Monat: Januar 2019

Kistl-Rezept: Panierter Kohlrabi

Huhu,

gestern Abend hatten wir noch 2 Stück Kohlrabi von unserem letzten Kistl über. Da wir allerdings bis Donnerstag keine Milchprodukte essen dürfen, fiel unser ursprünglich geplantes Rezept aus. Also haben wir ihn einfach kurzerhand paniert. Nicht unbedingt mein Lieblingsrezept, aber auch sehr lecker.

Zutaten:

  • 2 Kohlrabi
  • Mehl
  • Ei
  • Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

  • Kohlrabi schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • In Salzwasser kochen – nicht zu weich.
  • Abtrocknen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In Mehl wenden, durch das verquirlte Ei ziehen und danach in die Semmelbrösel geben und gut bedecken.
  • Fingerdick Öl in eine Pfanne geben und die Scheiben darin beidseitig goldbraun backen.

Dazu gab es Erdäpfelrösti. Mir hat hier das gewisse Etwas gefehlt, aber der panierte Kohlrabi hat wirklich gut geschmeckt und es ist definitiv ein tolles Rezept für zwischendurch. Es muss ja nicht immer mega ausgefallen und aufwändig sein.

Samuel war nicht so begeistert, aber das hängt vermutlich mit den Zahnschmerzen und dem Magendarminfekt zusammen.

Alternativ kann man Kohlrabi auch in einer Quiche verarbeiten so wie hier.

Eure Freya

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft

Huhu,

von mir gibt es heute nur ein ganz kurzes Saft-Rezept, dass ich ausprobiert habe. Ich hatte noch ein wenig Obst übrig – zu wenig für einen Kuchen, also hab ich mal wieder meinen Mixer benutzt und eine Saft-Variation probiert. Wenn ich dazu komme, gibt es dafür diese Woche noch ein Rezept für einen Brioche-Striezel und demnächst eine Buchrezension.

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft mit Honig

Zutaten:

  • 1 Birne
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 250 ml Traubensaft (bei uns war es Roter Traubensaft)
  • Honig nach Belieben

Zubereitung:

Das Ganze in den Mixer schmeißen, warten bis die Stücke püriert sind und dann ins Glas gießen. Alternativ kann man natürlich auch Milch, Schlagobers oder Buttermilch dazu geben, damit das Ganze sämiger wird, doch da der Kinderarzt uns eine Woche lang ein Milchprodukt-Verbot auferlegt hat, haben wir heute darauf verzichtet 😉 Die Farbe wird durch den Roten Traubensaft ein wenig braunrot. Das variiert jedoch je nach Menge des Traubensaftes.

Weitere Smoothie und Quetschie-Rezepte findet ihr hier und hier.

Eure Freya

Grünes Licht für Baby Nummer 2

Baby

Huhu,

gestern habe ich großartige Neuigkeiten erhalten. Wir haben das offizielle Go von meinem Frauenarzt, dass wir wieder versuchen dürfen schwanger zu werden!

Die Blutungen nach meiner Fehlgeburt dauerten sehr lange an. Erst kurz vor Silvester hörten diese endlich auf. Einen Tag darauf spürte ich ein Ziehen im Unterleib und wusste, meine Periode setzt bald ein. Also schob ich die Untersuchung noch ein wenig vor mir her. Da aber einige Personen in meiner Umgebung immer wieder nachfragten, konnte ich mich nun endlich doch dazu aufraffen die Untersuchung durchführen zu lassen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein wenig Angst davor hatte. Es stand immer noch im Raum, dass ich eventuell eine Ausschabung machen lassen muss. Dafür wäre ich dann 3 Tage lang im Krankenhaus. So lange war ich allerdings noch nie weg und ich bezweifle stark, dass mein Kleiner 3 Tage ohne stillen aushalten würde. Zu meinem Glück, hätte mein Gynäkologe sowieso von einer Ausschabung abgeraten. Im Krankenhaus hieß es ja, das wäre eigentlich die einzige Lösung.

Laut meinem Gynäkologen dürfen wir also nun endlich wieder versuchen schwanger zu werden. Das heißt ab sofort wird wieder Folsäure gekauft und wir werden fleißig üben 😉 Ich hoffe ja, dass es nicht allzu lange dauern wird, doch mir wurde gesagt, dass es erst dann klappen wird, wenn mein Körper wirklich wieder dazu bereit ist. Mal sehen wie lange das dauern wird. Drückt uns bitte die Daumen, dass es bald klappt und es dieses Mal keinen Unfall geben wird! In der Zwischenzeit werde ich wohl noch ein wenig ausmisten, damit wir für Baby Nummer 2 auch genug Platz haben. Ein paar Dinge werden wir vorher auch noch besorgen, damit wir unseren Kleinen darauf vorbereiten können ein großer Bruder zu werden. Ich bin auf jeden Fall furchtbar erleichtert und guter Dinge. Baby Nummer 2 kann kommen 😉

Eure Freya

Kinderbuch – Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Huhu,

wir haben in unserem Urlaub in Deutschland ein paar Bücher besorgt. Unter anderem eines für unseren kleinen Sonnenschein. Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete von Otfried Preußler.

Ich bin schon mit den Geschichten von Kasperl und Pezi groß geworden und habe sie über alles geliebt. Jeden Sonntag saß ich mit meiner Oma beim Frühstück vor dem Fernseher und wir haben uns  Kasperl angesehen. Ich bin ja eigentlich schon immer ein Morgenmuffel und eine Langschläferin gewesen, doch für Kasperl bin ich gerne aufgestanden.

Durch Kasperl lernte ich auch Räuber Hotzenplotz kennen und als ich das Buch sah, musste ich es einfach haben! Ich wollte meinem Kleinen unbedingt die Freude mitgeben, die ich durch Kasperl, Pezi und Räuber Hotzenplotz empfunden habe.

Klappentext:

Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen!

Ja, das ist der „vierte“ Teil von Räuber Hotzenplotz, doch an sich ist die Reihenfolge bei diesem Buch nicht wichtig, denn es ist mehr eine Art Kurzgeschichte. Das Buch liest sich recht leicht und unser kleiner Sonnenschein hat das Vorlesen genossen. Durch die Bilder ist das Buch auch schon für die Kleinsten ein Lesegenuss. Man muss nur ein wenig aufpassen, da das Buch ganz normale Seiten hat welche recht schnell einreißen oder knicken können. Unser Sonnenschein hat mit seinen 18 Monaten bereits fleißig im Buch geblättert und die Bilder eingehend betrachtet. Die Illustrationen sind meiner Meinung nach übrigens sehr gut gelungen und mit viel Liebe zum Detail gemacht worden.

Da es nur eine Kurzgeschichte ist und ich – bis jetzt – die vorherigen Bücher nicht zu Hause habe – kann ich keinen Vergleich anstellen. Doch das Buch ist nicht nur für Kinder lustig. Auch ich musste an manchen Stellen schmunzeln. Ich werde definitiv die anderen Teile der Räuber Hotzenplotz Reihe besorgen und zu unserer Sammlung an Kinder- und Märchenbüchern hinzufügen. Wenn ich nicht vergesse – jaja, die Stilldemenz – werde ich die anderen Bücher auch noch hier vorstellen und meine Meinung dazu kundtun.

Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen. Es wird uns definitiv noch einige schöne Vorlesestunden bringen und ich hoffe sehr, dass unser Kleiner irgendwann genauso erfreut an Kasperl, Pezi und Räuber Hotzenplotz zurück denkt wie ich.

Eure Freya

Zwischen Beziehung und Dressur

Huhu,

heute möchte ich einfach nur meine Gedanken mit euch teilen. Ich habe bereits einige Male darüber geschrieben, dass ich in Sachen Erziehung viele Dinge anders mache als ursprünglich von mir angenommen. Ich dachte früher, ich würde mein Kind so erziehen, wie man mich erzogen hat. Mein Kind sollte Respekt lernen, gehorchen und die richtigen Werte übernehmen. Und dann kam unser Kleiner auf die Welt und alles hatte sich geändert. Ich merkte, dass es für mich unmöglich war, ihn so zu behandeln, wie man mich behandelt hatte. Wie sollte ich dieses unschuldige Wesen einfach schreien lassen? Warum sollte ich dafür sorgen, dass er ab einem von mir festgelegten Zeitpunkt Brei isst, obwohl er ihn ganz eindeutig verabscheut? Ich machte mir viele Gedanken darüber und stellte fest, dass ich mein Kind nicht so erziehen wollte. Ich wollte eine echte Beziehung zu meinem Kind und keine allmächtige Position, der sich mein Sohn beugen muss.

Ich fand den Begriff Attachment Parenting und begriff nach einiger Recherche, dass ich in einigen Fällen schon so handelte, wie auf vielen Blogs beschrieben. Irgendwann landete ich dann bei dem Begriff „Unerzogen“. Ursprünglich schüttelte ich den Kopf, verwarf jeden Gedanken daran und machte weiter wie zuvor. Nachdem mich der Begriff aber plötzlich dauernd und von überall her ansprang, recherchierte ich doch ein wenig. Ich war immer noch nicht überzeugt doch irgendetwas ließ mich nicht mehr los. Der Satz Beziehung statt Erziehung klang einleuchtend.

Der Gedanke, dass Erziehung Gewalt ist war mir auch schon gekommen. Niemand wird gerne erpresst, angeschrien oder manipuliert. Bei unseren Kindern sind diese Mittel jedoch Gang und Gäbe – warum? Wenn ich mich mit anderen über das Thema unterhielt, wurde ich für verrückt erklärt. Wieder so eine unsinnige Idee von mir, welche nicht umsetzbar ist. Allein der Gedanke daran, dass Erziehung falsch sein könnte war für 90% meiner Gesprächspartner vollkommen abwegig. Eine Beziehung hat man doch auch mit Erziehung. Was sollte man denn sonst tun? Das Kind kann ja nicht machen was es will! Wo kämen wir denn da hin?Ja wohin eigentlich? Wo wollen wir denn hin? Wünschen wir uns nicht alle eine Zukunft in der Erwachsene sich großzügig und selbstbewusst verhalten? Wollen wir nicht alle, dass unsere Kinder glücklich sind? Wie soll das gehen, wenn wir unsere Kinder dressieren wie Hunde? Welcher Platz bleibt für die Beziehung zu unserem Kind, wenn wir uns verhalten wie Diktatoren? Wir geben Befehle und erwarten, dass unsere Kinder gehorchen – Willkommen in der Hundedressur!

Nein danke. Und wie kommen wir nun zu einem anderen Weg? Wie schaffen wir es, unsere Kinder wie Menschen zu behandeln? Sie so zu behandeln, wie sie es verdient haben? Gute Frage. Ehrlich gesagt arbeite ich noch daran. Auch ich schreie manchmal. Oft habe ich den Drang, ihm einfach etwas wegzunehmen oder ihn wegzutragen. Jedes Mal aufs Neue muss ich mich daran erinnern, dass ich das nicht tun will. Ich arbeite daran meine Gefühle wieder zu spüren. Zu spüren, was ich brauche und was mir gut tut. Ich lerne endlich Nein zu sagen und auch mal zwei Meinungen nebeneinander stehen zu lassen. All das ist schwer und oft gibt es Rückschläge. Doch wenn ich mir vor Augen halte, wie viel besser es unseren Kindern in Zukunft gehen könnte, ist diese Arbeit einfach.

Wir können die Zukunft heute mitgestalten. Wir sind dafür verantwortlich, wie wir mit unseren Kindern umgehen und welche Werte wir ihnen vermitteln. Entscheiden wir uns dazu unsere Kinder ernst zu nehmen und neue Lösungen zu finden. Vielleicht kann man ja in der Badewanne Zähne putzen. Eventuell ist das Gitterbett der ideale Ort um neben Mama zu turnen und zu spielen, während sie schnell den Haushalt erledigt. Es gibt so viel mehr Lösungen, wenn wir aufhören Befehle zu geben und Gehorsam erwarten. Wir haben Kinder, keine Erwachsenen und diese Kinder sind nicht dazu verpflichtet uns zu gefallen. Wir sind dazu verpflichtet für sie da zu sein. Wir müssen dafür sorgen, dass sie eine schöne Kindheit haben.

Das bedeutet nicht, dass wir nie Nein sagen dürfen, ständig über unsere Grenzen gehen und unseren Kindern alles abnehmen. Im Gegenteil! Es bedeutet einfach, dass wir unsere Kinder als Menschen sehen und beginnen mit ihnen zu arbeiten. Ich arbeite mit meinem Kind an Lösungen, die für uns beide tragbar sind. Wenn er beschließt, dass Steckdosen großartig sind und man eine Gabel hineinsteckt, setze auch ich meine „Macht“ ein und nehme ihn weg. Ganz klar! Aber ich werde ihn nicht daran hindern mit einem Becher Wasser in eine Schüssel zu füllen, weil es mir gerade nicht passt. Das ist es, was ich euch mitgeben möchte. Arbeitet an euch – nicht euren Kindern. Denn die Beziehung zu euren Kindern ist eure Aufgabe.

Eure Freya

Toniebox – unser kleines Wunderspielzeug bei Krankheit

Huhu,

heute gibt es mal eine – unbezahlte! – Werbung von mir. Vor unserem Urlaub waren wir auf der Suche nach einem tragbaren Gerät, mit dem wir Musik abspielen können. Damit unserem Wirbelwind während der langen Autofahrt nicht langweilig wird. Wir haben sehr lange gesucht und uns dann endlich geeinigt – auf die Toniebox. Eigentlich könnte der Beitrag hier aufhören, aber das wäre dann doch ein wenig kurz 😉 Also beginnen wir am Anfang der Suche.

Ich stöberte ewig auf Amazon und suchte nach einem Gerät, welches alles hatte, was wir wollten und unkaputtbar war. Gefunden habe ich nichts. Ein wenig enttäuscht beschloss ich also, einfach im Müller nachzusehen, welche Geräte dort angeboten werden. Immerhin haben wir ja direkt vor der Haustüre einen recht großen Müller und es ist nie schlecht sich vor Ort umzusehen. Die Auswahl war nicht berauschend und mein Verlobter war nicht wirklich hilfreich. Er wollte unbedingt einen Kassettenspieler und fiel aus allen Wolken, als er erfuhr, dass es fast keine Kassetten mehr gab. Ich wollte eigentlich einen CD-Player, doch mein Schatz fand, das wäre eine furchtbare Idee. Vor lauter Frust hätte ich fast aufgegeben.

Irgendwie kamen wir dann zu den Brett- und Kartenspielen und dort standen die Tonieboxen. Ich erinnerte mich daran, wie begeistert all die Mamas waren, die so eine Box zu Hause hatten und zeigte sie meinem Verlobten. Er war etwas irritiert von meiner Erklärung und fragte erst einmal jemanden „vom Fach“ (also einen Mitarbeiter). Dann hatte er sich entschieden – es musste die Toniebox werden. Wir nahmen sie mit nach Hause, ich schloss das Setup ab und schon konnte die Box bespielt werden.

Seitdem sind immer mehr Tonies in unserer Sammlung gelandet und bisher ist unser Kleiner hellauf begeistert. Die Bedienung ist intuitiv erlernbar und bereits nach einigen Minuten wusste er, wie man lauter und leiser stellt. Einige Zeit später fand er heraus, dass man auch vor- und zurückspulen kann. Seit wir die Toniebox haben, ist sie unser ständiger Begleiter und läuft manchmal einige Stunden am Stück.

Seit gestern Abend hat unser Kleiner Fieber und ist sehr quengelig. Das Einzige was ihn wirklich ein paar Minuten lang zur Ruhe kommen ließ, war die Toniebox. Unser Wirbelwind hängt gerade fast 24/7 auf mir/uns, will kuscheln und getragen werden und stillt fast nur. Daher bin ich froh, dass er durch die Toniebox wenigstens ein paar Minuten lang auch ohne meine Nähe ruhig und ausgeglichen ist. Das gibt mir die Möglichkeit mich ein wenig auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen. Allein deswegen würde ich die Box jederzeit empfehlen!

Eure Freya

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