Monat: Mai 2017

Die ganz große Liebe

mutterliebe

Huhu,

der Titel ist bei vielen bestimmt ein Auslöser für Augenrollen, Kopfschütteln oder Würgereiz, doch er ist anders gemeint als er klingt. Ich rede hier nicht von der romantischen ganz großen Liebe. Ich meine keinen weißen Ritter auf einem Schimmel, der angeritten kommt um die holde Maid zu retten, mit ihr in den Sonnenuntergang reitet, sie liebt und mit ihr Kinder zeugt, bis beide sterben. Nein, ich rede von der einzig wahren ewig währenden und unerschöpflichen großen Liebe – der Mutterliebe.

Ich habe nur gelächelt, als meine Mutter vor einiger Zeit einmal meinte, dass ich schon einsehen werde, dass es nur eine einzige Liebe gibt, die wirklich immer größer wird und die nie vergeht. Ich dachte, sie sei vielleicht verbittert. Versteht mich bitte nicht falsch – ich habe einen großartigen Mann an meiner Seite, den ich wirklich über alles liebe und ich wage zu behaupten, dass er der „Richtige“ ist. Doch seit ich Mutter bin, haben sich meine Prioritäten vollkommen geändert und nun gibt es jemanden in meinem Leben, den ich so sehr liebe, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

Seit genau 6 Wochen gibt es ein kleines Wesen, welches mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Schon in der ersten Sekunde wusste ich ganz genau, dass meine Mutter vollkommen recht hatte. Jetzt – nach 6 Wochen – könnte ich immer noch vor Glück und Liebe weinen, wenn er neben mir liegt und schläft. Wenn mein Fröschlein mich anlächelt, dann ist jede durchwachte Nacht vergessen.

Natürlich weiß ich, dass dieses Gefühl ein geschickter Trick der Natur ist. Das weibliche Gehirn schafft es, uns ab der ersten Sekunde perfekt darauf zu konditionieren, unsere Kinder zu beschützen und zu umsorgen. Bei jeder Berührung werden Hormone ausgeschüttet, welche die Bindung zum Kind stärken. Bei Reaktionen auf das Kind werden Glückshormone zur „Belohnung“ ausgeschüttet.

Doch seien wir ehrlich – welche Mutter interessiert, woher diese Gefühle kommen? Für mich zählt nur, dass mein Fröschlein glücklich und zufrieden ist und ich denke, dass es anderen Müttern da genauso geht.

Eure Freya

Gedicht zum Thema „Seelenlos“

Huhu,

ich habe letztes Jahr einen Blog gefunden, der mich interessiert hat und im dazugehörigen Forum gibt es etwas namens „Dienstagsübung“. Hier wird eine Aufgabe mit Rahmenbedingungen gestellt und wer sich daran versuchen möchte, kann diese Übungen anschließend ins Forum stellen. Ich dachte, ich teile die (recht schlechten) Übungen mit euch. Kritik finde ich immer gut 😉

Hier der Link zur Übung

Heute scheint alles so schwer,
viel mehr als bisher.
Jeder lebt nur vor sich her,
da ist kein wahres Interesse mehr.

Die Langeweile nahm überhand,
Niemand blickt mehr über seinen Tellerrand.
So ist es heute in jedem Land,
niemand reicht dem anderen die Hand.

Die Menschen sind nie allein,
und doch fühlen sie sich klein.
Die wenigsten Absichten sind wirklich rein,
Sorgen werden ertränkt in Wein.

Was ist bloß los,
alles ist so farbenlos.
Die Städte sind groß,
doch die Bewohner seelenlos.

Eure Freya

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