Monat: Juli 2018

Mein Weg zur Meditation und warum ich jedem Elternteil empfehlen würde, zu meditieren

Huhu,

seit einigen Tagen meditiere ich wieder regelmäßig und ich verstehe wirklich nicht, warum ich je damit aufgehört habe. Durch die Meditationen schaffe ich es, im Alltag ruhiger und entspannter zu sein. Meine Emotionen kochen nicht so schnell hoch und ich merke wie viel ruhiger ich nun schon bin.

Vor ein paar Jahren habe ich bereits begonnen zu meditieren. Damals hatte ich ziemliche Probleme mit meinen Gefühlen umzugehen. Ich war schwer depressiv und sehr aggressiv. Die Meditationen haben mir dabei geholfen, mich auf meinen Körper und meine innere Ruhe zu konzentrieren. Ich habe damals gelernt Emotionen zu „veratmen“. Sobald ich gemerkt habe, dass meine Emotionen mich übermannen, habe ich begonnen sehr bewusst zu atmen und mit jedem Mal konnte ich mich besser beruhigen.

Irgendwann kam dann der Alltagsstress dazwischen und ich dachte mir, dass es nicht mehr notwendig wäre zu meditieren. Also hörte ich damit auf. In meiner Schwangerschaft hatte ich zwar viel Stress und war auch oft emotional, doch ich hatte nicht solche extremen Gefühlsausbrüche, wie in meiner Pubertät. Trotz allem begann ich wieder damit zu meditieren. Nicht oft und nicht sehr lange, aber immer mal wieder.

Dann kam unser Sohn auf die Welt und ich hatte gefühlt für nichts mehr Zeit. Wir sind umgezogen und ich habe sehr viele Kisten ausgeräumt. Nebenher habe ich den Haushalt gemacht und mich um unser Kind gekümmert. Auf mich und meine Bedürfnisse habe ich in der ersten Zeit komplett vergessen. Ich war nach den ersten 6 Monaten so fertig, dass ich nichts mehr auf die Reihe bekommen habe und emotional am Limit war. Ich begann wieder mehr auf mich zu achten und den Haushalt hinten anzustellen.

In den letzten Monaten kamen dann die Anfänge der Autonomiephase dazu. Unser Sonnenschein hatte furchtbare Zahnschmerzen, stellte sich von 2 Schläfchen auf 1 Mittagsschläfchen um und ich war den ganzen Tag alleine zu Hause. Wenn mein Lebensgefährte abends nach Hause kam, habe ich gekocht, dann musste er unser Kind beschäftigen, damit ich 10 Minuten hatte, in denen ich runter kommen konnte. Ich fühlte mich furchtbar unwohl und Erinnerungen an meine Pubertät und die Gefühlsausbrüche kamen wieder hoch.

Ich begann mit Yoga, da mein Kind jeglichen Sport recht schwierig gestaltet. Jeden Tag machten wir gemeinsam einige Übungen und ich begann mich besser zu fühlen. Doch meine Emotionen waren immer noch knapp unter der Oberfläche und schwer zu bändigen. Also suchte ich mir einige geführte Meditationen heraus. Innerhalb einer Woche schaffte ich es, meine Emotionen wieder zu zügeln und zu „veratmen“. Ich stand nicht mehr jeden Abend kurz vor einem Wutausbruch, sondern konnte durch meinen Atem zur Ruhe kommen.

Ich würde jedem Elternteil, der/die hin und wieder mit Aggressionen zu kämpfen hat, empfehlen zu meditieren. Wir haben so viele Aufgaben und so viel Verantwortung, dass wir uns oft selbst vergessen. Zusätzlich kommen bei einigen Menschen – so wie bei mir – Probleme aus der Vergangenheit, die das Leben immer wieder beeinträchtigen und erschweren. Auch wenn es anfangs ein wenig dauert um wirklich zur Ruhe kommen zu können – es ist die Zeit wert. Selbst wenn man nur 5 Minuten am Tag meditieren kann, werdet ihr mit jedem Mal sehen, wie ihr ein Stück ruhiger und gelassener werdet. Probiert es aus, gebt der Meditation eine Chance und findet eure innere Ruhe wieder. Es ist ein Gefühl, dass kaum zu beschreiben ist und es schafft so viel mehr Klarheit im Kopf.

Eure Freya

Süß-pikantes Schweinefleisch

Huhu,

Gefunden habe ich das Rezept hier. Auch dieses Rezept ist super lecker gewesen. Unser Gast ist im Allgemeinen nicht so der Gemüsefan, daher war er nur mäßig begeistert, doch wir 3 waren begeistert. Statt dem Süßstoff habe ich einfach Zucker genommen.

Zutaten:

  • 4 Scheiben Schnitzelfleisch (kann auch von Pute oder Huhn sein)
  • 400 g Gemüse (TK, am besten Asiagemüse)
  • 1 Stk Suppenwürfel
  • 100 ml Wasser
  • 5 EL Paradeismark
  • 4 Spritzer Süßstoff
  • 1 EL Sojasauce

Zubereitung:

  • Für süß-pikantes Schweinefleisch das Fleisch etwas dünn klopfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • In einer hohen Pfanne anbraten und wenn das Fleisch Farbe bekommen hat, mit Wasser aufgießen.
  • Das gefrorene Gemüse beimengen und mitkochen.
  • Danach den Suppenwürfel und Sojasauce zufügen und gut umrühren.
  • Das Tomatenmark untermengen und 10 Minuten kochen lassen.
  • Anschließend den Süßstoff unterrühren und das Schweinefleisch anrichten.

Eure Freya

Das Stoffwindelexperiment – die Ankunft der Pocketwindeln

Huhu,

wir haben es endlich geschafft unser erstes Paket Stoffwindeln zu besorgen und gerade eben kam es an. Der Einfachheit halber beginnen wir mit 6 Pocketwindeln. Wir testen zuerst ein wenig, bevor wir weitere Windeln besorgen wollen.

Da unser Kleiner jedoch sehr schnell wund wird, werden wir wohl auf lange Sicht auf Stoffwindeln umsteigen. Das nächste Paket wird All-in-Two oder All-in-Three Windeln enthalten und dann werden wir überlegen, welche der beiden Varianten uns am besten gefällt.

Zusätzlich haben wir noch 4 Wetbags, 6 Einlagen und 100 Windeltücher bestellt. Momentan befindet sich alles in der Waschmaschine, doch ich bin schon sehr gespannt wie mein Lebensgefährte und ich mit den Stoffwindeln zurechtkommen. Ich werde demnächst einige Beiträge zum Thema Stoffwindeln posten.

Eure Freya

Puten-Limetten-Rouladen

Huhu,

Dieses Rezept habe ich hier gefunden. Ebenfalls ein sehr leckeres Rezept.  Nächstes Mal möchte ich jedoch noch Käse in die Rouladen geben und ich überlege auch, eine Sauce zu den Nudeln zu machen. Mir war es ein wenig zu trocken.

Zutaten

  • 1 EL italienische Kräuter (frisch oder tiefge
  • 1 Stk Karotte
  • 3 Stk Knoblauchzehen
  • 1 Stk Limette oder Zirtrone
  • 3 EL Maiskeimöl
  • 8 Stk Putenschnitzerl a 70 g
  • 8 Bl Schinken,ca.120 g
  • 1 Pk Spaghetti
  • 1 Stk Suppenwürfel

Zubereitung

  • Limette mit heißem Wasser waschen und mit der Küchenreibe die Schale abreiben (Schale aufheben)
  • Anschließend die Limette auspressen und den Saft mit 1 EL Wasser und Rindsuppe erwärmen (= Gewürzmischung).
  • Schnitzerl klopfen, mit obiger Gewürzmischung übergießen und ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Karotte schälen und in dünne Streifen schneiden.
  • 0,5 l Wasser aufkochen die Karottenstreifen kurz blanchieren und dann kalt abschrecken.
  • Dann die Schnitzerl mit je einem Schinkenblatt und Karottenstreifen belegen ,zusammenrollen und mit Zahnstocher befestigen.
  • Die Schnitzerl im Öl rundherum braten( ca.15 Minuten).
  • Währenddessen Spaghetti aldente kochen (salzen, Knoblauch/al Aglio!)
  • Kräuter darüberstreuen.
  • Kurz vor dem Anrichten die Limettenstreifen dazugeben.
  • Spaghetti in der Mitte des Tellers anrichten, und je zwei Rouladen darauf setzen.

Eure Freya

Den einen richtigen Weg gibt es nicht

Huhu,

in den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit meinem Leben und meinen Entscheidungen auseinandergesetzt. Bereits seit meiner Pubertät arbeite ich an mir und meiner Einstellung. Mir wurde ein sehr negatives Weltbild mitgegeben und oftmals hänge ich mich daran zu sehr auf. Ich merke jedoch, wie schlecht dieses Weltbild ist. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Sobald etwas vorgeschlagen wird, sehe ich zuerst das Negative und viele Dinge ersticke ich dadurch im Keim, obwohl sie vielleicht wunderbar werden könnten.

In den letzten Jahren habe ich in diesem Punkt viele Fortschritte gemacht und ich gebe nicht nur neuen Dingen, sondern auch neuen Personen eine Chance. Ich probiere viel mehr aus und lasse mich überraschen was passiert. Vor allem in der Küche 😉 Durch meine Arbeit an meinem Weltbild, habe ich auch einen „Erziehungsstil“ gefunden, der zu mir und vor allem zu uns passt – Attachment Parenting. Von vielen Seiten wurde ich bereits für vollkommen verrückt erklärt und mir sind die schlimmsten Dinge prophezeit worden.

Unser Sohn würde verweichlicht werden, egoistisch, ein Muttersohn, faul, wird niemals aus dem Familienbett ausziehen, wird nie ohne Windel herumlaufen, etc. Ich kann die Bedenken verstehen. Wenn man selbst anders erzogen hat, ist es schwierig, auch einen ganz anderen Weg als „richtig“ anzusehen. Doch es gibt nicht den einen Weg. Jede Familie ist anders. Was bei den Eltern geklappt hat, muss sich für die eigene Familie nicht richtig anfühlen. Es ist in Ordnung die eigene Erziehung zu hinterfragen und kritisch zu beäugen. Kein Mensch ist perfekt und auch die neue Elterngeneration wird Fehler machen.

Für mich ist das Familienbett etwas positives. Mein Umfeld findet die Idee eher seltsam. Ich kann mir nicht vorstellen, mein Kind früh abzustillen. Meine Familie hat – bis auf eine gezwungene Ausnahme – sehr früh abgestillt. Mein Kind darf alle Schränke ausräumen, weil ich dort nur ungefährliche Dinge aufbewahre, oder sein Spielzeug. Mir wurde daraufhin an den Kopf geworfen, dass ich einfach faul bin. Das ist in Ordnung, denn jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung. Jeder Mensch kann sich selbst ein Urteil bilden und dieses muss nicht positiv ausfallen. Wer das Familienbett verrückt findet ist genauso normal wie die Personen, die sich das Familienbett nicht mehr wegdenken können.

Jede Person und jede Familie hat ihren eigenen Weg und dieser ist selten geradeaus. Meist findet man seinen Weg erst nach langem Suchen und vielen Hügeln und Tälern – auch das ist in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man sich nicht verunsichern lässt. Es wird immer jemand da sein, der euren Weg kritisch beäugt. Vertraut auf euch und euer Bauchgefühl. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann lasst es einfach. Die anderen gehen nicht in euren Schuhen, wissen nicht wie ihr euch fühlt und was ihr alles zu meistern habt. Nehmt aus den Kritiken mit, was ihr brauchen könnt und lasst alles andere einfach links liegen.

Um das Ganze ein bisschen weniger theoretisch zu gestalten. Mein „verweichlichter“ Sohn, den ich immer tröste, steht bei kleinen Unfällen meist einfach auf und läuft weiter. Hin und wieder, wenn er gegen einen Stuhl läuft, rummst es kurz richtig laut, er schaut verdutzt und läuft dann weiter. Auch von Egoismus ist keine Spur. Wenn ich morgens noch richtig müde bin, weil er so spät eingeschlafen ist und so früh aufwacht, beschäftigt er sich auch gut und gerne eine halbe Stunde bis Stunde alleine, neben mir im Bett und lässt mich schlafen. Da unsere Wohnung komplett kindersicher ist, ist das ohne Probleme möglich. Jeder Weg hat seine positiven und seine negativen Seiten. Ich hoffe, ihr findet euren Weg und habt die Sicherheit, ihn einfach zu gehen ohne euch von den Stimmen anderer zu sehr beeinflussen zu lassen.

Eure Freya

Nutella-Tiramisu

Huhu,

heute gibt es wieder ein Rezept, dass wir bisher nur einmal ausprobiert und als verbesserungswürdig abgeheftet haben. Das Tiramisu war gut, doch irgendwie fehlte uns das „gewisse Etwas“. Ich weiß selbst noch nicht genau was es ist, werde aber herumprobieren und es noch nachreichen, sobald ich es gefunden habe. Es schmeckt gut – keine Frage! Doch irgendetwas fehlt. Ihr wisst bestimmt was ich meine 😉

Zutaten für das Nutella-Tiramisu:

  • 500 g Mascarpone
  • 350 g Nutella
  • 24 Biskotten
  • 1 Becher Schlagobers
  • 3 Eier (sehr frisch)
  • 1 EL Staubzucker
  • 150 ml Milch
  • Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.
  • Schlagobers dazu geben und mit dem Mixer steif schlagen.
  • Die Mascarpone hinzufügen und vorsichtig unterrühren.
  • Die Milch erwärmen und einen kleinen Löffel Nutella darin zergehen lassen.
  • Die Biskotten darin tunken und in eine Auflaufform schichten.
  • Das restliche Nutella in die Milch rühren.
  • Ein Drittel von der Mascarponecreme auf den Biskotten verteilen.
  • Darauf eine Schicht von der Milch-Nutella-Mischung darauf geben.
  • Anschließend in dieser Reihenfolge weiterschichten, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  • Mit einer Schicht von der Mascarponecreme abschließen.
  • Das Nutella-Tiramisu mit Kakaopulver bestreuen.

Eure Freya

Kinder-Tiramisu

Huhu,

heute teile ich wieder ein Rezept, welches uns nicht geschmeckt hat. Dieses Rezept jedoch fanden wir alle durch die Bank weg nicht gut. Leider. Denn eigentlich hatte ich gehofft eine Alternative zu unserem Standard-Tiramisu-Rezept zu finden. Warum ich das Rezept trotzdem teile? Vielleicht trifft das Rezept trotz allem euren Geschmack. Ich persönlich bin kein Riesenfan von Topfen. Doch wer keine so große Abneigung hat, wird dieses Kinder-Tiramisu vermutlich lieben. Die Kombination von Topfen und Kakao war nur leider nicht unser Fall. Unser Kleiner hat das Tiramisu auch gekostet, aber auch er war nicht wirklich begeistert.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 100 g Biskotten
  • 250 g Topfen
  • 200 g Frischkäse
  • 3 EL Kakaopulver
  • 200 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (zum Bestreuen)

Zubereitung:

  • Eine flache Auflaufform mit Biskotten auslegen.
  • 3 EL Kakaopulver in 200 ml Milch einrühren und die Biskotten damit tränken.
  • Topfen, Frischkäse und Zucker verquirlen und über die Biskotten geben.
  • Eventuell weitere Schichten Biskotten und Topfen-Frischkäse-Mischung auslegen.
  • Jede Schicht Biskotten wieder mit Kakao tränken.
  • Mit einer Schicht Topfen-Frischkäse-Mischung abschließen.
  • Zum Schluss mit Kakaopulver bestreuen.
  • Mindestens 10 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Eure Freya

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