Huhu,

heute möchte ich euch mal einen Trick verraten, der bei uns seit ein paar Wochen ohne wenn und aber funktioniert. Unsere Einschlafbegleitung dauert oft 4 Stunden und damit schaffen wir es innerhalb einer halben Stunde! Das Schöne ist – diesen Trick kann jeder anwenden. Ich garantiere aber nicht, dass er bei jedem Kind funktioniert, denn jedes Kind ist unterschiedlich.

Wovon rede ich also? Unserem Buggy mit Polar-Fußsack. Unser Wirbelwind hat den Buggy eigentlich verabscheut. Jedes Mal wenn wir ihn hinein gesetzt haben, hat er gestrampelt, sich mit Händen und Füßen gewehrt und geschrien, als ob wir ihn umbringen wollten. Im November habe ich dann einen Fußsack bei Toys r‘ Us gekauft. Die ersten beiden Male wurde der Buggy immer noch verabscheut und urplötzlich, von einem Tag auf den anderen, setzte er sich freiwillig hinein. Nicht nur das, er forderte es auch aktiv ein. Wir waren ziemlich baff, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Also fuhren wir ihn ein wenig durch die Wohnung und siehe da – er schlief ein. Einfach so. Ohne Geschrei, Wutanfall, Winden oder sonstigem Kampf. Beim ersten Mal, dachten wir noch an Zufall, doch es klappte immer und immer wieder. Sobald unser Wirbelwind die ersten Müdigkeitsanzeichen zeigte, packte einer von uns ihn in den Buggy – mit Fußsack! – und fuhren ihn durch die Wohnung. Die
Einschlafbegleitung dauert ca 10 bis 30 Minuten maximal, dann schläft er ein. Mittlerweile schließt er den Fußsack auch selbst.

Ich muss euch wohl kaum sagen, wie erleichternd das ist. Endlich, nach fast 2 Jahren haben wir eine Methode gefunden, mit wir die
Einschlafbegleitung erleichtern können. Ohne Kampf, einfach so. Ich vermute einfach mal, dass dieser kuschelige Fleece Stoff, die Enge und die Wärme dazu beitragen, dass er sich wohl fühlt und das Fahren tut dann sein Übriges. Einfach großartig! Der einzige Nachteil – es wird schnell heiß. Daher mache ich den Fußsack auf, sobald er schläft und schnalle ihn an. Wenn er tief schläft, stelle ich die Lehne noch ein wenig herunter und so verbringt er seinen Mittagsschlaf und ich kann den Haushalt erledigen, einen Blogbeitrag schreiben, backen oder endlich weiter an der Ikea Spielküche basteln.

Habt ihr auch einen Schlechtschläfer oder Mittagsschlafverweigerer zu Hause? Dann probiert doch diesen Trick mal aus. Wenn eure Kleinen den Buggy oder Kinderwagen nicht mögen, besorgt einen super kuscheligen Fußsack und versucht es nochmal. Wie gesagt – es ist keine Garantie, aber vielleicht ein neuer Ansatz, der euch auch helfen könnte.

Eure Freya