Vorbereitung auf die WG – ein neuer Mitbewohner

Huhu,

seit einiger Zeit wissen wir – wir bekommen einen weiteren Mitbewohner. Dieser Mitbewohner gehört zur Familie meines Lebensgefährten und braucht vor allem eines – Platz und Privatsphäre. Also haben wir begonnen umzuräumen. Das Problem „Platz“ hat sich recht schnell erledigt. Wir haben ein wenig ausgemistet, ich habe endlich einige Bücher zum Second-Hand-Laden gebracht und wir haben umgeräumt. Alles kein Problem. Das Problem „Privatsphäre“ gestaltet sich jedoch ein wenig schwieriger.

Das Leben mit Kind

Unsere Wohnung gehört im Prinzip unserem Kind. Jegliche Kästen wurden so eingeräumt, dass er nichts „anstellen“ kann. Er kann jeden Kasten und jede Schublade öffnen und nach Belieben ein- und ausräumen. Unser Wohnzimmer ist im Prinzip sein Spielzimmer. Wir haben den Boden komplett mit Puzzlematten und Teppichen ausgelegt und die Schränke so umgeräumt, dass er auch ohne Aufsicht spielen kann. Unser provisorisches Gästezimmer ist ohne Türe durch das Wohnzimmer betretbar und komplett offen. Von Privatsphäre kann man leider nicht sprechen. Ursprünglich hatten wir geplant auch dieses Zimmer in ein „Spielezimmer“ zu verwandeln – das muss wohl erst einmal warten. Nun steht dort das Stockbett, die „Abstellschränke“ für die wir sonst leider nirgends Platz haben, das Keyboard meines Lebensgefährten und ein Tisch mit Sessel als provisorischer Schreibtisch. Und die Spielküche unseres Kindes. Das Thema Privatsphäre werden wir wohl vorerst nicht lösen können. Ich weigere mich für viel Geld eine Schiebetüre zu installieren (die ich bei einem Auszug auch wieder entfernen lassen müsste) und ein Paravent ist zu wenig. Eine Pattsituation also.

Lösung?

Eine Lösung ist leider noch nicht in Sicht. Ab Ende Mai wohnen wir hier dann zu viert. Es wird eine riesige Umstellung für uns alle und ich bin gespannt wohin dieses Experiment führen wird. Wir haben unseren Lebensstil sehr geändert um ihn an unser Kind und unsere neuen Bedürfnisse anzupassen. Ob wir diesen Lebensstil beibehalten können und ob unser neuer Mitbewohner mitmacht bleibt abzuwarten. Bis Ende Mai werden wir auf jeden Fall noch fleißig umräumen und werkeln. Immerhin muss bis dahin alles fertig sein. Wenn ihr Ideen zu unserem Dilemma habt – immer her damit. Vielleicht fällt euch die rettende Idee ein, wie unser Mitbewohner mehr Privatsphäre bekommt, unser Kind nicht komplett eingeschränkt und unser Wohnzimmer nicht komplett von Spielzeug überflutet wird. Und nein – Spielzeug verschenken ist momentan keine Lösung (so viel ist es nicht – wirklich 😉 )

Eure Freya

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