Wenn das Kind keine Windel mehr will – Trocken werden

Huhu,

heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in unser Familienleben geben. Unser Wirbelwind ist ja ein sehr willensstarkes Kerlchen. Ganz ehrlich – das finde ich großartig! Ich liebe es, seinen starken Willen zu sehen. Er weiß was er will, kommuniziert es und handelt dann auch danach. Das ist eine Eigenschaft die so vielen Erwachsenen fehlt! Ich hoffe wirklich, dass er seinen Willen behält. Aber das war ja eigentlich nicht das Thema. Unser Kleiner hat beschlossen – Windeln sind doof, wickeln ist doof und er will jetzt keine Windel mehr. Nun standen wir also vor dem großen Thema – Trocken werden.

Angefangen hat das Ganze vor ca. einem Monat. Aus dem schnellen und recht entspannten Wickeln wurde mal wieder ein Kampf. Ich war ein wenig irritiert, aber dachte es wäre vielleicht eine Phase. Ich habe also wieder viel erklärt, abgelenkt und meine Wickelzeit erneut unterboten. Gäbe es einen Schnellwickel-Wettbewerb – ich hätte wirklich gute Chancen. Gebracht hat das Ganze aber nichts. Das Wickeln war weiterhin mehr Kampf als alles andere und ich überlegte hin und her, was ich nun machen soll.

Die Stimme in meinem Kopf, die für althergebrachte Erziehung ist, sagte „er muss da jetzt durch und Ende“. Die zweite Stimme in meinem Kopf, die die Würde von meinem Kind unangetastet lassen will, sagte „so geht’s nicht mehr weiter, red mal mit deinem Kind“. Ich hab auf Stimme Nummer 2 gehört und hab mal nachgehakt. Schmerzen hatte er keine, Ausschlag war auch nicht vorhanden. Auf die Frage „Magst du keine Windeln mehr?“ sagte er plötzlich „Ja.“

So, ich saß da erstmal und schaute doof. Damit hatte ich nicht gerechnet. Wir hatten ein Töpfchen gekauft und das war anscheinend nicht gut genug, denn es wurde weitestgehend ignoriert. Klar, man hat sich mal drauf setzen lassen, aber von selbst auf dem Töpfchen sitzen bleiben und Pipi machen? Ne, das ist ja langweilig. Also musste eine andere Lösung her. Ab zu Google und mal nachsehen, was für Alternativen es gibt. Ich habe mich erinnert, dass meine kleine Schwester so eine bunte Leiter mit Aufsatz hatte. Kurze Zeit später hatte ich gefunden was ich gesucht habe. Eine Woche später konnte ich den Aufsatz mit Leiter abholen und zu Hause angekommen wurde das Ding direkt ausprobiert.

Anfangs gab es ein paar „Schwierigkeiten“. Da wurde auf den Boden gepinkelt, das Sitzen bleiben war doof und das Klopapier wurde lieber zerfetzt als es zum abwischen zu benutzen. Wir haben diesen Sitz nun seit Mittwoch Abend. Immer wenn wir daran denken, fragen wir ob unser Kleiner aufs Klo muss und setzen ihn aufs WC. Seit gestern kann er nun gezielt Pipi machen. Er forciert das richtig und man sieht ihm an wie stolz er ist, dass er nun Kontrolle über seine Blase hat. Auch das Abwischen kann er mittlerweile halbwegs – aber natürlich helfen wir ihm, damit sich nichts entzünden kann. Diese Woche wurde auch das große Geschäft schon auf dem WC erledigt.

Ich muss sagen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass wir jetzt „schon“ mit dem „Töpfchentraining“ beginnen werden. Nach einiger Recherche habe ich herausgefunden, dass die meisten erst ab 3 Jahren Kontrolle über ihre Blase haben. Es stört mich allerdings überhaupt nicht, denn dann ersparen wir uns das Windeln kaufen bzw waschen. Zum Üben haben wir übrigens Höschenwindeln gekauft. Die sind mega praktisch, weil man sie einfach hoch- bzw. runterziehen kann und durch die kürzere Ausziehzeit auch weniger daneben geht. Wir werden fleißig weiter aufs WC gehen und ich werde euch weiter über unsere Fortschritte informieren.

Ich hoffe sehr, dass euch diese Geschichte ein wenig Sicherheit gibt. An vielen Ecken und Enden habe ich schon gehört – vor allem in der Familie – dass das Kind mit 2 trocken sein muss. Ich solle doch endlich (!) mit dem Töpfchentraining anfangen. Das Kind muss so lange sitzen bleiben, bis es Pipi gemacht hat und dann erst darf das Kind unter viel Loben aufstehen. Das Thema verfolgt uns seit unser Kleiner ca. 6 Monate alt ist.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber der Gedanke an dieses Vorgehen bereitet mir Übelkeit. Ich soll mein Kind dazu zwingen sitzen zu bleiben, damit ich nicht mehr wickeln muss? Weil man das halt so macht? Nein danke! Klar, ich bin größer und stärker, aber muss ich mein Kind das wegen so etwas spüren lassen? Ich wünsche mir, dass mein Kind weiß, dass sein Körper nur ihm alleine gehört und auch nur er darüber bestimmen darf. Wenn er nein sagt, dann muss ich das akzeptieren. Genauso wie er mein nein akzeptiert. Auch, bzw gerade (!) Kinder haben Rechte und wir sollten sie beschützen. Ich hoffe, dass euer „Töpfchentraining“ auch so entspannt beginnt und ihr ebenfalls den gewaltfreien Weg zum Trocken werden wählt. Viel Erfolg.

Solltet ihr noch nicht beim Thema Trocken werden sein, könnt ihr ja mal einen Blick auf meinen Artikel zum Thema Stoffwindeln werfen.

Eure Freya

Gurkengemüse

Huhu,

es war ja jetzt eine Weile ruhig hier bei mir. Ich hatte irgendwie recht viel mit mir und meiner Selbstfindung zu tun. In der Zwischenzeit habe ich natürlich brav weiter Rezepte gesammelt. Also heute gibt es ein Rezept für ein super leckeres Gurkengemüse.

Zutaten:

  • 2 Gurken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 ml Rahm
  • Dille

Zubereitung:

  • Gurken schälen und würfelig schneiden.
  • Gurken mit ganz wenig Öl in eine Pfanne geben.
  • Salzen, pfeffern und ein paar Minuten vor sich hin dünsten lassen.
  • Mit Rahm aufgießen.
  • Mit Dille würzen und fertig.

Bei uns gab es Knacker mit Gurkengemüse. Unser Kleiner hat zugeschlagen als gäbe es kein Morgen mehr. Nach wenigen Minuten mussten wir den Teller direkt noch einmal nachfüllen und auch Portion 2 wurde fleißig verdrückt. Geht einfach und schnell und schmeckt super lecker. Wer will kann statt dem Rahm auch Schlagobers oder Creme fraiche benutzen. Ich bin eher der Fan von Rahmgemüse, darum hab ich einfach mein Rezept abgeschrieben. Ihr könnt natürlich alles abwandeln wie ihr wollt =)

Ihr steht eher auf Zucchini? Kein Problem, dann versucht doch mal die Zucchinicremesuppe.

Eure Freya

Lieblings-Rezept: Apfel-Mandelkuchen

Huhu,

heute komme ich endlich mal dazu, unser allerliebstes Apfelkuchen-Rezept mit euch zu teilen. Der Apfel-Mandelkuchen ist super fluffig. Wenn wir den Kuchen backen, ist meist nach 2 – allerspätestens 3 – Tagen alles weg! Unser Wirbelwind ist sowieso ein Apfelliebhaber, daher ist es kein Wunder, dass er locker ein 3/4 Stück alleine verdrückt.

Zutaten:

  • 180 g Butter
  • 140 g Kristallzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 2 kleine Äpfel
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Butter, Zucker und Vanilleextrakt ca. 8 Minuten cremig rühren.
  • Eier einzeln unterrühren.
  • Mandeln unterrühren.
  • Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  • Eine Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen.
  • Teig einfüllen und glatt streichen.
  • Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
  • Apfelscheiben fächerförmig auf den Teig legen.
  • Im vorgeheizten Backrohr (175°C Ober- und Unterhitze/150° C Umluft/ Gas Stufe 2) 35-40 Minuten backen.
  • Herausnehmen, ca 15 Minuten abkühlen lassen.
  • Anschließend aus der Form holen, fertig auskühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestreuen.

Gefunden habe ich das Rezept hier. Ein kleiner Tipp – wenn ihr sehr saftige Äpfel habt, dauert der Kuchen an die 10 Minuten länger. Ich schaue meist nach 10 Minuten in den Ofen und wenn sich dann viel Flüssigkeit gebildet hat, dann gebe ich noch 10 Minuten zur Backzeit dazu. Aber ich bin mir sicher, dass ihr alle brav die Stäbchenprobe macht und den Tipp nicht braucht.

Wenn ihr mehr auf Creme und Donauwelle steht, dann könnt ihr ja die Bananen-Donauwelle ausprobieren.

Eure Freya

Bananen-Donauwelle

Huhu,

heute gibt es von mir – endlich – das Rezept für die Bananen-Donauwelle. Ich bin ja nicht soooo der Fan von Donauwelle, aber mein Verlobter fand sie gut. Also habe ich mich mal an das Rezept gewagt. Ich fand sie jetzt nicht schlecht, aber mein Verlobter fand die Bananen störend. Unser Kleiner hat direkt ein halbes Stück auf einen Sitz zusammen gegessen. Wie ihr seht ist das Geschmackssache 😉

Zutaten:

Boden:

  • 5 Eier
  • 125 g Kristallzucker
  • 125 g glattes Mehl
  • 25 g Speisestärke

Creme:

  • 1 Pckg. Vanillepudding
  • 1/2 l Milch
  • 40 g Zucker

Belag:

  • Marmelade
  • ca 5 Bananen

Glasur:

  • 2 Blatt Gelatine
  • 60 ml Wasser
  • 50 ml Schlagobers
  • 60 g Kristallzucker
  • 110 g dunkle Kuvertüre
  • 25 g Kakao
  • 10 g Kokosfett

Zubereitung:

  • Rohr auf 180° C vorheizen.
  • Backblech mit Backpapier belegen und eine Rahmenform darauf stellen (26x19cm)
  • Eier trennen.
  • Dotter mit 50g Zucker schaumig rühren.
  • Eiklar mit den restlichen 75g Zucker zu Schnee schlagen.
  • Schnee unter die Dottermasse heben.
  • Mehl und Stärke sieben und unterrühren.
  • Masse in der Form verstreichen und auf der mittleren Schiene ca 20 Minuten hell backen.
  • Herausnehmen und auskühlen lassen.
  • Für die Creme den Pudding nach Packungsanweisung kochen.
  • Creme auskühlen lassen.
  • Boden mit Marmelade bestreichen
  • Bananen schälen, längs halbieren und auf den Boden legen.
  • Creme darauf verstreichen.
  • In den Kühlschrank stellen und über Nacht ziehen lassen.
  • Für die Glasur Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.
  • Wasser, Schlagobers und Zucker aufkochen.
  • Kuvertüre, Kakao und Kokosfett in eine Schüssel geben.
  • Schlagobersflüssigkeit darüber gießen und ein paar Minuten ziehen lassen (bis die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist!)
  • Glasur glatt rühren.
  • Gelatine ausdrücken und darin auflösen.
  • Donauwelle mit der Glasur bestreichen und kalt stellen.

Ein kleiner Tipp – der Biskuitboden ist fertig gebacken, wenn ihr ihn mit den Fingern leicht andrückt und der Abdruck danach verschwindet. Man kann statt einer Rahmenform auch eine Springform in Größe 26-18 nutzen. Wer möchte kann statt Puddingpulver auch eine Creme Patissier anrühren – ich war ein wenig faul und außerdem gelingt sie mir nur selten. Da will ich vorher noch ein wenig üben 😉 Achja, fast hätte ich es vergessen! Normalerweise nimmt man Marillenmarmelade, ich habe jedoch keine zu Hause, weil ich keine Marillen vertrage, also habe ich Ribiselmarmelade verwendet. Die hat finde ich auch recht gut gepasst! So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim backen.

Wenn ihr lieber ein Rezept mit Germteig macht, dann werdet ihr hier fündig.

Eure Freya

Kistl-Rezept: Rindsschnitzel gedünstet in Wurzelwerk-Sauce

Huhu,

und erneut habe ich ein Kistl-Rezept für euch. Es schmeckt gut, aber man braucht definitiv gutes und zartes Fleisch hierfür. Unser Wirbelwind und mein Verlobter fanden das Essen auch gut, da wir allerdings nicht so auf Rindfleisch stehen, wird es das Essen nicht so oft bei uns geben 😉

Zutaten:

  • 800 g Rindsschnitzel
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Karotten
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Pastinake
  • 1 EL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • scharfer Senf
  • Mehl
  • 1/8 l Rotwein
  • 1/2 l Rindssuppe
  • Öl
  • 1 EL Preiselbeermarmelade

Zubereitung:

  • Zwiebel fein hacken
  • Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Rindsschnitzel klopfen auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Schnitzel auf einer Seite mit Senf bestreichen und die andere Seite in Mehl tauchen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen.
  • Rindsschnitzel auf beiden Seiten anbraten und in eine feuerfeste Auflaufform legen.
  • Bratenrückstand mit Suppe und Rotwein aufgißen, rühren bis sich der Satz löst und kurz aufkochen.
  • Sauce über die Schnitzel gießen.
  • Bei 180° C eine Stunde – oder auch länger – im Rohr dünsten.
  • Bei Bedarf Flüssigkeit nachgießen.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel in der Pfanne anrösten, Zucker dazugeben und karamellisieren lassen.
  • Das Gemüse zugeben, kurz mitrösten und mit Wasser bzw. Gemüsebrühe aufgießen.
  • Darauf achten, dass das Gemüse bedeckt ist und weich dünsten.
  • Das Gemüse abkühlen lassen, pürieren und würzen.
  • Rindsschnitzel aus der Sauce heben.
  • Braten- und Gemüsesauce mischen, mit Preiselbeer-Marmelade verfeinern.
  • Rindsschnitzel einlegen, nochmal kurz erwärmen und anschließend servieren.

Gefunden habe ich das Rezept hier. Als Beilage gab es bei uns Reis. Die Rindsschnitzel haben wie gesagt gut geschmeckt, aber wir werden es wohl eher selten nachkochen. Vielleicht ist es ja mehr euer Geschmack 😉

Wenn ihr nach einem Rezept mit Fisch sucht, ist das vielleicht interessanter für euch.

Eure Freya

Tipp zum Thema Einschlafbegleitung

Huhu,

heute möchte ich euch mal einen Trick verraten, der bei uns seit ein paar Wochen ohne wenn und aber funktioniert. Unsere Einschlafbegleitung dauert oft 4 Stunden und damit schaffen wir es innerhalb einer halben Stunde! Das Schöne ist – diesen Trick kann jeder anwenden. Ich garantiere aber nicht, dass er bei jedem Kind funktioniert, denn jedes Kind ist unterschiedlich.

Wovon rede ich also? Unserem Buggy mit Polar-Fußsack. Unser Wirbelwind hat den Buggy eigentlich verabscheut. Jedes Mal wenn wir ihn hinein gesetzt haben, hat er gestrampelt, sich mit Händen und Füßen gewehrt und geschrien, als ob wir ihn umbringen wollten. Im November habe ich dann einen Fußsack bei Toys r‘ Us gekauft. Die ersten beiden Male wurde der Buggy immer noch verabscheut und urplötzlich, von einem Tag auf den anderen, setzte er sich freiwillig hinein. Nicht nur das, er forderte es auch aktiv ein. Wir waren ziemlich baff, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Also fuhren wir ihn ein wenig durch die Wohnung und siehe da – er schlief ein. Einfach so. Ohne Geschrei, Wutanfall, Winden oder sonstigem Kampf. Beim ersten Mal, dachten wir noch an Zufall, doch es klappte immer und immer wieder. Sobald unser Wirbelwind die ersten Müdigkeitsanzeichen zeigte, packte einer von uns ihn in den Buggy – mit Fußsack! – und fuhren ihn durch die Wohnung. Die
Einschlafbegleitung dauert ca 10 bis 30 Minuten maximal, dann schläft er ein. Mittlerweile schließt er den Fußsack auch selbst.

Ich muss euch wohl kaum sagen, wie erleichternd das ist. Endlich, nach fast 2 Jahren haben wir eine Methode gefunden, mit wir die
Einschlafbegleitung erleichtern können. Ohne Kampf, einfach so. Ich vermute einfach mal, dass dieser kuschelige Fleece Stoff, die Enge und die Wärme dazu beitragen, dass er sich wohl fühlt und das Fahren tut dann sein Übriges. Einfach großartig! Der einzige Nachteil – es wird schnell heiß. Daher mache ich den Fußsack auf, sobald er schläft und schnalle ihn an. Wenn er tief schläft, stelle ich die Lehne noch ein wenig herunter und so verbringt er seinen Mittagsschlaf und ich kann den Haushalt erledigen, einen Blogbeitrag schreiben, backen oder endlich weiter an der Ikea Spielküche basteln.

Habt ihr auch einen Schlechtschläfer oder Mittagsschlafverweigerer zu Hause? Dann probiert doch diesen Trick mal aus. Wenn eure Kleinen den Buggy oder Kinderwagen nicht mögen, besorgt einen super kuscheligen Fußsack und versucht es nochmal. Wie gesagt – es ist keine Garantie, aber vielleicht ein neuer Ansatz, der euch auch helfen könnte.

Eure Freya

Kistl-Rezept: Fusilli mit Lachs und Fenchel

Huhu,

heute gibt es wie versprochen das zweite Rezept mit Fenchel. Dieses Mal sind es Nudeln mit Lachs und Fenchel – super lecker. Wir haben alle 3 zugeschlagen und es ist auch nichts davon übrig geblieben. Ich finde dieses Rezept sogar besser, als das von gestern, aber ihr könnt euch ja selbst davon überzeugen. Ich stelle hier das geringfügig abgewandelte Rezept vor. Wenn ihr das Originalrezept probieren wollt, dann müsst ihr hier nachlesen.

Zutaten:

  • 250 g Fusilli
  • 125 g Lachs
  • 1 Fenchel
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Rahm
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone

Zubereitung:

  • Nudeln in Salzwasser kochen.
  • Fenchel halbieren, Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden.
  • Fenchelgrün hacken.
  • Fenchel in einer Pfanne mit Öl anbraten.
  • Salzen und Pfeffern. (Salz nur sehr sparsam verwenden!)
  • Lachs zugeben und mitbraten.
  • Rahm zugeben.
  • Sauce mit Zitrone abschmecken.

Zur Bananen-Donauwelle kam ich bisher noch nicht. Heute hatte ich zwar Zeit aber zu wenig Eier *seufz* Also wird es wohl erst morgen bzw. nächste Woche getestet und mit euch geteilt. Dann habt ihr wenigstens schon etwas, worauf ihr euch freuen könnt 😉

Mein Tipp, wenn ihr nicht wisst ob euch Fenchel schmeckt – probiert es einfach aus. Mein Verlobter war ursprünglich sehr abgeneigt und hat dann überrascht festgestellt, dass es ihm ja doch schmeckt. Probieren geht über studieren. Da wir unserem Kleinen gerne verschiedene Obst- und Gemüsesorten näher bringen wollen, müssen meine Jungs durch alle neuen Sorten durch. Was nicht schmeckt, wird einfach dauerhaft weggelassen 😉 Viel Spaß beim nachkochen.

Wenn ihr noch andere Kistl-Rezepte sucht, dann schaut mal hier.

Eure Freya

Kistl-Rezept: Nudeln mit Faschiertem und Fenchel

Huhu,

heute gibt es das erste von 2 Kistl-Rezepten mit Fenchel von mir. Beide Rezepte sind auf ihre Art jeweils ein wenig extravagant. Das heutige Rezept ist mit Faschiertem und super lecker! Unser Kleiner hat ziemlich zugeschlagen und auch mein Verlobter fand das Rezept gut. Ja, es ist mit Wein, doch wenn man lange genug kocht, verflüchtigt sich der Alkoholgehalt stark bis komplett. Ich koche meistens mit sehr viel weniger Wein als angegeben, da es mir um den Geschmack nicht die Alkoholmenge geht.

Zutaten:

  • 200 g Nudeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Fenchelknolle mit Grün
  • 2 EL Öl
  • 250 g gemischtes Faschiertes
  • 100 ml Weißwein
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 3 EL Doppelrahmfrischkäse
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Nudeln kochen.
  • Zwiebeln fein schneiden.
  • Fenchelgrün fein hacken.
  • Fenchel der Länge nach halbieren, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin anrösten.
  • Faschiertes zugeben, salzen, pfeffern und krümelig braten.
  • Fenchel zugeben und mit Weißwein ablöschen.
  • Gemüsebrühe zugießen und aufkochen.
  • Frischkäse zugeben und schmelzen.
  • Nudeln nochmal in der Sauce erhitzen und mit Fenchelgrün bestreut servieren.

Gefunden habe ich das Rezept hier. Ich hatte auch noch ein vegetarisches Gericht in der Auswahl, doch mein Verlobter ist der Überzeugung, dass er ohne Fleisch nicht satt wird. Also hat er sich – wie so oft – für die Variante mit Fleisch entschieden. Ich tippe ja eher darauf, dass ihn die Zitronensauce abgeschreckt hat, aber wer weiß *lach* Wenn wir das nächste Mal Fenchel bekommen, werde ich ihm auf jeden Fall noch ein vegetarisches Gericht vor die Nase stellen.

Wenn ihr wollt, dass der Alkoholgehalt verfliegt, würde ich mindestens die Hälfte des Weißweins weglassen, die Sauce in Ruhe köcheln lassen und erst nach einer halben Stunde das Wasser für die Nudeln aufsetzen. Dann ist das meiste an Alkoholgehalt verschwunden. Ist es euch dann zu wenig Flüssigkeit, solltet ihr noch Gemüsebrühe nachleeren.

Andere Kistl-Rezepte findet ihr hier oder hier.

Eure Freya

Tabuthema Familienbett

Huhu,

selten gehen die Geister so auseinander – oder sich so sehr an die Gurgel – wie bei dem Thema Schlaf. Dabei ist es doch eigentlich so einfach und so schön. Ich will euch heute mal meine bzw. unsere Gründe für das Familienbett aufzeigen.

Nähe

Der erste Punkt ist Nähe. Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn jemand neben uns im Bett liegt? Jemand an den wir uns ankuscheln können, der uns wärmt wenn uns kalt ist und der uns Halt gibt, wenn wir unruhig sind? Wieso verlangen wir von unseren Kindern eigentlich, dass sie von Anfang an alleine schlafen sollen? Gerade Kinder leben von Nähe, Wärme, Geborgenheit, Zuwendung und Liebe. Genau darum würde ich mein Kind jederzeit wieder zu mir ins Bett holen. Für mich war das Familienbett einfach eine logische Ergänzung. Tagsüber bekommt mein Kind all die Nähe die er braucht und nachts ebenso. Ich halte ihn im Arm bis er schläft und auch nachts liegt meist eine Hand auf ihm. Er weiß, wir sind da und wenn ich mal nicht neben ihm liegen sollte, weiß er mittlerweile auch wo er mich finden kann. Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.

Sicherheit

Wir haben ein Bett an unser Bett geschoben. Mein Verlobter liegt meist halb in beiden Betten, unser Kleiner liegt zu 80% zwischen uns. Unser Bett ist groß genug für uns 3 und es ist fast unmöglich, dass er aus dem Bett fallen kann. Bewegt unser Wirbelwind sich in der Nacht in Richtung Bettende, wache ich durch meinen leichten Schlaf innerhalb kürzester Zeit auf. Auch Bettdecken sind keine Gefahr, denn unser Kleiner hasst sie abgrundtief. Jede Decke wird sofort weggestrampelt – auch im Schlaf. Da wir beide auch keine Substanzen nehmen, die unseren Schlaf vertiefen, besteht auch keine Gefahr, dass wir uns auf unser Kind rollen.

Faulheit

Ja, das ist auch ein wichtiger Punkt. Ich stille immer noch und jede Nacht bis zu 5x aufstehen ist mir zu anstrengend. In diesem Punkt bin ich einfach faul, dazu stehe ich auch. Ich liebe es, mein Kind in den Schlaf stillen zu können ohne dabei aufstehen zu müssen und es ist großartig, dass ich auch selbst dabei einfach wieder einschlafen kann.

Warum ist das Familienbett so verschrien?

Ich denke, das hat sehr viel damit zu tun, dass wir uns schwer von alten Gewohnheiten trennen können. In jeder Standard Erstausstattungsliste wird ein Gitterbett aufgeführt. Wir denken vor der Geburt auch nicht wirklich darüber nach, ob das jetzt wirklich Sinn macht und ob wir das wollen. Auch ich habe ein Gitterbett besorgt und monatelang versucht, mein Kind dort schlafen zu legen. Bis ich mir endlich eingestanden habe, dass weder mein Kind noch ich davon profitieren und es auch erlaubt ist, sein Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen. Kaum hatte ich mir diese Möglichkeit vor Augen geführt, war ich viel entspannter.

Klar, mein Umfeld hält mich für vollkommen irre und ich kann mir immer wieder anhören, dass ich ja sowieso an allen „Problemen“ schuld bin, die mein Kind haben oder bekommen könnte , doch ganz ehrlich – es ist mir egal. Mein Kind ist sehr anhänglich und macht nur selten etwas ohne mich. Warum sollte er alleine schlafen? Wir Erwachsenen haben oft Probleme einzuschlafen, warum sollte es unseren Kindern anders gehen? Und warum zur Hölle muss ich mein nicht mal 2 jähriges Kind dazu trainieren? Nein, für mich macht das einfach keinen Sinn.

Darum gibt es bei uns das Familienbett und wenn er mal alleine schlafen will, dann darf er das gerne tun. Aber erst dann, wenn er es von sich aus möchte. Ich möchte mein Kind in seinem eigenen Tempo groß werden lassen – ohne Zwang.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich weiß, viele Kinder schlafen problemlos im eigenen Bett und im eigenen Zimmer. Einige Kinder brauchen diese Ruhe zum schlafen. Das ist großartig, keine Frage! Ich freue mich für jeden Elternteil, der seine Nachtruhe so früh wie möglich ungestört halten kann. Doch was mich so extrem annervt bei der Schlafdiskussion ist, dass einige pauschal das Familienbett verurteilen, als unsicher abstempeln, die Eltern als unfähig betiteln und dann auch noch sagen „selbst schuld“. Ganz ehrlich – welches Elternteil freut sich darüber, dass das Kind nicht alleine einschläft und stundenlang in den Schlaf begleitet werden muss? Kein Elternteil macht so etwas absichtlich und entscheidet sich bewusst dafür. Es gibt so viele verschiedene Menschen und so viele unterschiedliche Möglichkeiten in den Schlaf zu finden. Vielleicht haben diese Eltern noch nicht alles probiert – macht doch einfach Vorschläge, statt ihnen einen Vorwurf zu machen.

Ich hoffe so sehr, dass das Familienbett irgendwann zu einer tolerierten Praxis wird. Nicht jede Familie muss sich dafür entscheiden, doch es wäre toll, wenn man nicht dafür verurteilt wird.

Zu unseren Schlafproblemen und unserer Entscheidung für das Familienbett hatte ich ja bereits hier schon etwas geschrieben.

Wie ist eure Schlafsituation? Brauchen eure Kleinen noch viel Nähe oder schlafen sie schon alleine (ein)?

Eure Freya

Brioche-Striezel à la Urli

Striezel

Huhu,

heute gibt es wie versprochen das Rezept für den Striezel. Dieses Rezept ist von meiner Urli und schmeckt super lecker. Am ersten Tag fehlte schon die Hälfte des Striezels – ich denke das sagt schon alles. Wohlgemerkt – man muss den Striezel NICHT in einer Form machen. Ich war nur leicht verwirrt an dem Tag und habe zu spät daran gedacht einfach Backpapier auf ein Backblech zu legen.

Zutaten:

  • 1/2 kg Mehl glatt 700
  • 15 dag Butter
  • 5 dag Germ
  • 1/4 l Milch
  • 2 TL Rum
  • 15 dag Zucker
  • 10 g Salz
  • 5 Dotter + 1 Ei zum bestreichen
  • Mark einer Vanilleschote
  • Schale einer halben Zitrone
  • Bittermandelaroma nach Geschmack
  • Mandelblättchen oder Zucker zum bestreuen

Zubereitung:

  • Alle Zutaten eine halbe Stunde vorher herausnehmen – sie sollten Zimmertemperatur haben – auch die Germ.
  • Ofen auf 160° C vorheizen.
  • Alle Zutaten (außer das Ei und die Mandelblättchen bzw. den Zucker) gut durchmischen.
  • Der Teig sollte mittelfest sein. Ist er zu fest, könnt ihr noch Milch nachleeren.
  • Teig ca. 40 Minuten ruhen lassen.
  • In drei gleiche (!) Teile teilen und daraus einen Zopf flechten.
  • Mit dem verquirlten Ei bestreichen und zugedeckt ca. 20 Minuten aufgehen lassen.
  • Im vorgeheizten Rohr auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Minuten backen.
  • Ihr könnt auch einen kleinen feuerfesten Behälter mit Wasser neben den Striezel stellen.

Sooo, hier habt ihr das Rezept für einen super leckeren Striezel. Ich werde demnächst noch ein anderes Rezept ausprobieren, dass sogar 8 Stränge hat. Mal sehen wie schwer oder leicht es wird damit zu flechten, aber ich liebe Herausforderungen 😉 Morgen ist endlich unser Milchprodukt-Verbot zu Ende, das heißt ich kann endlich die Bananen-Donauwelle ausprobieren. Ich bin schon sehr gespannt und werde meine Erfahrung natürlich so schnell wie möglich mit euch teilen.

Wenn ihr mehr auf Kakao-Kuchen steht bzw. nur schnell was backen wollt, dann schaut euch doch einfach dieses Rezept an.

Eure Freya

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