Die Sache mit der Liebe, der Nähe und der Einsamkeit

Huhu,

vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem es um eine ziemlich schwierige Frage ging. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es ging um die Liebe, richtige Entscheidungen und den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit.

Lange habe ich über diese Frage nachgedacht und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich kenne die Situation genau – vermutlich zu genau – um objektiv zu sein. Daher habe ich mich einem anderen Aspekt der Frage gewidmet. Wenn man jahrelang eine Partnerschaft hat und sich trennt, dann ist das ein entscheidender Einschnitt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Welt – wie man sie kennt – zusammenbricht. Abends liegt man alleine im Bett und sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit. Es ist ein wenig wie ein Entzug, nur eben emotional.

Jeder Mensch sehnt sich nach der Liebe, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir doch Angst davor. Wenn wir wirklich lieben, dann macht uns das verletzlich. Wir öffnen uns und können im Vorhinein nicht wissen, ob diese Beziehung halten wird. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, wir alle entwickeln uns weiter. Was, wenn der Mensch an unserer Seite sich jedoch in eine gänzlich andere Richtung entwickelt? Wie sollen wir das vorher ahnen? Lassen wir uns auf jemanden ein, dann ist das immer mit einem Risiko verbunden. Manches Mal lohnt es sich und einige Male wird es nach hinten losgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass die erste Beziehung bis zum Lebensende hält und dass diese eine Person ihre oder seine Träume mit uns teilt. Doch wenn wir unser ganzes Leben auf die oder den Richtige/n warten, wer kann uns versichern, dass wir diese Person nicht verpassen?

Andererseits, wenn wir unser Leben mit jemandem verbringen, von dem wir wissen, dass er uns nicht gut tut – wer sagt uns, dass wir dann die Chance auf die „eine große wahre Liebe“ nicht verpassen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Der eine Mensch ist glücklich, wenn die Liebe alles-verzehrend und allumfassend ist. Wenn die Leidenschaft niemals aufhört und regelmäßig die Fetzen fliegen. Der andere sucht nach einer ruhigen und stabilen Beziehung in der er sich sicher und geborgen fühlt. Wieder jemand anderer weiß nicht, was er will und muss durch viele Anläufe erst herausfinden was er nicht will.

Egal wie wir uns entscheiden, jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und auf seinen eigenen Weg. Was wir allerdings alle bedenken sollten ist, welche Risiken wir dafür in Kauf nehmen und ob wir jemanden wirklich lieben oder uns nur nach Nähe sehnen um nicht einsam zu sein.

Eure Freya

Die Sache mit Liebesfilmen

Liebesfilme

Huhu,

wie wohl die meisten Frauen, habe auch ich Phasen, in denen ich mir gerne Liebesfilme ansehe. Aber nicht irgendwelche Filme, nein. Dann will ich diese unglaublich herzzereißenden, kitschigen Filme sehen – gerne auch ohne Happy End. Klingt seltsam? Ist es vermutlich auch.

Einer meiner Lieblingsfilme bisher ist und war „P.S. Ich liebe dich“. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film bereits gesehen habe und jedes Mal aufs Neue muss ich weinen als gäbe es kein Morgen mehr.

Der Film beginnt mit einem klassischen Streit zwischen Ehepartnern. Kurz darauf stirbt der Mann. Holly (die Ehefrau) ist am Boden zerstört. Er hinterlässt 12 Briefe für sie, welche Aufgaben für Holly enthalten. Zuerst erfüllt sie diese nur mit Widerwillen, doch nach und nach findet sie Gefallen daran, denn dadurch fühlt sie sich ihm näher. Der letzte Brief – bzw. eher ein bestimmter Satz darin – hat mich bisher immer wieder zum Weinen gebracht. Allein beim Gedanken daran, kommen mir die Tränen.

Mein zweiter Favorit ist „Geliebte Jane“. Dieser Film handelt vom Leben der Jane Austen. Jane Austen hat im 18. Jahrhundert gelebt. Ihre Familie wollte, dass sie einen reichen Mann heiratet, doch sie hat abgelehnt – sehr zum Entsetzen ihrer Familie. Jane lernt einen Mann namens Tom kennen. Dieser ist angehender Jurist und kritisiert ihre literarischen Werke sehr. Nach einiger Zeit und vielen Sticheleien verlieben sie sich ineinander.

Ich höre an dieser Stelle auf, um nicht zu viel zu verraten. Der Film ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und auch hier habe ich ziemlich viel geweint.

Heute habe ich mich spontan dazu entschieden einen erneuten Liebesfilm-Tag einzulegen. Meine Wahl fiel unter anderem auf „Ein ganzes halbes Jahr“. Ich muss sagen, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, doch der Film hat mich wirklich überzeugt.

Es geht um ein Mädchen namens Louisa – kurz Lou genannt – welches seinen Job in einem Cafe verliert und anschließend eine Stelle als Pflegerin annimmt. Die ihr anvertraute Person ist ein reicher junger Mann, der für immer an den Rollstuhl gefesselt ist und sein Leben bereits aufgegeben hat. Durch ihre offene Art gewinnt sie nach und nach sein Herz und er legt seine bittere Art ab. Wie es in jedem Liebesfilm so ist, verlieben sich die beiden ineinander. Lou erfährt durch Zufall, dass er vorhat in die Schweiz zu gehen, um dort sein Leben zu beenden. Fortan versucht sie alles, damit er die schönen Seiten des Lebens sieht und sich doch noch umentscheidet.

Auch bei diesem Film kamen mir die Tränen. Nicht so sehr wie bei „P.S. Ich liebe dich“, doch das ist auch nur schwer möglich. Dieser eine Satz hat bereits viele Frauen und Mädchen zum Weinen gebracht. Jeder dieser Filme hat etwas für sich. Ich habe bereits viele Liebesfilme gesehen, doch am Besten fand ich jene, die so starke Gefühle in mir hervor gerufen haben, dass ich die Tränen einfach nicht unterdrücken konnte.

Natürlich gibt es da noch meine geliebten Klassiker wie „Dirty Dancing“ oder „Grease“. Doch an Tagen wie heute, wo mich die Sehnsucht nach herzzerreißenden Liebesszenen überkommt, welche mich noch Wochen nachher zum Weinen bringen könnten, sind die beiden definitiv nicht das Richtige.

Bevor jemand sagt „es gibt aber auch noch Pretty Woman und ganz viele andere richtige Klassiker.“ Oh ja, die gibt es. „Pretty Woman“ habe ich ebenfalls bereits gesehen. Doch im Gegensatz zu meiner Mutter, fand ich den Film zwar toll, doch nicht wirklich mitreißend. Auch „Ghost – Nachricht von Sam“ war unglaublich toll. Doch für diese typischen „Herzschmerz-Tage“, an denen ich Schokolade, Eis, Kaffee und Tee brauche, sind diese Filme leider nicht so gut geeignet.

Welche Liebesfilme seht ihr euch gerne an? Bevorzugt ihr Filme mit Happy End?

Eure Freya

Der erste Blogeintrag

Huhu,

lange habe ich überlegt, was denn das „perfekte“ Thema für meinen Blog wäre .. heute fiel es mir dann siedend heiß ein – es gibt kein „perfektes“ Thema und vor allem auch keinen „perfekten“ ersten Eintrag.

Was soll denn dann das Thema dieses Blogs sein? Ganz einfach – alles was mir wichtig ist oder wichtig erscheint. Der Blog ist vor allem für mich selbst da. Klar könnte ich 15 Blogs schreiben, alle mit verschiedenen Inhalten und am besten sollten die Blogs dann auch alle aktuell sein … aber ich weiß jetzt schon, dass ich das nie im Leben hinkriegen werde, daher werde ich alles in einem Blog zusammenfassen und versuchen, die Inhalte in Kategorien einzuteilen.

Wenn mich die Muse küsst, wird die eine oder andere Geschichte hier landen. Wenn ich gerade im Koch- oder Backwahn bin, dann werde ich Rezepte teilen und wenn ich gerade am basteln bin, dann werden hier Bastelanleitungen zu finden sein. Ansonsten teile ich immer wieder gerne Geschichten aus meinem Leben mit euch.

Für alle, die sich hierher verirrt haben: Viel Spaß und ich hoffe, ihr werdet fündig 😉

Eure Freya