Huhu,

heute war wieder einmal einer dieser Tage, den wohl jede Mutter kennt. Ein Tag an dem man sich fühlt, als müsste man sich zerteilen um ja allen gerecht werden zu können. Das Baby schreit, man hat Hunger, man kommt kaum zur Ruhe und je später es wird, desto schlimmer wird es.

Mein Kleiner zahnt und leidet dabei fürchterlich. Am liebsten würde er 24/7 mit mir kuscheln. Der Haushalt bleibt dabei natürlich ziemlich oft auf der Strecke. Dass mein Fröschli jedoch tagsüber nicht mehr länger als 1 Stunde am Stück schläft, macht die Sache nicht unbedingt leichter.

Am liebsten würde ich die Zeit nur dazu nutzen, um meine Energie wieder aufzufüllen. Leider ist das nicht möglich, wenn man nicht alleine lebt. Kaum ist das Baby eingeschlafen, ruft der Abwasch, die Wäsche, der Besen, etc. Ihr kennt das bestimmt.

Wenn ein kleiner Teil so leise wie möglich erledigt worden ist, dann wacht das Baby wieder auf. Also zum Baby hin, kuscheln, füttern, beschäftigen und versuchen, es zum einschlafen zu bewegen. Nach mindestens 1-2 Stunden schläft der Kleine dann endlich. Also ab ins Bett mit ihm und darauf achten, ihn ja nicht aufzuwecken. Oft klappt das natürlich nicht und der Spuk beginnt von vorne.

Gegen 14 Uhr sind meistens maximal 3-4 Aufgaben erledigt und der Hunger macht sich breit. Also ab in die Küche und nur schnell irgendetwas zu Essen machen – leise versteht sich, damit das Baby nicht aufwacht. Alleine essen gibt es für mich nicht mehr. Sobald mein Fröschli etwas Essbares riecht, hat er auch Hunger. Also ab zum Tisch, Baby füttern und gleichzeitig essen.

Alles in allem – ein sehr anstrengender Tag. An solchen Tagen merke ich, wie mein Geduldsfaden von Stunde zu Stunde kürzer wird. Der Drang, mich ins Bett zu legen und mir die Decke über den Kopf zu ziehen wird so groß, dass es schwer ist, es nicht zu tun.

Wie überstehe ich solche Tage? Ganz ehrlich – ich habe immer noch kein Zaubermittel für solche Tage gefunden. Ich bin noch immer auf der Suche nach DEM Tipp. Manchmal hilft eine Tasse Kaffee, die ich ganz in Ruhe trinken kann oder auch ein Blick auf mein schlafendes Baby. Zwischendurch hilft es Yoga-Übungen oder Mandalas zu machen. Sehr selten hilft einfach nur mehr ins Bett legen und daran denken, dass es auch andere Tage gibt. Solche, an denen mein Fröschli keine Schmerzen hat und den ganzen Tag kichert und lacht. Jene Tage, an denen alles wie von Zauberhand geht und an denen man abends das Gefühl hat, dass man etwas geschafft hat.

Was hilft euch dabei solche Tage zu überstehen? Wie behaltet ihr eure Nerven und eure Energie? Wenn ihr auch öfter solche Tage habt, dann denkt daran – es gibt auch angenehmere Tage!