Monat: Oktober 2017

Blätterteig-Taschen – mega schneller Snack für zwischendurch

Huhu,

wenn man mit Kind unterwegs ist, ist es gut etwas essbares für die Erwachsenen dabei zu haben. Da ich früh am Morgen selten bis nie Zeit habe mich hinzustellen und großartig Brote zu belegen, einzupacken, zu kochen oder sonstiges, muss der Proviant sehr schnell und vor allem einfach fertig werden. Ich gebe offen zu – es ist kein großartiges Rezept und schon gar keine neue Idee, doch ich habe ewig gebraucht um mich daran zu erinnern – daher teile ich diese Rezeptidee einfach mit euch. Die Rede ist von – Blätterteig-Taschen. Diese kann man – je nach Gusto mit allen möglichen und unmöglichen Dingen belegen und sie schmecken auch kalt noch sehr gut. Hierbei ist es egal ob ihr die Taschen nur mit Gemüse belegt oder auch Wurst, Fisch oder Fleisch verwendet. Es gibt sehr viele verschiedene Variationen.

Blätterteig-Taschen mit Schinken, Salami und Käse

Zutaten:

1 Packung Blätterteig

4 Blatt Schinken

4 Blatt Salami

4 Blatt Käse

Zubereitung:

  1. Ofen nach Anweisung auf dem Blätterteig aufheizen.
  2. Den Blätterteig aufrollen und in 8 Teile schneiden.
  3. Je 1 Blatt Salami, Schinken und Käse auf 4 der Blätterteig-Vierecke legen.
  4. Die übrigen Blätterteig-Vierecke auf die bereits belegten Blätterteig-Vierecke legen.
  5. Die Blätterteig-Taschen in den Ofen schieben.

Alternativ könnt ihr die Menge an Belag auch verdoppeln und die Ecken jeweils umklappen. Uns schmecken die Blätterteig-Taschen sehr gut. Ihr könnt diese auch mit Paprika und Paradeisern machen oder auch mit Faschiertem und Paradeissauce. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – Hauptsache es schmeckt!

Eure Freya

Die Reaktion nach der Impfung

Huhu,

wie der Titel schon sagt, geht es heute um die Reaktion auf die Impfung. Man weiß ja, dass das Kind fiebern kann, eventuell Durchfall bekommt und sich auf jeden Fall unwohl fühlen kann. Was mir jedoch niemand gesagt hat, ist dass mein Kleiner plötzlich Untertemperatur bekommen kann.

Als mein Baby neben mir lag und vor Kälte geschrien hat und sich nicht beruhigen ließ, dachte ich „gut, es ist kalt in der Wohnung, wir packen ihn warm ein, dann klappt das schon.“ Pustekuchen. Alle paar Minuten musste ich ihn warm anziehen und anschließend wieder ausziehen. Er war vollkommen überfordert mit der Situation, da er bisher noch nie krank war. Von 24 Stunden hat er mindestens 16 Stunden geschlafen – auch wenn man das nicht unbedingt genießen kann. 4 Tage lang hat er zwischen 38,7° und 35° gewechselt – alle 20 Minuten ungefähr.

Was macht man als Mama, welche den ganzen Tag zu Hause festsitzt? Genau, man schickt Papa mal eben in die Apotheke. Als er abends nach Hause kam wurden die Zäpfchen ausgepackt und auch sofort wieder eingepackt und weggestellt. Warum? Die Zäpfchen werden erst ab 6 Monaten empfohlen. Also habe ich den Kleinen weiterhin brav an- und ausgezogen und bin mit ihm durch die gesamte Wohnung gelaufen. Ich habe in diesen 4 Tagen – ohne Witz – einen ganzen Kilo abgenommen. Einfach nur, weil ich die ganze Zeit auf den Beinen war und nicht wirklich etwas essen konnte. Die Sorge hat dann ihr übriges dazu getan und der Hunger war auch fast nicht vorhanden.

Vor kurzem bekam er nun seine zweite Teilimpfung und erneut begann es mit Fieber und Untertemperatur. Dieses Mal ist es aber um einiges leichter gewesen. Er wechselt nicht mehr so schnell hin und her und die Temperaturen sind auch nicht mehr so extrem hoch bzw. tief. Trotz allem ist er sehr unruhig und schläft sehr viel. Er will am liebsten 24 Stunden am Tag kuscheln und bei Mama sein und wehe Mama ist nicht da, wenn er aufwacht.

Ich habe mir beim letzten Mal einige Tipps zusammengesucht, die diese Zeit um einiges erleichtert haben. Vielleicht findet ihr auch etwas darunter, wenn ihr in dieser Situation seid.

1. Alle Pyjamas waschen und griffbereit haben.

Klingt logisch und hat man eh immer? Bei uns läuft die Waschmaschine zwar täglich, aber man braucht im Normalfall keine 4 Pyjamas. Ist das Kind krank allerdings schon. Da wird gespuckt und gesabbert was das Zeug hält. Dann wird Saft verschüttet und wenn Mama isst, muss man knuddeln und da geht auch schon mal etwas von Mamas Essen daneben. Während seiner ersten Krankheitsphase war der Pyjama ständig angezogen und wurde auch dauernd gewechselt und gewaschen.

2. Saft und Tee zu Hause haben.

Gerade wenn mein Kleiner krank ist, will er unbedingt immer an irgendetwas saugen. Da er den Schnuller vehement verweigert und er gerne an etwas herum kaut, muss das Fläschchen herhalten. Wir haben mittlerweile Karotten-Frucht-Saft, Kinder-Himbeer-Tee, Kinder-Erdbeer-Tee, Bio-Bäuchlein-Tee, Fenchel-Tee und Rote-Früchte-Saft zu Hause – alles ungesüßt natürlich. Natürlich trinkt er keine 24 Stunden an der Flasche, doch wenn er gerade keinen Hunger hat, dann sind Saft und Tee eine unglaubliche Erleichterung.

3. Genug Brei und Lebensmittel zu Hause haben – oder einen Papa, der das Notwendigste besorgt.

Es gibt nichts Schlimmeres als mit einem quengelnden und kranken Kind einkaufen gehen zu müssen. Bis das Kind gewickelt, angezogen und alles notwendige gepackt ist, vergeht mindestens 1 Stunde. Dann muss ich mich auch noch 3 Stockwerke mit Kind und Tasche hinunter begeben, ab ins Auto, anschnallen. Anschnallen ist bei Fieber übrigens auch fast eine Foltermethode. Dann fährt man – wenn man Glück hat und das Baby gerade keinen Hunger hat – los und kaum ist man angekommen, kann man sicher sein, dass das Kind schläft. Also alles leise auspacken, Kind vorsichtig hochheben, in den Buggy oder Kinderwagen legen – Kind wacht auf und hat Hunger. Wieder zurück ins Auto, füttern, ab in das Transportmittel der Wahl. Dann schnell die Kleinigkeiten besorgen, ab ins Auto – erneut das Drama um das Anschnallen. Alles einpacken, nach Hause fahren – Kind schläft. Schnell alles ausräumen, Kind vorsichtig hochheben, alles 3 Stockwerke nach oben tragen. Ich habe das Glück, dass mein Mann mir sehr unter die Arme greift und ich daher nicht mehr mit krankem Kind einkaufen muss. Ich hoffe sehr, dass es euch auch so geht, denn ich kann nun aus Erfahrung sagen – es ist einfach nur furchtbar.

4. Wadenwickel

Dieses Hausmittel hilft wirklich immens. Ob mit Topfen oder nur mit Wasser – ich habe keinen Unterschied feststellen können – die Temperatur sinkt innerhalb weniger Minuten und auch wenn mein Kleiner davon nicht so begeistert ist, es geht ihm danach viel besser.

5. Lüften, lüften, lüften.

Ja, auch und vor allem in der kalten Jahreszeit. Die frische Luft ist notwendig für unsere Kleinen und hilft maßgeblich dabei, dass sie sich besser fühlen. Vorher muss natürlich darauf geachtet werden, dass sie nicht nass geschwitzt und dass sie warm angezogen sind. Ich habe ungefähr 3x täglich das Fenster für mindestens 5 Minuten offen, damit der Kleine wirklich genug frische Luft bekommt. Vor allem wenn die Heizung läuft ist die Luft so trocken, dass es ihm manchmal schwer fällt zu atmen. Kaum ist das Fenster offen, geht es ihm um einiges besser.

6. Viel Kuscheln

Mein Fröschli ist ja immer sehr kuschelbedürftig, doch wenn er krank ist wird er zu einer richtigen Klette. Er schreit und weint und meckert solange, bis er hoch genommen und gekuschelt wird. Da ist es auch egal ob Mama ihn knuddelt, Papa ihn durch die Wohnung trägt oder ob Oma sich mit ihm vor das Aquarium setzt. Hauptsache ganz viel Liebe.

7. Baden

Mein Kleiner liebt es ja zu baden. Am liebsten würde er stundenlang in der Badewanne sein und im Wasser spielen. Als seine Temperatur mal wieder recht niedrig war, habe ich ihm ein Bad eingelassen und er ist in der Badewanne fast eingeschlafen.

8. Ganz viel Ruhe

Für Mama und Baby wohlgemerkt! Wenn das Kind leidet, leidet Mama gerne mit. Da kann man keinen weiteren Stress gebrauchen, denn das Baby fordert volle Aufmerksamkeit ein. Wenn mein Kleiner krank ist, verbringen wir sehr viel Zeit im Bett. Der Kleine kann liegen und schlafen und ich kann arbeiten, schreiben, nebenher wegräumen, etc. Die Vorhänge sind meist fast ganz zugezogen und es ist leise, damit er sich ausruhen kann. Klar, man kann nicht immer den ganzen Tag im Bett bleiben, doch wenn der Kleine etwas braucht, ist alles in Bettnähe und damit griffbereit.

9. Zäpfchen

Auch wenn ich mich bisher standhaft geweigert habe, sie zu nutzen – es ist unheimlich beruhigend zu wissen, dass man sie im Haus hat, wenn man sie braucht. Bisher waren seine Reaktionen immer mit Hausmitteln in den Griff zu bekommen, aber wäre das Fieber gestiegen, hätte ich sehr wohl Zäpfchen genutzt – immerhin hat mein Kinderarzt sie mir verschrieben.

Eine kleine Ergänzung – Wir haben nun auch homöopathische Zäpfchen zu Hause. Nach der letzten Impfung hatte mein Sohn leider doch Fieber und wir haben ihm Viburcol gegeben. Diese haben das Fieber erheblich gesenkt und dazu geführt, dass er nach 2 unruhigen Nächten endlich mal besser geschlafen hat.

Das klingt vielleicht alles logisch und nach wenig, doch man kann leider – so gerne man es würde – die Reaktion auf die Impfung nur im Zaum halten und nicht vollkommen abhalten. Wenn euch noch Tipps einfallen – immer her damit. Wie reagieren eure Kleinen auf die Impfungen? Habt ihr spezielle Tipps und Tricks?

Eure Freya

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