Monat: Juli 2017

Die Sache mit Liebesfilmen

Liebesfilme

Huhu,

wie wohl die meisten Frauen, habe auch ich Phasen, in denen ich mir gerne Liebesfilme ansehe. Aber nicht irgendwelche Filme, nein. Dann will ich diese unglaublich herzzereißenden, kitschigen Filme sehen – gerne auch ohne Happy End. Klingt seltsam? Ist es vermutlich auch.

Einer meiner Lieblingsfilme bisher ist und war „P.S. Ich liebe dich“. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film bereits gesehen habe und jedes Mal aufs Neue muss ich weinen als gäbe es kein Morgen mehr.

Der Film beginnt mit einem klassischen Streit zwischen Ehepartnern. Kurz darauf stirbt der Mann. Holly (die Ehefrau) ist am Boden zerstört. Er hinterlässt 12 Briefe für sie, welche Aufgaben für Holly enthalten. Zuerst erfüllt sie diese nur mit Widerwillen, doch nach und nach findet sie Gefallen daran, denn dadurch fühlt sie sich ihm näher. Der letzte Brief – bzw. eher ein bestimmter Satz darin – hat mich bisher immer wieder zum Weinen gebracht. Allein beim Gedanken daran, kommen mir die Tränen.

Mein zweiter Favorit ist „Geliebte Jane“. Dieser Film handelt vom Leben der Jane Austen. Jane Austen hat im 18. Jahrhundert gelebt. Ihre Familie wollte, dass sie einen reichen Mann heiratet, doch sie hat abgelehnt – sehr zum Entsetzen ihrer Familie. Jane lernt einen Mann namens Tom kennen. Dieser ist angehender Jurist und kritisiert ihre literarischen Werke sehr. Nach einiger Zeit und vielen Sticheleien verlieben sie sich ineinander.

Ich höre an dieser Stelle auf, um nicht zu viel zu verraten. Der Film ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und auch hier habe ich ziemlich viel geweint.

Heute habe ich mich spontan dazu entschieden einen erneuten Liebesfilm-Tag einzulegen. Meine Wahl fiel unter anderem auf „Ein ganzes halbes Jahr“. Ich muss sagen, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, doch der Film hat mich wirklich überzeugt.

Es geht um ein Mädchen namens Louisa – kurz Lou genannt – welches seinen Job in einem Cafe verliert und anschließend eine Stelle als Pflegerin annimmt. Die ihr anvertraute Person ist ein reicher junger Mann, der für immer an den Rollstuhl gefesselt ist und sein Leben bereits aufgegeben hat. Durch ihre offene Art gewinnt sie nach und nach sein Herz und er legt seine bittere Art ab. Wie es in jedem Liebesfilm so ist, verlieben sich die beiden ineinander. Lou erfährt durch Zufall, dass er vorhat in die Schweiz zu gehen, um dort sein Leben zu beenden. Fortan versucht sie alles, damit er die schönen Seiten des Lebens sieht und sich doch noch umentscheidet.

Auch bei diesem Film kamen mir die Tränen. Nicht so sehr wie bei „P.S. Ich liebe dich“, doch das ist auch nur schwer möglich. Dieser eine Satz hat bereits viele Frauen und Mädchen zum Weinen gebracht. Jeder dieser Filme hat etwas für sich. Ich habe bereits viele Liebesfilme gesehen, doch am Besten fand ich jene, die so starke Gefühle in mir hervor gerufen haben, dass ich die Tränen einfach nicht unterdrücken konnte.

Natürlich gibt es da noch meine geliebten Klassiker wie „Dirty Dancing“ oder „Grease“. Doch an Tagen wie heute, wo mich die Sehnsucht nach herzzerreißenden Liebesszenen überkommt, welche mich noch Wochen nachher zum Weinen bringen könnten, sind die beiden definitiv nicht das Richtige.

Bevor jemand sagt „es gibt aber auch noch Pretty Woman und ganz viele andere richtige Klassiker.“ Oh ja, die gibt es. „Pretty Woman“ habe ich ebenfalls bereits gesehen. Doch im Gegensatz zu meiner Mutter, fand ich den Film zwar toll, doch nicht wirklich mitreißend. Auch „Ghost – Nachricht von Sam“ war unglaublich toll. Doch für diese typischen „Herzschmerz-Tage“, an denen ich Schokolade, Eis, Kaffee und Tee brauche, sind diese Filme leider nicht so gut geeignet.

Welche Liebesfilme seht ihr euch gerne an? Bevorzugt ihr Filme mit Happy End?

Eure Freya

Tage wie dieser oder Familienmanagement

 

Huhu,

heute war wieder einmal einer dieser Tage, den wohl jede Mutter kennt. Ein Tag an dem man sich fühlt, als müsste man sich zerteilen um ja allen gerecht werden zu können. Das Baby schreit, man hat Hunger, man kommt kaum zur Ruhe und je später es wird, desto schlimmer wird es.

Mein Kleiner zahnt und leidet dabei fürchterlich. Am liebsten würde er 24/7 mit mir kuscheln. Der Haushalt bleibt dabei natürlich ziemlich oft auf der Strecke. Dass mein Fröschli jedoch tagsüber nicht mehr länger als 1 Stunde am Stück schläft, macht die Sache nicht unbedingt leichter.

Am liebsten würde ich die Zeit nur dazu nutzen, um meine Energie wieder aufzufüllen. Leider ist das nicht möglich, wenn man nicht alleine lebt. Kaum ist das Baby eingeschlafen, ruft der Abwasch, die Wäsche, der Besen, etc. Ihr kennt das bestimmt.

Wenn ein kleiner Teil so leise wie möglich erledigt worden ist, dann wacht das Baby wieder auf. Also zum Baby hin, kuscheln, füttern, beschäftigen und versuchen, es zum einschlafen zu bewegen. Nach mindestens 1-2 Stunden schläft der Kleine dann endlich. Also ab ins Bett mit ihm und darauf achten, ihn ja nicht aufzuwecken. Oft klappt das natürlich nicht und der Spuk beginnt von vorne.

Gegen 14 Uhr sind meistens maximal 3-4 Aufgaben erledigt und der Hunger macht sich breit. Also ab in die Küche und nur schnell irgendetwas zu Essen machen – leise versteht sich, damit das Baby nicht aufwacht. Alleine essen gibt es für mich nicht mehr. Sobald mein Fröschli etwas Essbares riecht, hat er auch Hunger. Also ab zum Tisch, Baby füttern und gleichzeitig essen.

Alles in allem – ein sehr anstrengender Tag. An solchen Tagen merke ich, wie mein Geduldsfaden von Stunde zu Stunde kürzer wird. Der Drang, mich ins Bett zu legen und mir die Decke über den Kopf zu ziehen wird so groß, dass es schwer ist, es nicht zu tun.

Wie überstehe ich solche Tage? Ganz ehrlich – ich habe immer noch kein Zaubermittel für solche Tage gefunden. Ich bin noch immer auf der Suche nach DEM Tipp. Manchmal hilft eine Tasse Kaffee, die ich ganz in Ruhe trinken kann oder auch ein Blick auf mein schlafendes Baby. Zwischendurch hilft es Yoga-Übungen oder Mandalas zu machen. Sehr selten hilft einfach nur mehr ins Bett legen und daran denken, dass es auch andere Tage gibt. Solche, an denen mein Fröschli keine Schmerzen hat und den ganzen Tag kichert und lacht. Jene Tage, an denen alles wie von Zauberhand geht und an denen man abends das Gefühl hat, dass man etwas geschafft hat.

Was hilft euch dabei solche Tage zu überstehen? Wie behaltet ihr eure Nerven und eure Energie? Wenn ihr auch öfter solche Tage habt, dann denkt daran – es gibt auch angenehmere Tage!

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