Hähnchen-Gyros mit Paprikatopfen

Huhu,

heute teile ich ein Rezept mit euch, dass wir nicht gaaaaanz so gut fanden. Eine Freundin hat das Rezept für Hähnchen-Gyros monatelang in den Himmel gepriesen und daher dachte ich, ich teste es doch einmal aus. Leider waren wir nicht ganz so begeistert, aber vielleicht trifft es euren Geschmack ein wenig besser.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Zutaten:

  • 250 g Magertopfen
  • 300 g Joghurt
  • 1 rote Paprikaschote
  • 400 g Hähnchenfilet
  • 2 TL Gyros-Gewürzmischung
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 3 TL Öl

Zubereitung:

  • Topfen und Joghurt verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Paprika fein würfeln und unterrühren.
  • Fleisch in Streifen schneiden.
  • Mit Öl und Gyrosgewürz mischen.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln fein schneiden.
  • Fleisch in der Pfanne ohne zusätzliches Fett unter Wenden 4-5 Minuten kräftig braten.
  • Zwiebeln und Lauchzwiebeln kurz mit braten.
  • Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz abschmecken.
  • Mit dem Topfen anrichten und dazu Pommes oder Kartoffelecken servieren.

Eure Freya

Die Sache mit der Liebe, der Nähe und der Einsamkeit

Huhu,

vor Kurzem hatte ich ein Gespräch mit jemandem, bei dem es um eine ziemlich schwierige Frage ging. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es ging um die Liebe, richtige Entscheidungen und den Wunsch nach Nähe und Geborgenheit.

Lange habe ich über diese Frage nachgedacht und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich kenne die Situation genau – vermutlich zu genau – um objektiv zu sein. Daher habe ich mich einem anderen Aspekt der Frage gewidmet. Wenn man jahrelang eine Partnerschaft hat und sich trennt, dann ist das ein entscheidender Einschnitt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Welt – wie man sie kennt – zusammenbricht. Abends liegt man alleine im Bett und sehnt sich nach Nähe und Geborgenheit. Es ist ein wenig wie ein Entzug, nur eben emotional.

Jeder Mensch sehnt sich nach der Liebe, aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir doch Angst davor. Wenn wir wirklich lieben, dann macht uns das verletzlich. Wir öffnen uns und können im Vorhinein nicht wissen, ob diese Beziehung halten wird. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen, wir alle entwickeln uns weiter. Was, wenn der Mensch an unserer Seite sich jedoch in eine gänzlich andere Richtung entwickelt? Wie sollen wir das vorher ahnen? Lassen wir uns auf jemanden ein, dann ist das immer mit einem Risiko verbunden. Manches Mal lohnt es sich und einige Male wird es nach hinten losgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass die erste Beziehung bis zum Lebensende hält und dass diese eine Person ihre oder seine Träume mit uns teilt. Doch wenn wir unser ganzes Leben auf die oder den Richtige/n warten, wer kann uns versichern, dass wir diese Person nicht verpassen?

Andererseits, wenn wir unser Leben mit jemandem verbringen, von dem wir wissen, dass er uns nicht gut tut – wer sagt uns, dass wir dann die Chance auf die „eine große wahre Liebe“ nicht verpassen? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Der eine Mensch ist glücklich, wenn die Liebe alles-verzehrend und allumfassend ist. Wenn die Leidenschaft niemals aufhört und regelmäßig die Fetzen fliegen. Der andere sucht nach einer ruhigen und stabilen Beziehung in der er sich sicher und geborgen fühlt. Wieder jemand anderer weiß nicht, was er will und muss durch viele Anläufe erst herausfinden was er nicht will.

Egal wie wir uns entscheiden, jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und auf seinen eigenen Weg. Was wir allerdings alle bedenken sollten ist, welche Risiken wir dafür in Kauf nehmen und ob wir jemanden wirklich lieben oder uns nur nach Nähe sehnen um nicht einsam zu sein.

Eure Freya

Ein schönes „Kompliment“

Huhu,

heute habe ich ein schönes „Kompliment“ bekommen. „Kompliment“ deswegen, weil es streng genommen keines war und irgendwie aber doch.

Beginnen wir am Anfang. Im April 2016 sind mein Lebensgefährte und ich zusammen gekommen. Zu dem Zeitpunkt gab es für ihn nichts besseres als Tiefkühlpizza. Ich liebte es zu kochen und mein Lebensgefährte liebte es, nur mal eben schnell den Backofen aufdrehen zu müssen um zu „kochen“.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie die Antwort auf die Frage „Schatz, was willst du essen?“ anfangs aussah. Schritt für Schritt habe ich es geschafft, die Fertigprodukte so gut es geht aus unserem Leben zu verbannen.

Heute hatte unser kleiner Sonnenschein jedoch wieder einmal eine Impfung und er hat nicht wirklich gut darauf reagiert. Er bekam einige Stunden später sehr schnell recht hohes Fieber und begann zu brüllen. Vollkommen erschöpft schlief er nach einiger Zeit endlich ein, doch dummerweise war ich mit dem Kinderwagen unterwegs und er lag in meinen Armen. Sobald ich ihn bewegte, fing er im Schlaf an bitterlich zu weinen. Dank einigen sehr netten Menschen kamen wir zu Hause an und er schlief endlich ein. Ich war jedoch vollkommen erledigt und beschloss – heute gibt es Tiefkühlpizza.

Mein Lebensgefährte besorgte sich seine Lieblingspizza und nach einigen Bissen sah er mich an und sagte „Ich bin schon zu lange mit dir zusammen.“ Er biss noch einmal ab und meinte dann „die Pizza schmeckt nicht mehr. Das war einmal meine Lieblingspizza.“

Okay, ich gebe offen zu – es war nicht das Kompliment, dass ihm am besten gelungen ist bisher, aber definitiv eines derjenigen über die ich mich am meisten gefreut habe!

Wenn mir das nächste Mal jemand etwas seltsames sagt, werde ich also einfach einmal abwarten, was danach kommt. Vielleicht erhalte ich dann erneut ein unerwartetes „Kompliment“.

Eure Freya

Snack für zwischendurch – Pizzaschnecken

Huhu,

heute gibt es wieder einmal ein Rezept für einen schnellen Zwischendurch-Snack. Gefunden habe ich ihn hier.

Feine Pizzaschnecken

Zutaten:

  • 760 g Mehl
  • 400 ml Milch
  • 160 g Butter
  • 1 Würfel Germ
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung Pizzakäse (gerieben)
Zutaten Für die Fülle
  • 500 g Tomate (passiert)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pizzagewürz
  • 250 g Toastschinken

Zubereitung:

  • Für den Teig Milch und Butter in einen kleinen Topf geben und soweit erwärmen, dass die Butter schmilzt.
  • Kurz abkühlen lassen.
  • Mehl in eine Rührschüssel sieben, Salz, Zucker und zerbröselte Germ unterrühren.
  • Milch-Butter-Gemisch über das Mehl gießen und mit dem Knethacken der Küchenmaschine solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  • Teig in der Schüssel lassen mit einem Küchentuch abdecken und solange gehen lassen, bis er ca. die doppelte Größe erreicht hat.
  • Für die Fülle Knoblauch pressen, Schinken in sehr kleine Würfel schneiden.
  • Dann alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren.
  • Teig in 4 Teile teilen.
  • Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den ersten Teig möglichst Rechteckig ausrollen.
  • Mit einem Viertel der Fülle bestreichen (dabei am Rand ein paar Zentimeter frei lassen).
  • Einrollen und in Scheiben schneiden.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen, darauf die Pizzascheiben auflegen.
  • Leicht andrücken.
  • Im Rohr bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
  • Mit dem restlichen Teig und der Fülle genau so verfahren.

Diese Schnecken habe ich zum Geburtstag unseres Kleinen gemacht und sie waren super lecker. Da ich mal wieder viel zu viel gemacht habe, habe ich sie danach einfach eingefroren, damit ich sie – wenn es sehr dringend ist – einfach auftauen kann.

Eure Freya

„Der Kleine tanzt euch doch jetzt schon auf der Nase herum“ – vom Unverständnis für bedürfnisorientierte Erziehung

Huhu,

vor Kurzem haben wir jemanden besucht und der Tag verlief eigentlich recht entspannt. Wir haben gegessen, gespielt, gekuschelt und alles war ganz toll. Bis der Abend kam und mit ihm das Fieber.

Oh oh, die Zähne kommen

Unser Sonnenschein ist nicht krank, nein, er bekommt Zähne. Ich vermute sehr stark, dass es die Eckzähne sind, denn er hatte bisher noch nie 2 Wochen lang jeden Abend Fieber durch die Zähne. Jeder, der ein Kind hat, wird sicher schon von den Warnungen gehört haben. „Bei den Eckzähnen kann dein Kind alles haben – fürchte dich jetzt schon!“ Mir wurde von Augenentzündung, über Ohrenschmerzen, Fieber, Durchfall, Erbrechen, schlechter Laune, bis hin zu Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit alles Mögliche und Unmögliche „vorhergesagt“. Momentan sind wir „nur“ bei Fieber, schlechter Laune und unruhigen Nächten. *auf Holz klopf*

Und was hat das nun mit Erziehung zu tun?

Ganz einfach – mein Kind bekam am genannten Abend Fieber und schlechte Laune. Ich hatte zuvor bereits gesagt, er würde ein Zäpfchen (homöopathisch) benötigen und mir wurde erklärt, dies wäre vollkommen unnötig. Eine halbe Stunde später war aus meinem Sonnenschein ein meckerndes, anhängliches und sehr „trotziges“ Baby geworden. Wir spielten gerade Bowling auf der Wii als der „Trotzanfall“ kam. Er wollte unbedingt die Fernbedienung für die Wii haben, denn er wollte mitspielen. Ihm wurde erklärt, dass das gerade nicht geht. Wir wollten nach dieser Partie aufbrechen und haben uns beeilt, damit unser Mr. Grummel nicht zu lange warten muss. Er fing an zu weinen und steigerte sich in einen seiner – recht harmlosen – „Trotzanfälle“. Dann kam die Gastgeberin, schnappte sich den Kleinen und meinte lapidar, wir wären ja selbst Schuld an dem „Trotzanfall“, denn wir würden durch unsere Erziehung zulassen, dass er uns „auf der Nase herumtanzt“.

Autsch.

Ich schluckte – dank meiner Erziehung und meiner Selbstkontrolle – allerlei bissige Kommentare herunter und grummelte leise vor mich hin. Das hatte gesessen. Mein Kind ist vielleicht ein wenig früh dran, aber mir Inkompetenz zu unterstellen, weil er „trotzte“? Puh. Ich ließ mir mein Kind abnehmen, spielte zu Ende, machte uns fertig und wir gingen. Mein müdes Kind im Kinderwagen, mein Lebensgefährte neben mir und ich, die angesäuert den Kinderwagen schob.

Wieso ich nichts gesagt habe

Ich kenne diese Person sehr gut und ich denke, dass viele Menschen ähnliche Personen kennen. Menschen, die jahrelang etwas „so und nicht anders“ gemacht haben und mehr oder weniger gute Erfolge erzielt haben. Kommt man hier mit anderen Ideen und Wegen an, werden diese oft ungesehen verschmäht. Hinzu kommt, dass ich bei dieser speziellen Person sehr schnell sehr emotional werde. Da ich in der Situation wusste, dass es meinem Kind schaden würde, habe ich also den Mund gehalten – vorerst. Ich habe mir bereits einige Möglichkeiten zurechtgelegt, wie ich dieses Thema demnächst ansprechen werde, denn ich habe schon oft Sätze gehört wie „na wenn du meinst – ist eh dein Kind“ oder auch „das ist eh deine Sache, aber …“. Kommt euch bekannt vor? Mir leider auch.

Wer gegen den Strom schwimmt …

Mit meiner „Erziehung“ stoße ich leider sehr oft auf Unverständnis. Wenn ich sage, dass ich mit meinem Kind kooperiere, werde ich zwischendurch sogar belächelt. Der Ansatz, dass das Kind ein Wesen ist, welches Respekt verdient hat, ist leider nicht so weit verbreitet wie ich gehofft habe. Ich muss zugeben, dass ich früher unreflektiert die Erziehungsgrundsätze meiner Eltern und Großeltern übernommen habe. Das Kind muss funktionieren, es braucht grenzen, es muss gehorchen und es muss brav sein. Mittlerweile sehe ich das Ganze ein wenig anders. Mein Kind ist ein menschliches Wesen. Es muss gar nichts. Ich will meinem Kind nicht meinen Willen aufzwingen. Er soll frei entscheiden und leben können. Natürlich greife ich ein, wenn ich denke die Situation ist gefährlich, schädlich oder sogar lebensbedrohlich! Doch ich gebe ihm nicht vor was er kann und was nicht.

Von der freien Entscheidung

Er kann selbst entscheiden was er anzieht. Ich kann nicht wissen, wie warm oder kalt ihm ist. Ich gebe ihm jedoch die Möglichkeit sich später anders zu entscheiden, indem ich wärmere Kleidung mitnehme. Er kann auch selbst entscheiden, ob er gerade Hunger hat oder nicht. Auch hier biete ich ihm Essen an, aber ich zwinge ihn nicht dazu um eine bestimmte, von mir festgelegte Uhrzeit zu essen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ich hoffe sehr, dass mehr Menschen ein zweites Mal über das Thema Erziehung nachdenken. Die meisten Eltern wollen ihre Kinder zu selbstständigen Wesen erziehen, welche kritisch hinterfragen, Initiative zeigen, kreativ sind, etc. Meiner Meinung nach ist es jedoch nicht zuträglich den Kindern dann jede Entscheidung abzunehmen, ihnen zu erklären, dass sie noch „zu klein“ für dieses und jenes sind und Regeln durch sture Konsequenz durchzusetzen. Natürlich gibt es Regeln – die gibt es überall. Und klar können Kinder nicht alles selbst tun und brauchen – je nach Alter – bei einigen Dingen Hilfe. Doch wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind – ist es zum Schutz der Kinder oder aus Faulheit? Wenn mein Sohn mit seinem kleinen Besen hinter mir her läuft und „zusammenkehrt“, dann lasse ich ihn das machen. Natürlich ist es danach nicht sauber. Doch er liebt es, mir zu helfen und ich sehe keinen wirklichen Grund, ihm das zu verwehren.

Ein weiter Weg

Ich lerne noch immer und ich bin definitiv nicht perfekt. Doch ich hoffe, dass einige Erwachsene vielleicht ebenfalls Schritt für Schritt umdenken und die alten Muster überdenken. Stehen sie wirklich im Einklang mit dem, was ihr für eure Kinder wollt? Ist wirklich jedes „Nein“ notwendig? Würde es euch nicht auch frustrieren, wenn ihr bei allem was ihr tun wollt ein „Nein“ entgegen geschmettert bekommt? Mit diesen Fragen lasse ich euch für heute alleine.

Eure Freya

Porridge etwas anders

Huhu,

ich habe heute ein neues Frühstücksrezept ausprobiert. Eigentlich wollte ich Porridge machen. Ich habe nur gestern vergessen gemahlene Haferflocken zu besorgen. Also habe ich nach Gefühl Milch mit Haferflocken gemischt. Anschließend habe ich – weil es mir zu dünnflüssig war – noch etwas Gries untergemischt. Während das Ganze gekocht hat, habe ich schnell eine Banane und einen Apfel geschnitten. Als mein Frühstück fertig war, habe ich alles in einen Teller geleert und noch etwas Leinsamen untergemischt. Super lecker! Ich werde das definitiv öfter machen! Ist zwar nicht geworden wie geplant, aber gut – so entstehen bei mir öfter Rezepte 😉

Mein kleiner Sonnenschein hat fleißig das Obst gegessen und Mama hat sich über ein paar Minuten Ruhe beim Frühstück gefreut. Hier noch einmal die Zutaten, die ihr nach Gefühl mischen könnt. Der Einfachheit halber nenne ich das Ganze einfach Porridge (auch wenn es das nicht wirklich ist)

Zutaten:

  • Milch
  • Haferflocken
  • Apfel
  • Banane
  • Leinsamen
  • Gries

Zubereitung:

  • Milch aufkochen lassen
  • Haferflocken hinzufügen
  • Milch noch einmal aufkochen lassen
  • Gries hinzufügen
  • Milch noch einmal aufkochen lassen
  • Porridge in einen Teller leeren
  • Obst schneiden und unter das Porridge mischen
  • Leinsamen dazugeben
  • Das Ganze mischen

Mahlzeit!

Eure Freya

Vorbereitung auf die WG – ein neuer Mitbewohner

Huhu,

seit einiger Zeit wissen wir – wir bekommen einen weiteren Mitbewohner. Dieser Mitbewohner gehört zur Familie meines Lebensgefährten und braucht vor allem eines – Platz und Privatsphäre. Also haben wir begonnen umzuräumen. Das Problem „Platz“ hat sich recht schnell erledigt. Wir haben ein wenig ausgemistet, ich habe endlich einige Bücher zum Second-Hand-Laden gebracht und wir haben umgeräumt. Alles kein Problem. Das Problem „Privatsphäre“ gestaltet sich jedoch ein wenig schwieriger.

Das Leben mit Kind

Unsere Wohnung gehört im Prinzip unserem Kind. Jegliche Kästen wurden so eingeräumt, dass er nichts „anstellen“ kann. Er kann jeden Kasten und jede Schublade öffnen und nach Belieben ein- und ausräumen. Unser Wohnzimmer ist im Prinzip sein Spielzimmer. Wir haben den Boden komplett mit Puzzlematten und Teppichen ausgelegt und die Schränke so umgeräumt, dass er auch ohne Aufsicht spielen kann. Unser provisorisches Gästezimmer ist ohne Türe durch das Wohnzimmer betretbar und komplett offen. Von Privatsphäre kann man leider nicht sprechen. Ursprünglich hatten wir geplant auch dieses Zimmer in ein „Spielezimmer“ zu verwandeln – das muss wohl erst einmal warten. Nun steht dort das Stockbett, die „Abstellschränke“ für die wir sonst leider nirgends Platz haben, das Keyboard meines Lebensgefährten und ein Tisch mit Sessel als provisorischer Schreibtisch. Und die Spielküche unseres Kindes. Das Thema Privatsphäre werden wir wohl vorerst nicht lösen können. Ich weigere mich für viel Geld eine Schiebetüre zu installieren (die ich bei einem Auszug auch wieder entfernen lassen müsste) und ein Paravent ist zu wenig. Eine Pattsituation also.

Lösung?

Eine Lösung ist leider noch nicht in Sicht. Ab Ende Mai wohnen wir hier dann zu viert. Es wird eine riesige Umstellung für uns alle und ich bin gespannt wohin dieses Experiment führen wird. Wir haben unseren Lebensstil sehr geändert um ihn an unser Kind und unsere neuen Bedürfnisse anzupassen. Ob wir diesen Lebensstil beibehalten können und ob unser neuer Mitbewohner mitmacht bleibt abzuwarten. Bis Ende Mai werden wir auf jeden Fall noch fleißig umräumen und werkeln. Immerhin muss bis dahin alles fertig sein. Wenn ihr Ideen zu unserem Dilemma habt – immer her damit. Vielleicht fällt euch die rettende Idee ein, wie unser Mitbewohner mehr Privatsphäre bekommt, unser Kind nicht komplett eingeschränkt und unser Wohnzimmer nicht komplett von Spielzeug überflutet wird. Und nein – Spielzeug verschenken ist momentan keine Lösung (so viel ist es nicht – wirklich 😉 )

Eure Freya

Mini-Quiches

Huhu,

ich habe heute ein Rezept für euch, das ich persönlich nicht ganz so toll fand. Die Idee ist super, den Teig fand ich persönlich leider einfach nur staubtrocken und furchtbar. Ich habe mittlerweile mehrere Quiche-Rezepte ausprobiert und kein einziges hat mir wirklich geschmeckt – aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache und ich gebe die Hoffnung nicht auf 😉 Hier habe ich das Rezept gefunden.

Mini-Quiches

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • Salz
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Zwiebel
  • 180 g Karotten
  • 180 g Kohlrabi
  • 1 El Öl
  • 150 g TK-Erbsen
  • 200 g Sauerrahm
  • 2 Eier der Größe M
  • 4 EL fein geriebenen Käse (ich habe wie immer Gouda genommen)
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl und eine Prise Salz mischen
  • Butter in kleinen Stücken hinzufügen.
  • 50 ml kaltes Wasser zugeben.
  • Erst mit dem Mixer und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  • Teig zu einer Rolle formen.
  • In Klarsichtfolie wickeln und 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Zwiebel, Karotten und Kohlrabi putzen, schälen und klein würfeln.
  • Zwiebel 2 Minuten lang in heißem Öl dünsten.
  • Karotten und Kohlrabi zugeben und 4 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten.
  • Die Tiefkühl-Erbsen zugeben und noch 2 Minuten dünsten.
  • Sauerrahm mit 1 Ei, 1 Eigelb und Käse verrühren und mit dem Gemüse mischen.
  • Die Gemüse-Sauerrahm-Mischung salzen und pfeffern.
  • Teig in 12 Scheiben schneiden.
  • Muffinblech einfetten.
  • Teigscheiben in die Mulden des Muffinblechs drücken, sodass der Boden und der Rand ausgelegt sind.
  • Eiweiß verquirlen, Teig damit bestreichen und mit einer Gabel einstechen.
  • Bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 10 Minuten vorbacken.
  • Blech aus dem Ofen nehmen, Gemüse-Sauerrahm-Mischung einfüllen und die Quiches weitere 20-25 Min. goldgelb backen.

Ich werde vermutlich nächstes Mal ein wenig herumprobieren. Entweder mit Ei, Öl oder Schlagobers oder auch eine Mischung. Jedoch bin ich allgemein nicht wirklich ein Fan von Mürbteig. Meist ist er einfach nur viel zu trocken. Ich möchte nächstes Mal auf jeden Fall das „Topping“ ändern. Mit Schinken oder Speck, ohne Kohlrabi und eventuell mit Mais. Mal sehen, vielleicht finde ich noch eine Variation die mir besser schmeckt =)

Eure Freya

Kibamuffin

Huhu,

auch heute gibt es wieder ein Rezept aus meiner mittlerweile recht stattlichen Sammlung. Gefunden habe ich es hier.

Kibamuffin

Zutaten:

  • 1/2 Banane
  • 75g Zucker
  • 100g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Öl
  • 37,5ml Mineralwasser, mit Kohlensäure
  • 24 Sauerkirschen, entsteint, frisch oder aus dem Glas

Zubereitung:

  • Banane mit einer Gabel zu Mus quetschen, mit dem Zucker aufschlagen, Öl dazugeben und das mit Backpulver vermischte Mehl unterrühren.
  • Das Mineralwasser dazugeben und kurz unterrühren.
  • Teig auf 4 Muffinmulden verteilen und mit je 6 Kirschen belegen.
  • Bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  • Wenn die Banane sehr reif ist, eventuell den Zucker etwas reduzieren.

Ich wandle das Rezept immer ein wenig ab. Je nachdem wofür ich gerade backe. Mache ich die Muffins für meinen Lebensgefährten und mich, dann gebe ich noch einige Schokotropfen oder Kaffeebohnen hinzu. Beides kann man entweder auf die Muffins legen oder in den Teig einrühren. Mache ich die Muffins für unseren Sohn, dann lasse ich einfach den Zucker weg. Das Muffin-Rezept ist super variabel und in jeder Form bisher einfach echt lecker gewesen. Probiert es aus und viel Spaß beim Essen 😉

Eure Freya

Schneller Becherkuchen

Huhu,

heute gibt es wieder ein Rezept. Dieser Becherkuchen geht irrsinnig schnell und schmeckt super lecker.

Zutaten

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1/2 Becher Kakaopulver
  • 1 Becher Zucker
  • 1/2 Becher Öl
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Packerl Backpulver
  • 4 Stk. Eier
  • 1 Becher Nüsse gemahlen
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • 4 Stk. Eier

Zubereitung

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  • Den Teig in eine befettete und bemehlte Backform geben (Gugelhupf oder Frankfurter Kranz) und im vorgeheizten Backrohr (Ober-Unterhitze) bei 160°C ca. 50 Minuten backen.
  • Auskühlen lassen und auf eine Platte stürzen.
  • Ihr könnt den Becherkuchen mit Staubzucker bestreuen oder mit einer Glasur überziehen.

Alternativ kann man den Becherkuchen auch in einer anderen Form backen. Bei uns gab es ihn in einer Rosenform. Ich habe den Kuchen mit Haselnüssen gemacht, da wir noch einige von unseren Backsessions der Vorweihnachtszeit übrig hatten. Allerdings habe ich den Kuchen auch schon mit Walnüssen gemacht.

Gefunden habe ich das Rezept hier.

Sollte euer Kuchen nicht so schnell durch sein, solltet ihr ihn einfach 10 Minuten länger im Ofen lassen. Da unser Ofen leider nicht ganz so gut ist, war der Kuchen insgesamt 30 Minuten länger als geplant im Ofen. Ich hoffe sehr, dass euch der Kuchen genauso gut schmeckt wie uns.

Eure Freya