemacht. Diesen haben wir bei der Familie meines Verlobten verbracht. An sich war der Urlaub toll, doch die Autofahrten waren der Horror.

Warum sind wir eigentlich mit dem Auto gefahren?

Naja, wir dachten, dass es gemütlicher ist mit dem Auto zu fahren. Leider war das ein Irrtum. Wir sind auf der Hinfahrt nachts gegen 21 Uhr losgefahren und kamen gegen 10 Uhr vormittags an. Unser Sonnenschein ist fast direkt eingeschlafen, war jedoch nach 2 Stunden direkt wieder wach. Wir haben 4 Stunden gebraucht um unseren Kleinen dazu zu bringen wieder einzuschlafen. Wir sind sehr oft stehen geblieben und wir sind beide mit unserem Sonnenschein auf verschiedenen Rastplätzen herumgelaufen. Die restliche Fahrt verlief recht ruhig.

Wie war die Rückfahrt?

Furchtbar. Mein Verlobter war immer noch nicht ganz gesund, also bin ich den ersten Teil der Strecke gefahren. Losgefahren sind wir um 2 Uhr nachts. Wir dachten, dass unser Kleiner dann vielleicht durchschlafen würde. Falsch gedacht. Sobald wir im Auto waren, war er wach und weigerte sich beharrlich einzuschlafen. Also wanderte ich auf die Rückbank um unser Kind zu bespaßen. Wir wollten vormittags bei der Raststation Mondsee stehen bleiben. Geschafft haben wir es erst gegen 15 Uhr. Nach unserer Rast bin ich weiter gefahren. In Wien angekommen sind wir um 19 Uhr. Es war eine furchtbar lange und anstrengende Fahrt, welche ich definitiv nicht wiederholen möchte.

Wir haben also beschlossen, dass wir beim nächsten Mal mit dem Zug fahren werden. Ich hoffe sehr, dass wir damit weniger Probleme haben werden, denn unser Sonnenschein kann dann seinen Bewegungsdrang ausleben.

Ganz allgemein würde ich mit einem sehr aktiven Kind so lange Strecken nicht mit dem Auto zurücklegen. Außer man kann und will oft stehenbleiben. Da wir jedoch (leider) nicht alleine unterwegs waren, konnten wir nicht so oft stehen bleiben wie wir wollten. Eigentlich wäre ich gerne länger stehen geblieben, doch wir wollten natürlich unseren Mitfahrer nicht allzu lange im Auto herumkutschieren. Fürs nächste Mal gilt bei uns – wir fahren alleine in den Urlaub und außerdem werden wir so lange Strecken nicht mehr mit dem Auto zurücklegen.

Unser Urlaub hatte jedoch auch positive Seiten 😉 Unser Sonnenschein durfte Schafe und Hühner streicheln, hat sich mit Omas Hunden angefreundet und ist nur mit Oma und Opa auf den Spielplatz gegangen. Falls ihr jedoch plant mit dem Auto in den Urlaub fahren wollt, gebe ich euch noch ein paar Tipps mit, die bei uns recht gut funktioniert haben.

Reiseproviant

Nehmt genügend Proviant mit. Nicht nur für euer Kind, sondern auch für euch! Autofahrten mit Kind können durchaus länger dauern und das Essen auf Raststätten ist weder billig noch wirklich gesund. Für unseren Kleinen habe ich verschiedenste Knabbereien und Quetschies eingepackt und für uns gab es Nudelsalat. Ich wollte auch noch Fleischlaberl machen, doch wir hatten so schon zu viel Essen mit. Aber das wichtigste – Getränke! Nehmt auf jeden Fall genug zu trinken mit – für alle die mitfahren.

Spielzeug

Wir haben einen ganzen Sack voll Spielzeug mitgenommen. Die Wochen zuvor haben wir einige neue Bücher und Spielsachen besorgt. Zusätzlich haben wir einige Lieblingsstücke mitgenommen. Eigentlich hatte ich auch noch Fingerpuppen bestellt, doch leider hat die Post mal wieder vergessen zu klingeln oder einen Zettel zu hinterlassen. Für meinen Verlobten haben wir die Switch mitgenommen.

Wickeltasche für die Reise packen

Für die Reise habe ich ein wenig zusätzliches Spielzeug und Proviant eingepackt. Noch dazu habe ich Umziehgewand und ein Plastiklätzchen eingepackt, damit unser Auto nicht so eingesaut wird.

Musik mitnehmen

Wir haben in unserem Auto leider keinen CD-Player, also haben wir uns einige Zeit vorher mal nach Alternativen für Kinder umgesehen. Ich wollte eigentlich einen Radio mit Kasetten- und CD-Spieler, mein Verlobter fand alles doof und wollte etwas anderes. Also wurde es die Tonie-Box. Die erwies sich als sehr praktisch, denn bei Oma schlafen war sehr ungewohnt und die Tonie-Box hat das Einschlafen unheimlich erleichtert.

Reiseapotheke

Vergesst nicht auf die Reiseapotheke. Nehmt auf jeden Fall zur Sicherheit Fieberzäpfchen und Pflaster mit. Auch wenn es vielleicht unwahrscheinlich ist, dass ihr sie braucht. Es ist immer besser, wenn man alles mithat, als mitten in der Nacht in einer unbekannten Umgebung eine Nachtapotheke suchen zu müssen.

Nützliche Extras

Wir haben zuvor noch einen anderen (bequemeren) Kindersitz gekauft, der laut Bewertungen auch sicherer ist. Zusätzlich haben wir auch einen Sonnenschutz besorgt, den man im Fenster einklemmen kann, denn die Saugnäpfe halten nicht wirklich. Der einzige Nachteil war, dass man dadurch das Fenster nicht ganz schließen kann und es immer sehr sehr leicht durchs Fenster hineingezogen hat.

Geduld

Last but not least – Geduld. Euer Kind weiß nicht, was ihr mit „langer Autofahrt“ meint. Es weiß nur, dass es gerade in seinem Kindersitz „angekettet“ und im Auto „eingesperrt“ ist und sich daher nicht bewegen kann. Euch ist klar, dass die Autofahrt auch ein Ende hat und ihr euch dann wieder frei bewegen könnt. Kinder leben aber im Hier und Jetzt und können mit Worten wie „später“ einfach nichts anfangen. Auch wenn es schwer fällt, setzt euch am Besten – wenn ihr zu zweit fahrt – hinten zu eurem Kind hin und bespaßt es. Lest ein Buch vor, spielt gemeinsam, sagt Kinderreime auf, singt Kinderlieder, esst Proviant oder zeigt eurem Kind einfach die Landschaft. Bei uns hat es schon ein wenig geholfen, als wir den Kindersitz in die Mitte der Rückbank gestellt haben.

Eure Freya

Mein Weg zur Meditation und warum ich jedem Elternteil empfehlen würde, zu meditieren

Huhu,

seit einigen Tagen meditiere ich wieder regelmäßig und ich verstehe wirklich nicht, warum ich je damit aufgehört habe. Durch die Meditationen schaffe ich es, im Alltag ruhiger und entspannter zu sein. Meine Emotionen kochen nicht so schnell hoch und ich merke wie viel ruhiger ich nun schon bin.

Vor ein paar Jahren habe ich bereits begonnen zu meditieren. Damals hatte ich ziemliche Probleme mit meinen Gefühlen umzugehen. Ich war schwer depressiv und sehr aggressiv. Die Meditationen haben mir dabei geholfen, mich auf meinen Körper und meine innere Ruhe zu konzentrieren. Ich habe damals gelernt Emotionen zu „veratmen“. Sobald ich gemerkt habe, dass meine Emotionen mich übermannen, habe ich begonnen sehr bewusst zu atmen und mit jedem Mal konnte ich mich besser beruhigen.

Irgendwann kam dann der Alltagsstress dazwischen und ich dachte mir, dass es nicht mehr notwendig wäre zu meditieren. Also hörte ich damit auf. In meiner Schwangerschaft hatte ich zwar viel Stress und war auch oft emotional, doch ich hatte nicht solche extremen Gefühlsausbrüche, wie in meiner Pubertät. Trotz allem begann ich wieder damit zu meditieren. Nicht oft und nicht sehr lange, aber immer mal wieder.

Dann kam unser Sohn auf die Welt und ich hatte gefühlt für nichts mehr Zeit. Wir sind umgezogen und ich habe sehr viele Kisten ausgeräumt. Nebenher habe ich den Haushalt gemacht und mich um unser Kind gekümmert. Auf mich und meine Bedürfnisse habe ich in der ersten Zeit komplett vergessen. Ich war nach den ersten 6 Monaten so fertig, dass ich nichts mehr auf die Reihe bekommen habe und emotional am Limit war. Ich begann wieder mehr auf mich zu achten und den Haushalt hinten anzustellen.

In den letzten Monaten kamen dann die Anfänge der Autonomiephase dazu. Unser Sonnenschein hatte furchtbare Zahnschmerzen, stellte sich von 2 Schläfchen auf 1 Mittagsschläfchen um und ich war den ganzen Tag alleine zu Hause. Wenn mein Lebensgefährte abends nach Hause kam, habe ich gekocht, dann musste er unser Kind beschäftigen, damit ich 10 Minuten hatte, in denen ich runter kommen konnte. Ich fühlte mich furchtbar unwohl und Erinnerungen an meine Pubertät und die Gefühlsausbrüche kamen wieder hoch.

Ich begann mit Yoga, da mein Kind jeglichen Sport recht schwierig gestaltet. Jeden Tag machten wir gemeinsam einige Übungen und ich begann mich besser zu fühlen. Doch meine Emotionen waren immer noch knapp unter der Oberfläche und schwer zu bändigen. Also suchte ich mir einige geführte Meditationen heraus. Innerhalb einer Woche schaffte ich es, meine Emotionen wieder zu zügeln und zu „veratmen“. Ich stand nicht mehr jeden Abend kurz vor einem Wutausbruch, sondern konnte durch meinen Atem zur Ruhe kommen.

Ich würde jedem Elternteil, der/die hin und wieder mit Aggressionen zu kämpfen hat, empfehlen zu meditieren. Wir haben so viele Aufgaben und so viel Verantwortung, dass wir uns oft selbst vergessen. Zusätzlich kommen bei einigen Menschen – so wie bei mir – Probleme aus der Vergangenheit, die das Leben immer wieder beeinträchtigen und erschweren. Auch wenn es anfangs ein wenig dauert um wirklich zur Ruhe kommen zu können – es ist die Zeit wert. Selbst wenn man nur 5 Minuten am Tag meditieren kann, werdet ihr mit jedem Mal sehen, wie ihr ein Stück ruhiger und gelassener werdet. Probiert es aus, gebt der Meditation eine Chance und findet eure innere Ruhe wieder. Es ist ein Gefühl, dass kaum zu beschreiben ist und es schafft so viel mehr Klarheit im Kopf.

Eure Freya

Die Sache mit der Liebe, der Nähe und der Einsamkeit

Huhu,

vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem es um eine ziemlich schwierige Frage ging. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es ging um die Liebe, richtige Entscheidungen und den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit.

Lange habe ich über diese Frage nachgedacht und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich kenne die Situation genau – vermutlich zu genau – um objektiv zu sein. Daher habe ich mich einem anderen Aspekt der Frage gewidmet. Wenn man jahrelang eine Partnerschaft hat und sich trennt, dann ist das ein entscheidender Einschnitt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Welt – wie man sie kennt – zusammenbricht. Abends liegt man alleine im Bett und sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit. Es ist ein wenig wie ein Entzug, nur eben emotional.

Jeder Mensch sehnt sich nach der Liebe, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir doch Angst davor. Wenn wir wirklich lieben, dann macht uns das verletzlich. Wir öffnen uns und können im Vorhinein nicht wissen, ob diese Beziehung halten wird. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, wir alle entwickeln uns weiter. Was, wenn der Mensch an unserer Seite sich jedoch in eine gänzlich andere Richtung entwickelt? Wie sollen wir das vorher ahnen? Lassen wir uns auf jemanden ein, dann ist das immer mit einem Risiko verbunden. Manches Mal lohnt es sich und einige Male wird es nach hinten losgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass die erste Beziehung bis zum Lebensende hält und dass diese eine Person ihre oder seine Träume mit uns teilt. Doch wenn wir unser ganzes Leben auf die oder den Richtige/n warten, wer kann uns versichern, dass wir diese Person nicht verpassen?

Andererseits, wenn wir unser Leben mit jemandem verbringen, von dem wir wissen, dass er uns nicht gut tut – wer sagt uns, dass wir dann die Chance auf die „eine große wahre Liebe“ nicht verpassen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Der eine Mensch ist glücklich, wenn die Liebe alles-verzehrend und allumfassend ist. Wenn die Leidenschaft niemals aufhört und regelmäßig die Fetzen fliegen. Der andere sucht nach einer ruhigen und stabilen Beziehung in der er sich sicher und geborgen fühlt. Wieder jemand anderer weiß nicht, was er will und muss durch viele Anläufe erst herausfinden was er nicht will.

Egal wie wir uns entscheiden, jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und auf seinen eigenen Weg. Was wir allerdings alle bedenken sollten ist, welche Risiken wir dafür in Kauf nehmen und ob wir jemanden wirklich lieben oder uns nur nach Nähe sehnen um nicht einsam zu sein.

Eure Freya

Die Sache mit Liebesfilmen

Liebesfilme

Huhu,

wie wohl die meisten Frauen, habe auch ich Phasen, in denen ich mir gerne Liebesfilme ansehe. Aber nicht irgendwelche Filme, nein. Dann will ich diese unglaublich herzzereißenden, kitschigen Filme sehen – gerne auch ohne Happy End. Klingt seltsam? Ist es vermutlich auch.

Einer meiner Lieblingsfilme bisher ist und war „P.S. Ich liebe dich“. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film bereits gesehen habe und jedes Mal aufs Neue muss ich weinen als gäbe es kein Morgen mehr.

Der Film beginnt mit einem klassischen Streit zwischen Ehepartnern. Kurz darauf stirbt der Mann. Holly (die Ehefrau) ist am Boden zerstört. Er hinterlässt 12 Briefe für sie, welche Aufgaben für Holly enthalten. Zuerst erfüllt sie diese nur mit Widerwillen, doch nach und nach findet sie Gefallen daran, denn dadurch fühlt sie sich ihm näher. Der letzte Brief – bzw. eher ein bestimmter Satz darin – hat mich bisher immer wieder zum Weinen gebracht. Allein beim Gedanken daran, kommen mir die Tränen.

Mein zweiter Favorit ist „Geliebte Jane“. Dieser Film handelt vom Leben der Jane Austen. Jane Austen hat im 18. Jahrhundert gelebt. Ihre Familie wollte, dass sie einen reichen Mann heiratet, doch sie hat abgelehnt – sehr zum Entsetzen ihrer Familie. Jane lernt einen Mann namens Tom kennen. Dieser ist angehender Jurist und kritisiert ihre literarischen Werke sehr. Nach einiger Zeit und vielen Sticheleien verlieben sie sich ineinander.

Ich höre an dieser Stelle auf, um nicht zu viel zu verraten. Der Film ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und auch hier habe ich ziemlich viel geweint.

Heute habe ich mich spontan dazu entschieden einen erneuten Liebesfilm-Tag einzulegen. Meine Wahl fiel unter anderem auf „Ein ganzes halbes Jahr“. Ich muss sagen, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, doch der Film hat mich wirklich überzeugt.

Es geht um ein Mädchen namens Louisa – kurz Lou genannt – welches seinen Job in einem Cafe verliert und anschließend eine Stelle als Pflegerin annimmt. Die ihr anvertraute Person ist ein reicher junger Mann, der für immer an den Rollstuhl gefesselt ist und sein Leben bereits aufgegeben hat. Durch ihre offene Art gewinnt sie nach und nach sein Herz und er legt seine bittere Art ab. Wie es in jedem Liebesfilm so ist, verlieben sich die beiden ineinander. Lou erfährt durch Zufall, dass er vorhat in die Schweiz zu gehen, um dort sein Leben zu beenden. Fortan versucht sie alles, damit er die schönen Seiten des Lebens sieht und sich doch noch umentscheidet.

Auch bei diesem Film kamen mir die Tränen. Nicht so sehr wie bei „P.S. Ich liebe dich“, doch das ist auch nur schwer möglich. Dieser eine Satz hat bereits viele Frauen und Mädchen zum Weinen gebracht. Jeder dieser Filme hat etwas für sich. Ich habe bereits viele Liebesfilme gesehen, doch am Besten fand ich jene, die so starke Gefühle in mir hervor gerufen haben, dass ich die Tränen einfach nicht unterdrücken konnte.

Natürlich gibt es da noch meine geliebten Klassiker wie „Dirty Dancing“ oder „Grease“. Doch an Tagen wie heute, wo mich die Sehnsucht nach herzzerreißenden Liebesszenen überkommt, welche mich noch Wochen nachher zum Weinen bringen könnten, sind die beiden definitiv nicht das Richtige.

Bevor jemand sagt „es gibt aber auch noch Pretty Woman und ganz viele andere richtige Klassiker.“ Oh ja, die gibt es. „Pretty Woman“ habe ich ebenfalls bereits gesehen. Doch im Gegensatz zu meiner Mutter, fand ich den Film zwar toll, doch nicht wirklich mitreißend. Auch „Ghost – Nachricht von Sam“ war unglaublich toll. Doch für diese typischen „Herzschmerz-Tage“, an denen ich Schokolade, Eis, Kaffee und Tee brauche, sind diese Filme leider nicht so gut geeignet.

Welche Liebesfilme seht ihr euch gerne an? Bevorzugt ihr Filme mit Happy End?

Eure Freya

Der erste Blogeintrag

Huhu,

lange habe ich überlegt, was denn das „perfekte“ Thema für meinen Blog wäre .. heute fiel es mir dann siedend heiß ein – es gibt kein „perfektes“ Thema und vor allem auch keinen „perfekten“ ersten Eintrag.

Was soll denn dann das Thema von diesem Blog sein? Ganz einfach – alles was mir wichtig ist oder wichtig erscheint. Der Blog ist vor allem für mich selbst da. Klar könnte ich 15 Blogs schreiben, alle mit verschiedenen Inhalten und am besten sollten die Blogs dann auch alle aktuell sein … aber ich weiß jetzt schon, dass ich das nie im Leben hinkriegen werde, daher werde ich alles in einem Blog zusammenfassen und versuchen, die Inhalte in Kategorien einzuteilen.

Wenn mich die Muse küsst, wird die eine oder andere Geschichte hier landen. Wenn ich gerade im Koch- oder Backwahn bin, dann werde ich Rezepte teilen und wenn ich gerade am basteln bin, dann werden hier Bastelanleitungen zu finden sein. Ansonsten teile ich immer wieder gerne Geschichten aus meinem Leben mit euch.

Für alle, die sich hierher verirrt haben: Viel Spaß und ich hoffe, ihr werdet fündig 😉

Eure Freya

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