Puten-Limetten-Rouladen

Huhu,

Dieses Rezept habe ich hier gefunden. Ebenfalls ein sehr leckeres Rezept.  Nächstes Mal möchte ich jedoch noch Käse in die Rouladen geben und ich überlege auch, eine Sauce zu den Nudeln zu machen. Mir war es ein wenig zu trocken.

Zutaten

  • 1 EL italienische Kräuter (frisch oder tiefge
  • 1 Stk Karotte
  • 3 Stk Knoblauchzehen
  • 1 Stk Limette oder Zirtrone
  • 3 EL Maiskeimöl
  • 8 Stk Putenschnitzerl a 70 g
  • 8 Bl Schinken,ca.120 g
  • 1 Pk Spaghetti
  • 1 Stk Suppenwürfel

Zubereitung

  • Limette mit heißem Wasser waschen und mit der Küchenreibe die Schale abreiben (Schale aufheben)
  • Anschließend die Limette auspressen und den Saft mit 1 EL Wasser und Rindsuppe erwärmen (= Gewürzmischung).
  • Schnitzerl klopfen, mit obiger Gewürzmischung übergießen und ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Karotte schälen und in dünne Streifen schneiden.
  • 0,5 l Wasser aufkochen die Karottenstreifen kurz blanchieren und dann kalt abschrecken.
  • Dann die Schnitzerl mit je einem Schinkenblatt und Karottenstreifen belegen ,zusammenrollen und mit Zahnstocher befestigen.
  • Die Schnitzerl im Öl rundherum braten( ca.15 Minuten).
  • Währenddessen Spaghetti aldente kochen (salzen, Knoblauch/al Aglio!)
  • Kräuter darüberstreuen.
  • Kurz vor dem Anrichten die Limettenstreifen dazugeben.
  • Spaghetti in der Mitte des Tellers anrichten, und je zwei Rouladen darauf setzen.

Eure Freya

Den einen richtigen Weg gibt es nicht

Huhu,

in den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit meinem Leben und meinen Entscheidungen auseinandergesetzt. Bereits seit meiner Pubertät arbeite ich an mir und meiner Einstellung. Mir wurde ein sehr negatives Weltbild mitgegeben und oftmals hänge ich mich daran zu sehr auf. Ich merke jedoch, wie schlecht dieses Weltbild ist. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Sobald etwas vorgeschlagen wird, sehe ich zuerst das Negative und viele Dinge ersticke ich dadurch im Keim, obwohl sie vielleicht wunderbar werden könnten.

In den letzten Jahren habe ich in diesem Punkt viele Fortschritte gemacht und ich gebe nicht nur neuen Dingen, sondern auch neuen Personen eine Chance. Ich probiere viel mehr aus und lasse mich überraschen was passiert. Vor allem in der Küche 😉 Durch meine Arbeit an meinem Weltbild, habe ich auch einen „Erziehungsstil“ gefunden, der zu mir und vor allem zu uns passt – Attachment Parenting. Von vielen Seiten wurde ich bereits für vollkommen verrückt erklärt und mir sind die schlimmsten Dinge prophezeit worden.

Unser Sohn würde verweichlicht werden, egoistisch, ein Muttersohn, faul, wird niemals aus dem Familienbett ausziehen, wird nie ohne Windel herumlaufen, etc. Ich kann die Bedenken verstehen. Wenn man selbst anders erzogen hat, ist es schwierig, auch einen ganz anderen Weg als „richtig“ anzusehen. Doch es gibt nicht den einen Weg. Jede Familie ist anders. Was bei den Eltern geklappt hat, muss sich für die eigene Familie nicht richtig anfühlen. Es ist in Ordnung die eigene Erziehung zu hinterfragen und kritisch zu beäugen. Kein Mensch ist perfekt und auch die neue Elterngeneration wird Fehler machen.

Für mich ist das Familienbett etwas positives. Mein Umfeld findet die Idee eher seltsam. Ich kann mir nicht vorstellen, mein Kind früh abzustillen. Meine Familie hat – bis auf eine gezwungene Ausnahme – sehr früh abgestillt. Mein Kind darf alle Schränke ausräumen, weil ich dort nur ungefährliche Dinge aufbewahre, oder sein Spielzeug. Mir wurde daraufhin an den Kopf geworfen, dass ich einfach faul bin. Das ist in Ordnung, denn jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Jeder Mensch kann sich selbst ein Urteil bilden und dieses muss nicht positiv ausfallen. Wer das Familienbett verrückt findet ist genauso normal wie die Personen, die sich das Familienbett nicht mehr wegdenken können.

Jede Person und jede Familie hat ihren eigenen Weg und dieser ist selten geradeaus. Meist findet man seinen Weg erst nach langem Suchen und vielen Hügeln und Tälern – auch das ist in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man sich nicht verunsichern lässt. Es wird immer jemand da sein, der euren Weg kritisch beäugt. Vertraut auf euch und euer Bauchgefühl. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann lasst es einfach. Die anderen gehen nicht in euren Schuhen, wissen nicht wie ihr euch fühlt und was ihr alles zu meistern habt. Nehmt aus den Kritiken mit, was ihr brauchen könnt und lasst alles andere einfach links liegen.

Um das Ganze ein bisschen weniger theoretisch zu gestalten. Mein „verweichlichter“ Sohn, den ich immer tröste, steht bei kleinen Unfällen meist einfach auf und läuft weiter. Hin und wieder, wenn er gegen einen Stuhl läuft, rummst es kurz richtig laut, er schaut verdutzt und läuft dann weiter. Auch von Egoismus ist keine Spur. Wenn ich morgens noch richtig müde bin, weil er so spät eingeschlafen ist und so früh aufwacht, beschäftigt er sich auch gut und gerne eine halbe Stunde bis Stunde alleine, neben mir im Bett und lässt mich schlafen. Da unsere Wohnung komplett kindersicher ist, ist das ohne Probleme möglich. Jeder Weg hat seine positiven und seine negativen Seiten. Ich hoffe, ihr findet euren Weg und habt die Sicherheit, ihn einfach zu gehen ohne euch von den Stimmen anderer zu sehr beeinflussen zu lassen.

Eure Freya

Nutella-Tiramisu

Huhu,

heute gibt es wieder ein Rezept, dass wir bisher nur einmal ausprobiert und als verbesserungswürdig abgeheftet haben. Das Tiramisu war gut, doch irgendwie fehlte uns das „gewisse Etwas“. Ich weiß selbst noch nicht genau was es ist, werde aber herumprobieren und es noch nachreichen, sobald ich es gefunden habe. Es schmeckt gut – keine Frage! Doch irgendetwas fehlt. Ihr wisst bestimmt was ich meine 😉

Zutaten für das Nutella-Tiramisu:

  • 500 g Mascarpone
  • 350 g Nutella
  • 24 Biskotten
  • 1 Becher Schlagobers
  • 3 Eier (sehr frisch)
  • 1 EL Staubzucker
  • 150 ml Milch
  • Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.
  • Schlagobers dazu geben und mit dem Mixer steif schlagen.
  • Die Mascarpone hinzufügen und vorsichtig unterrühren.
  • Die Milch erwärmen und einen kleinen Löffel Nutella darin zergehen lassen.
  • Die Biskotten darin tunken und in eine Auflaufform schichten.
  • Das restliche Nutella in die Milch rühren.
  • Ein Drittel von der Mascarponecreme auf den Biskotten verteilen.
  • Darauf eine Schicht von der Milch-Nutella-Mischung darauf geben.
  • Anschließend in dieser Reihenfolge weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  • Mit einer Schicht von der Mascarponecreme abschließen.
  • Das Nutella-Tiramisu mit Kakaopulver bestreuen.

Eure Freya

Kinder-Tiramisu

Huhu,

heute teile ich wieder ein Rezept, welches uns nicht geschmeckt hat. Dieses Rezept jedoch fanden wir alle durch die Bank weg nicht gut. Leider. Denn eigentlich hatte ich gehofft eine Alternative zu unserem Standard-Tiramisu-Rezept zu finden. Warum ich das Rezept trotzdem teile? Vielleicht trifft das Rezept trotz allem euren Geschmack. Ich persönlich bin kein Riesenfan von Topfen. Doch wer keine so große Abneigung hat, wird dieses Kinder-Tiramisu vermutlich lieben. Die Kombination von Topfen und Kakao war nur leider nicht unser Fall. Unser Kleiner hat das Tiramisu auch gekostet, aber auch er war nicht wirklich begeistert.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 100 g Biskotten
  • 250 g Topfen
  • 200 g Frischkäse
  • 3 EL Kakaopulver
  • 200 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Eine flache Auflaufform mit Biskotten auslegen.
  • 3 EL Kakaopulver in 200 ml Milch einrühren und die Biskotten damit tränken.
  • Topfen, Frischkäse und Zucker verquirlen und über die Biskotten geben.
  • Eventuell weitere Schichten Biskotten und Topfen-Frischkäse-Mischung auslegen.
  • Jede Schicht Biskotten wieder mit Kakao tränken.
  • Mit einer Schicht Topfen-Frischkäse-Mischung abschließen.
  • Zum Schluss mit Kakaopulver bestreuen.
  • Mindestens 10 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Eure Freya

Ein Aufruf für mehr Selbstsicherheit im Umgang mit Kritik

Huhu,

momentan befinde ich mich mal wieder in einer Art „Selbstfindungs-Phase“. Solche Phasen habe ich bereits öfter gehabt und ich bin immer einen Schritt weiter gekommen als zuvor. Begonnen hat das Ganze in meiner Zeit als Jugendliche, als sich irgendetwas nicht „stimmig“ angefühlt hat. Einige von euch kennen dieses Gefühl bestimmt. Das ist nicht wirklich greif- oder beschreibbar. Es ist wie ein Jucken im Hals. Man spürt es, weiß aber nicht wo es ist und kann sich auch nicht kratzen, bis man herausgefunden hat, was es wirklich ist.

Ich will euch aber nicht damit nerven, dass ich darüber philosophiere, wie sich diese Phase äußert und anfühlt, also kürze ich das Ganze ein wenig ab. Seit ich Mutter bin, komme ich gefühlt ständig in immer neue Phasen der „Selbstfindung“.

Zuerst musste ich herausfinden, wie ich meinem Kind begegnen will. Althergebrachte Erziehungsmethoden? Attachment Parenting? Oder gar Unerzogen? Es gab so viele Möglichkeiten und ich wurde schier erschlagen.

Kurz darauf kam die erste Kritik an meiner Erziehungsmethode – klar, musste ja so kommen. Dadurch löste ich meine nächste Krise aus. Um Gottes willen, mein Kind isst mit 4 Monaten noch nichts „anständiges“. Er will keinen Tee und er schläft in unserem Bett. Also musste ich das natürlich ändern und trieb unsere kleine Familie langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unser Sonnenschein fand das natürlich nicht toll, ich war gestresst weil es nicht klappte wie es doch sein „musste“ und mein Lebensgefährte bekam abends all den Stress ab. Keine tolle Lösung – für niemanden. Als ich dann endlich beschlossen hatte, dass es mir egal war, ob irgendjemand toll fand, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes erfüllte und wie ich das tat, war die Krise auch schon wieder verschwunden und alles lief viel entspannter ab.

Jetzt mit ca 14 Monaten trinkt mein Kleiner alles Mögliche (er hat sogar schon an meinem Kaffee genippt – was ich nicht ganz so toll fand), er isst alles was Mama kocht und er schläft sogar immer mal wieder in seinem eigenen Bett. Diese Krise war also thematisch gesehen vollkommen unnötig und nur von außen ausgelöst. Gelernt habe ich daraus jedoch mehr als je zuvor – ich wusste am Besten was für mein Kind ist und weiß es auch immer noch. Niemand sonst verbringt so viel Zeit mit meinem Kind wie ich und daher hat auch keine andere Person das Recht, mir zu sagen, was gut für mein Kind ist und was nicht.

Diese Erkenntnis ist so wichtig gewesen, dass ich sie noch einmal für euch und für mich hervorheben wollte. Lasst euch von niemandem vorschreiben, wann euer Kind mit Beikost anfangen soll, wann ihr abstillt oder wo bzw. wie euer Kind schläft. Ihr seid die meiste Zeit mit eurem Kind zusammen und ihr seid es auch, die die Bedürfnisse eures Kindes am Besten einschätzen könnt. Natürlich gibt es Ratschläge, die helfen können, doch Kritik welche auf althergebrachten Erziehungsmethoden und Sprichwörtern basiert, ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Ihr könnt euer Baby nicht verwöhnen, wenn ihr auf seine Bedürfnisse achtet. Euer Baby funktioniert nicht nach Lehrplan, denn es kennt diesen Lehrplan nicht. Wenn euer Kind mit 6 Monaten seinen ersten Zahn bekommt und trotzdem nicht mitessen will – who cares? Ich kenne keinen Erwachsenen, der sich immer noch von Flaschennahrung oder Muttermilch ernährt und ihr?

In diesem Sinne – lasst euch ein dickes Fell wachsen. Akzeptiert die Kritik der anderen und macht euer eigenes Ding. Ihr wisst am Besten, was sich für euch und eure Familie gut anfühlt. Nur weil es bei einer Familie gelingt, muss es bei euch nicht automatisch auch klappen. Wenn es bei euren Eltern funktioniert hat, kann es für euch vollkommen falsch sein. Probiert aus, hört auf euer Herz, euren Verstand und euer Bauchgefühl und lasst euch nicht verunsichern!

Eure Freya

Zucchini-Gnocchi-Auflauf

Huhu,

heute gibt es ein Rezept, dass uns super gut geschmeckt hat. Auch dieses Mal haben wir nur Gouda verwendet. Wir hatten bereits ein Rezept mit Pesto probiert und festgestellt, dass es nicht ganz unser Fall ist. Da Pesto jedoch nicht der Hauptbestandteil ist, haben wir es erneut probiert. Wir wurden positiv überrascht. Der Zucchini-Gnocchi-Auflauf war unglaublich lecker und ist sehr zu empfehlen. Auch hier hat unser Kleiner fleißig zugelangt.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 1 Stk Zwiebel
  • 1 Schuss Olivenöl
  • 2 Zucchini
  • 250 g Gnocchi
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Pesto Genovese
  • 2.5 EL Paradeismark
  • 250 ml Passierte Paradeiser
  • 1 Prise Pfeffer
  • 0.5 TL Salz
  • 1 TL Chilipaste
  • 2 Prise Oregano
  • 200 g Mozzarella
  • 2 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Gnocchi nach Packungsbeilage zubereiten.
  • Zwiebel und Zucchini würfeln.
  • In Olivenöl anbraten.
  • Gemeinsam köcheln lassen, bis der Zucchini gar ist.
  • Fein gehackten Knoblauch dazugeben.
  • Nun Pesto Genovese und Paradeismark einrühren und mit den passierten Paradeisern aufgießen.
  • Salzen, pfeffern und Oregano dazugeben.
  • Nach Belieben Chilipaste unterrühren.
  • Gnocchi in das Sugo geben und gut durchmischen.
  • Alles in eine Auflaufform geben.
  • Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit dem geriebenen Parmesan über die Gnocchi-Sugo-Mischung streuen.
  • Bei 200 Grad ca. 10 Minuten lang backen, bis der Käse goldbraun ist.

Eure Freya

Hähnchen-Gyros mit Paprikatopfen

Huhu,

heute teile ich ein Rezept mit euch, dass wir nicht gaaaaanz so gut fanden. Eine Freundin hat das Rezept für Hähnchen-Gyros monatelang in den Himmel gepriesen und daher dachte ich, ich teste es doch einmal aus. Leider waren wir nicht ganz so begeistert, aber vielleicht trifft es euren Geschmack ein wenig besser.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 250 g Magertopfen
  • 300 g Joghurt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 400 g Hähnchenfilet
  • 2 TL Gyros-Gewürzmischung
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 3 TL Öl

Zubereitung:

  • Topfen und Joghurt verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Paprika fein würfeln und unterrühren.
  • Fleisch in Streifen schneiden.
  • Mit Öl und Gyrosgewürz mischen.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln fein schneiden.
  • Fleisch in der Pfanne ohne zusätzliches Fett unter Wenden 4-5 Minuten kräftig braten.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln kurz mit braten.
  • Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz abschmecken.
  • Mit dem Topfen anrichten und dazu Pommes oder Kartoffelecken servieren.

Eure Freya

Die Sache mit der Liebe, der Nähe und der Einsamkeit

Huhu,

vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem es um eine ziemlich schwierige Frage ging. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es ging um die Liebe, richtige Entscheidungen und den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit.

Lange habe ich über diese Frage nachgedacht und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich kenne die Situation genau – vermutlich zu genau – um objektiv zu sein. Daher habe ich mich einem anderen Aspekt der Frage gewidmet. Wenn man jahrelang eine Partnerschaft hat und sich trennt, dann ist das ein entscheidender Einschnitt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Welt – wie man sie kennt – zusammenbricht. Abends liegt man alleine im Bett und sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit. Es ist ein wenig wie ein Entzug, nur eben emotional.

Jeder Mensch sehnt sich nach der Liebe, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir doch Angst davor. Wenn wir wirklich lieben, dann macht uns das verletzlich. Wir öffnen uns und können im Vorhinein nicht wissen, ob diese Beziehung halten wird. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, wir alle entwickeln uns weiter. Was, wenn der Mensch an unserer Seite sich jedoch in eine gänzlich andere Richtung entwickelt? Wie sollen wir das vorher ahnen? Lassen wir uns auf jemanden ein, dann ist das immer mit einem Risiko verbunden. Manches Mal lohnt es sich und einige Male wird es nach hinten losgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass die erste Beziehung bis zum Lebensende hält und dass diese eine Person ihre oder seine Träume mit uns teilt. Doch wenn wir unser ganzes Leben auf die oder den Richtige/n warten, wer kann uns versichern, dass wir diese Person nicht verpassen?

Andererseits, wenn wir unser Leben mit jemandem verbringen, von dem wir wissen, dass er uns nicht gut tut – wer sagt uns, dass wir dann die Chance auf die „eine große wahre Liebe“ nicht verpassen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Der eine Mensch ist glücklich, wenn die Liebe alles-verzehrend und allumfassend ist. Wenn die Leidenschaft niemals aufhört und regelmäßig die Fetzen fliegen. Der andere sucht nach einer ruhigen und stabilen Beziehung in der er sich sicher und geborgen fühlt. Wieder jemand anderer weiß nicht, was er will und muss durch viele Anläufe erst herausfinden was er nicht will.

Egal wie wir uns entscheiden, jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und auf seinen eigenen Weg. Was wir allerdings alle bedenken sollten ist, welche Risiken wir dafür in Kauf nehmen und ob wir jemanden wirklich lieben oder uns nur nach Nähe sehnen um nicht einsam zu sein.

Eure Freya

Ein schönes „Kompliment“

Huhu,

heute habe ich ein schönes „Kompliment“ bekommen. „Kompliment“ deswegen, weil es streng genommen keines war und irgendwie aber doch.

Beginnen wir am Anfang. Im April 2016 sind mein Lebensgefährte und ich zusammen gekommen. Zu dem Zeitpunkt gab es für ihn nichts besseres als Tiefkühlpizza. Ich liebte es zu kochen und mein Lebensgefährte liebte es, nur mal eben schnell den Backofen aufdrehen zu müssen um zu „kochen“.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie die Antwort auf die Frage „Schatz, was willst du essen?“ anfangs aussah. Schritt für Schritt habe ich es geschafft, die Fertigprodukte so gut es geht aus unserem Leben zu verbannen.

Heute hatte unser kleiner Sonnenschein jedoch wieder einmal eine Impfung und er hat nicht wirklich gut darauf reagiert. Er bekam einige Stunden später sehr schnell recht hohes Fieber und begann zu brüllen. Vollkommen erschöpft schlief er nach einiger Zeit endlich ein, doch dummerweise war ich mit dem Kinderwagen unterwegs und er lag in meinen Armen. Sobald ich ihn bewegte, fing er im Schlaf an bitterlich zu weinen. Dank einigen sehr netten Menschen kamen wir zu Hause an und er schlief endlich ein. Ich war jedoch vollkommen erledigt und beschloss – heute gibt es Tiefkühlpizza.

Mein Lebensgefährte besorgte sich seine Lieblingspizza und nach einigen Bissen sah er mich an und sagte „Ich bin schon zu lange mit dir zusammen.“ Er biss noch einmal ab und meinte dann „die Pizza schmeckt nicht mehr. Das war einmal meine Lieblingspizza.“

Okay, ich gebe offen zu – es war nicht das Kompliment, dass ihm am besten gelungen ist bisher, aber definitiv eines derjenigen über die ich mich am meisten gefreut habe!

Wenn mir das nächste Mal jemand etwas seltsames sagt, werde ich also einfach einmal abwarten, was danach kommt. Vielleicht erhalte ich dann erneut ein unerwartetes „Kompliment“.

Eure Freya

Snack für zwischendurch – Pizzaschnecken

Huhu,

heute gibt es wieder einmal ein Rezept für einen schnellen Zwischendurch-Snack. Gefunden habe ich ihn hier.

Feine Pizzaschnecken

Zutaten:

  • 760 g Mehl
  • 400 ml Milch
  • 160 g Butter
  • 1 Würfel Germ
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung Pizzakäse (gerieben)
Zutaten Für die Fülle
  • 500 g Tomate (passiert)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pizzagewürz
  • 250 g Toastschinken

Zubereitung:

  • Für den Teig Milch und Butter in einen kleinen Topf geben und soweit erwärmen, dass die Butter schmilzt.
  • Kurz abkühlen lassen.
  • Mehl in eine Rührschüssel sieben, Salz, Zucker und zerbröselte Germ unterrühren.
  • Milch-Butter-Gemisch über das Mehl gießen und mit dem Knethacken der Küchenmaschine solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  • Teig in der Schüssel lassen mit einem Küchentuch abdecken und solange gehen lassen, bis er ca. die doppelte Größe erreicht hat.
  • Für die Fülle Knoblauch pressen, Schinken in sehr kleine Würfel schneiden.
  • Dann alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
  • Teig in 4 Teile teilen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den ersten Teig möglichst Rechteckig ausrollen.
  • Mit einem Viertel der Fülle bestreichen (dabei am Rand ein paar Zentimeter frei lassen).
  • Einrollen und in Scheiben schneiden.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen, darauf die Pizzascheiben auflegen.
  • Leicht andrücken.
  • Im Rohr bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
  • Mit dem restlichen Teig und der Fülle genau so verfahren.

Diese Schnecken habe ich zum Geburtstag unseres Kleinen gemacht und sie waren super lecker. Da ich mal wieder viel zu viel gemacht habe, habe ich sie danach einfach eingefroren, damit ich sie – wenn es sehr dringend ist – einfach auftauen kann.

Eure Freya