Kistl-Rezept: Erdäpfel-Gratin mit Grünkohl, Karotten und Salami

Huhu,

heute teile ich unser neues Lieblingsrezept mit euch. Mein Verlobter meinte zu mir, das
Erdäpfel-Gratin wäre sein absolutes Lieblingsessen und es gab schon einige Rezepte, die er gerne isst.

Zutaten:

  • 500g Erdäpfel
  • 2-3 Karotten
  • 200g Salami
  • 1 Bund Grünkohl
  • 2 Becher Schlagobers
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gouda

Zubereitung:

  • Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Erdäpfel in kochendes und gesalzenes Wasser geben und so lange kochen, bis sie durch sind.
  • Karotten waschen, schälen und ebenfalls würfeln.
  • Die großen Stangen vom Grünkohl entfernen. 
  • Je nach Belieben könnt ihr den Grünkohl schneiden oder einfach in größeren Stücken lassen.
  • Salami ebenfalls klein schneiden,
  • Alles in eine Auflaufform geben.
  • Schlagobers über alles gießen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In den Ofen schieben und ca. 30-45 Minuten warten.
  • Gouda reiben und über den Auflauf geben.
  • Anschließend erneut 30-45 Minuten in den Ofen geben, bis der Käse anfängt braun zu werden.
  • Erdäpfel-Gratin aus dem Ofen holen, anrichten und genießen.

Ein kleiner Tipp: Das Erdäpfel-Gratin ist wirklich sehr sättigend. Obwohl wir sehr großen Hunger hatten, waren wir beide nach 1 1/4 Tellern schon satt. 

Ein anderes Bio-Kistl-Rezept findet ihr hier.

Eure Freya

Kistl-Rezept: Spätzle mit Pastinaken und Champignons

Huhu

seit dieser Woche haben wir ein Bio-Kistl mit Obst und Gemüse vom Biohof Adamah. Wir haben sehr lange gebraucht um uns endlich dafür zu entscheiden, doch wenn man neue Rezepte ausprobieren will, dann hilft es ungemein Gemüse und Obst zugesandt zu bekommen, dass man noch nicht kennt. Bisher waren alle ausprobierten Gerichte super lecker! Meinem Verlobten und mir hat es sehr gut geschmeckt und bei der zweiten Mahlzeit hat auch unser kleiner Wirbelwind fleißig zugeschlagen. Vor allem jedoch bei den Spätzle und Pastinaken 😉 

Zutaten:

  • 500g Spätzle
  • 3-4 Pastinaken
  • 250g Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Flachen Creme fine
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Spätzle ins gesalzene und kochende Wasser geben und ca. 13 Minuten kochen lassen.
  • Pastinaken waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Pastinaken waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Champignons waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  • Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  • Wer das möchte, kann hier noch Speck in Würfel schneiden und in der Pfanne anbraten. Wir tendieren jedoch zu der vegetarischen Variante.
  • Das Gemüse in eine Pfanne geben, anbraten und warten bis die Flüssigkeit verdampft ist. 
  • Creme fine hinzugeben und würzen.Spätzle und Sauce auf einen Teller geben und genießen.

Nach und nach werde ich einige Rezepte teilen, die ich nur durch das Bio-Kistl ausprobiert habe. Vielleicht findet auch ihr ein paar Anregungen und traut euch über unbekanntes Gemüse und Obst. Viel Spaß beim Kochen!

Eure Freya

Bericht über meine Fehlgeburt

Teddy

Huhu,

in letzter Zeit war es sehr still hier am Blog. Ich war durch eine Fehlgeburt leider nicht dazu in der Lage einen Beitrag zu verfassen. Mitte September haben wir festgestellt, dass wir schwanger sind. Im Oktober hatten wir einen Unfall und erhielten die Nachricht, dass etwas vielleicht nicht in Ordnung ist und letzte Woche haben wir unser Baby dann verloren. Ich möchte meine Erfahrung mit euch teilen, denn als ich auf der Suche nach Antworten war, habe ich fast keine gefunden. Meine Hoffnung ist, dass ich Frauen und Paaren in der selben Situation ein paar Antworten geben kann, die sie sonst vielleicht (noch) nicht finden können.

Der kleine Unfall

Wir waren mit unserem Kind in einem Einkaufszentrum. Dort gab es Rolltreppen für Rollstuhlfahrer und unser kleiner Rabauke hat jede Gelegenheit genutzt um damit zu fahren. Da wir den Kinderwagen mit hatten, bin ich nur ein kleines Stück hinter ihm gefahren. Am Ende der Rolltreppe blieb er jedoch stehen. Um zu verhindern, dass ich ihn mit dem Kinderwagen umfahre, habe ich rechts gegen die Bande gelenkt und nur Sekunden später habe ich den Kinderwagen in den Bauch bekommen. Ich hatte ziemliche Schmerzen im Unterleib und machte mir furchtbare Sorgen. Panisch lief ich aufs Klo um nachzusehen ob ich blutete – nichts. Ich war ein wenig beruhigter, doch die Schmerzen hörten nicht auf. Also setzte ich mich hin und wartete ab. Nach ungefähr 20 Minuten waren die Schmerzen verschwunden und ich hoffte das Beste. Wir überlegten ins Krankenhaus zu fahren, doch ich hatte die Woche darauf sowieso einen Termin bei meiner Frauenärztin, daher warteten wir einfach ab.

Unsensible Frauenärztin

Die Woche darauf ging ich also mit meiner Mutter und meinem Kleinen zur Frauenärztin. Wir warteten über eine Stunde – trotz Termin – und wurden recht genervt empfangen. Unser Kleiner war natürlich nicht mehr gewillt zu warten und anscheinend war meine Gynäkologin nicht sonderlich begeistert von seiner Anwesenheit. Als ich auf dem Stuhl saß, verging vielleicht eine Minute, dann kam die Diagnose „das Baby ist zu klein. Vermutlich ist es schon tot.“ Ich war vollkommen entgeistert. Die Ärztin hatte nicht eine Sekunde lang ruhig gehalten und man konnte auf dem Ultraschall nicht einmal die Fruchthöhle oder den Dottersack wirklich sehen, aber angeblich wusste sie, dass mein Kind tot war? Ich zog mich an und nahm die Überweisung ins Krankenhaus. Mein Kind war bereits wieder am quengeln und ich wollte nur mehr raus aus der Praxis. Einen erneuten Termin wollte sie auch nicht mehr ausmachen.

Gefühlswirrwarr

Es war, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Wir haben uns so sehr auf unser zweites Kind gefreut und nun sollte das Ganze schon vorbei sein? Obwohl die Ärztin auch die Woche nicht genau sagen konnte? Im Mutter-Kind-Pass standen interessanterweise, auch ganz andere Dinge, als sie mir gesagt hatte. Am 9.10. war ich gerade in der 5. SSW und nun 2 Wochen später schon in der 9. SSW? Ich wurde direkt nach der Übergabe der Überweisung mit den Worten „Ich gebe Ihnen den Mutter-Kind-Pass trotzdem mit“ verabschiedet, soll aber über Gymnastik aufgeklärt worden sein? Ehrlich gesagt fühlte ich mich veräppelt, war wütend und traurig. Ich glaubte der Ärztin nicht und beschloss, sie nie wieder aufzusuchen.

Auf ins Krankenhaus

Der nächste Tag war ein Feiertag, doch da es hieß, ich solle gleich am nächsten Tag ins Krankenhaus, fuhr ich hin. Nur um wieder nach Hause geschickt zu werden. Ich hatte keinerlei Beschwerden, daher solle ich am Montag wiederkommen. Gut, ab nach Hause und weiter bangen. Montag Vormittag war ich erneut im Krankenhaus und wartete fast 3 Stunden darauf, dass man mich endlich untersuchte. Als ich endlich in den Behandlungsraum „durfte“, war mir eiskalt. Ich zitterte und hoffte, dass die andere Ärztin sich geirrt hatte. Die Gynäkologin im Krankenhaus nahm sich Zeit und sah sich alles genau an. Sie meinte es könnte sein, dass mein Kind noch lebt und ich solle doch in 7-10 Tagen erneut kommen. Je später desto besser, denn dann sollte man auf jeden Fall bereits einen Herzschlag sehen können. Ich befand mich laut ihrer Rechnung gerade erst in der 6. SSW. Ich klammerte mich an diesen kleinen Hoffnungsschimmer und wartete brav 10 Tage ab.

Ihr Kind ist tot …

Am 8.10. fuhr ich erneut ins Krankenhaus. Ich wartete erneut fast 3 Stunden und hoffte wirklich, dass alles in Ordnung war. In der Zwischenzeit war meine Schwangerschaftsübelkeit vollkommen verschwunden, ein schlechtes Zeichen. Endlich ging die Tür auf und ich wurde untersucht. Auch dieses Mal dauerte die Untersuchung einige Minuten, damit nichts übersehen wurde. „Es tut mir furchtbar leid, Ihr Kind ist tot.“ Das war der schlimmste Moment für mich. Ich hatte mich bisher an die Hoffnung klammern können, dass es vielleicht nur zu klein war um bereits einen Herzschlag zu haben. Dass mein Baby sich vielleicht nur hinter dem Dottersack versteckt hatte. Stundenlang habe ich Google befragt und Geschichten über falsch festgestellte und wirkliche Fehlgeburten gelesen. Ich kannte die Symptome und beobachtete meinen Körper und jedes Anzeichen argwöhnisch. Doch in dem Moment war meine Hoffnung verschwunden, ich hatte es bereits geahnt und nun war es offiziell. Ich zog mich an und setzte mich dann neben die Ärztin. Sie erklärte mir, dass das leider „normal“ sei. Ungefähr ein Drittel der Schwangerschaften endeten mit einer Fehlgeburt.

Ausschabung oder nicht?

Sie überfiel mich sofort damit, dass es für mich nur 2 Möglichkeiten gäbe. Dann korrigierte sie sich und meinte, es wäre eigentlich nur eine. Die Ärztin fragte mich, wann ich Zeit hätte um die Ausschabung vornehmen zu lassen und ich machte wie in Trance einen Termin für die nächste Woche aus. Anschließend gab man mir eine Mappe mit wichtigen Informationen und schickte mich direkt zur Anästhesie-Anmeldung. Ich schrieb allen, die von der Untersuchung wussten. Dann brach ich im Gang zusammen. Ich weinte eine Zeit lang, dann ging ich weiter. Immerhin musste ich ja noch einige Formulare unterschreiben. Bei der Anmeldung zur Anästhesie wartete ich erneut eine halbe Stunde. Ich füllte die notwendigen Fragebögen aus, wurde aufgerufen und dann durfte ich nach Hause. Endlich zu Hause angekommen, dämmerte mir langsam, dass ich mein Kind wirklich und wahrhaftig verloren hatte. Kaum war ich durch die Türe gekommen, musste ich erneut weinen. Zusätzlich zu dem Verlust meines Babys kam noch der Stress der bevorstehenden Operation. Eigentlich wollte ich diese nicht durchführen lassen. Nicht nur, dass ich meinen Körper damit komplett umging und ihm die notwendige Arbeit abnahm, dass Kind selbst zu gebären. Nein, ich müsste dafür auch meinen Wirbelwind 3 Tage lang alleine lassen. Ich überlegte lange hin und her und beschloss, dass ich noch warten würde. Als der Tag der Anmeldung im Spital kam, hatte ich Fieber, also musste die Operation so oder so verschoben werden. Morgens rief ich auf der gynäkologischen Station an, wurde 3x hin und her geleitet, bis die Dame am anderen Ende der Leitung schlussendlich einfach meinen Namen aufschrieb. Ich wartete noch eine ganze Woche und dann setzten die Wehen ein.

Die Fehlgeburt

Am 20.11. setzten um kurz vor Mitternacht die Wehen ein. Kurz zuvor hatte ich mich noch per Whatsapp mit jemandem unterhalten und im nächsten Moment lief ich schon auf die Toilette. Insgesamt verbrachte ich 4 Stunden dort. Ich kann definitiv nicht empfehlen die Fehlgeburt auf der Toilette durchzustehen – nach einiger Zeit weiß man nicht mehr, wie man sitzen soll. Mein Verlobter kümmerte sich in der Zwischenzeit großartig um unseren Kleinen und ich war froh, dass ich gewartet hatte. Ich will nichts beschönigen – es war blutig und es war genauso anstrengend wie eine normale Geburt. Doch ich hatte die Woche zuvor immer wieder mit mir gerungen und mir Vorwürfe gemacht. Nach der Fehlgeburt konnte ich jedoch endlich wirklich abschließen und fühlte mich fast befreit. Die ersten Wehen waren recht leicht, nach kurzer Zeit jedoch merkte ich, wie die Presswehen begannen. In den ersten 3 Stunden konnte ich mich kaum bewegen, weil ich innerhalb weniger Sekunden eine komplette Binde durch geblutet hätte. Mein Verlobter brachte mir mein Handy und gegen Ende hin einen Sitzhocker, damit ich mich zwischendurch beschäftigen bzw ablenken und abstützen konnte. Als die Wehen weniger wurden, wagte ich es nach draußen um mir eine Decke zu holen. Außerdem holte ich mir etwas zu trinken und aß ein wenig Schokolade. Ich merkte, dass mein Kreislauf durch die Anstrengung schon sehr im Keller war, genauso wie bei meiner letzten Geburt. Lange hatte ich jedoch nicht Zeit, denn die Wehen begannen erneut und ich merkte, wie ich wieder begann stärker zu bluten. Als ich gegen 4:30 endlich davon überzeugt war, dass das Schlimmste vorbei war, ging ich direkt unter die Dusche und ins Bett.

Die Zeit danach

Entgegen meines Wissens sagte ich unser geplantes Thanksgiving-Essen jedoch nicht ab. Ich würde jeder Frau empfehlen sich die ersten Tage hinzulegen und auszuruhen. Ich hätte diese Zeit dringend gebraucht. Stattdessen stand ich stundenlang in der Küche. Andererseits hat der Abend mir auch gut getan, da ich mich von den Nachwehen ablenken konnte. Ab dem 23.11. verbrachte ich ungefähr eine halbe Woche fast nur sitzend oder liegend. Diese Zeit war sehr wohltuend. Ich konnte mich regenerieren und dadurch waren die Nachwehen erträglich. Bisher war ich noch nicht im Krankenhaus zur Nachkontrolle, doch langsam aber sicher lassen die Blutungen nach. Die Nachwehen haben nur sehr kurz angedauert und waren bereits nach 1 1/2 Wochen komplett verschwunden. Die Blutungen sind seit letztem Wochenende weniger geworden und werden vermutlich in den nächsten Tagen komplett abklingen. Auch nach der Fehlgeburt hatte ich immer wieder Phasen in denen ich blutige Klumpen in meiner Binde fand, doch diese wurden auch immer weniger. Ich hoffe nun einfach sehr, dass bei der Nachkontrolle alles in Ordnung ist und ich mich nicht doch noch einer Operation unterziehen muss. Sobald wir das Okay aus dem Krankenhaus haben, werden wir es wieder probieren.

Hoffnung

Als ich auf der Suche nach Antworten war, gab es viele widersprüchliche Informationen und teilweise wurde einfach nur gesagt „geh zur Ausschabung und bring es hinter dich“. Die Entscheidung ob man auf die natürliche Fehlgeburt warten will oder nicht, sollte jede Frau selbst treffen können. Doch dafür benötigt man umfassende Informationen, die man leider von vielen Ärzten nicht bekommt. Ich wünsche jeder Frau in dieser Situation den Mut und die Kraft, die Aussagen der Ärzte erneut zu hinterfragen und nicht auf Aussagen wie „es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit“ hereinzufallen. Zur Not kann man auch mehrere Ärzte hinzuziehen um wirklich sicher zu sein. Lasst euch nicht unterkriegen und geht den Weg, der sich für euch richtig anfühlt. Es ist egal ob euer Arzt/eure Ärztin euch versteht – niemand steckt in eurer Haut und weiß besser, welchen Weg ihr wählen solltet. Keiner kann beurteilen, womit ihr besser abschließen könnt. Ich hoffe einfach, dass mein Beitrag einigen dabei helfen kann, eine Entscheidung zu treffen.

Eure Freya

Quetschie selber machen und ein paar Smoothie-Rezepte

smoothies

Huhu,

heute kann ich euch – endlich! – meine erste Erfahrung für selbst befüllbare Quetschies mitteilen. Bereits in unserem Urlaub haben wir in einem dm einen Quetschie zum selbst befüllen gekauft. Mein Verlobter und ich waren uns einig, da war ein Pinguin abgebildet und daher mussten wir ihn mitnehmen. Ich liebe Pinguine und ich hatte von der Marke (Squiz) viele gute Dinge gehört.

Zu Hause angekommen wurde der Quetschiebeutel gewaschen und durfte dann eine Zeit im Regal stehen bleiben, denn mein Stabmixer hat leider überhaupt nicht funktioniert. Nun haben wir gerade einen neuen Stabmixer bestellt und siehe da – pürieren klappt endlich wie gewünscht. Zum testen wanderten eine Birne, ein Apfel und ein Schuss Milch in den Becher und anschließend in den Quetschie. Ich habe natürlich prompt die Maximal-Markierung übersehen und durfte dann einiges wieder rauslöffeln. Unser kleiner Wirbelwind hat mir den Quetschie fast aus der Hand gerissen und innerhalb weniger Minuten war er leer.

Ich werde ab sofort definitiv öfter selbst Quetschies machen, denn Obst haben wir eigentlich immer zu Hause. Seien es Äpfel, Bananen, Birnen, Weintrauben oder auch Kiwi. Ich bin gespannt welche Geschmacksrichtungen unser Kleiner noch verschlingen wird!

Das Schöne an dem Quetschiebeutel ist, dass man sie auch einfrieren und im Geschirrspüler waschen kann. Das erleichtert das Waschen ungemein. Durch den Zip bleibt der Quetschie dicht und bisher hat unser Kleiner ihn auch noch nicht aufbekommen.

Apfel-Birne-Milch-Quetschie

  • Einen Apfel und eine Birne schälen und schneiden.
  • Milch dazugeben und pürieren.
  • Beides in den Quetschiebeutel füllen.

Banane-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Eine Banane und eine Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen (wir nehmen Honig statt Zucker) und pürieren.

Granatapfel-Ananas-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Ananas, Granatapfel und Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wassermelone-Banane-Apfel-Maracuja-Smoothie

  • Wassermelone, Banane und Apfel schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wenn meine beiden Männer in Obst-Streik sind, mache ich gerne mal Smoothies. Beide verdrücken dann locker ihre Tagesration an Obst. Wollt ihr die Smoothies gerne etwas cremiger, könnt ihr auch etwas Milch hinzugeben. Solltet ihr noch andere Smoothie-Rezepte suchen, dann schaut einfach mal hier.

Eure Freya

Hilfe, mein Kind isst nur noch XYZ/will XYZ nicht mehr essen!

Essendes Kind

 

Huhu,

heute schreibe ich über ein weiteres Herzensthema von mir – Essen! Wir alle (müssen) essen und am Besten sollte die Nahrung auch gesund sein. Als ich schwanger wurde, war Ernährung plötzlich ein riesen Thema und ich hatte furchtbare Panik etwas „falsches“ zu essen. Das wurde nicht besser als unser Kleiner dann endlich da war. Auch in der Stillzeit sollte man sich ja auch ausgewogen ernähren, das Kind isst ja schließlich mit! Und dann noch die Beikost-Zeit. Welcher Brei kommt zuerst? Brauchen wir unbedingt Fleisch für die Eisenzufuhr? Darf unser Kind denn Zucker oder Salz in größeren Mengen essen? Und wie sieht das mit scharfen Speisen aus?

Puh, ganz schön viele Sorgen und Fragen, die einen so überrollen. Hat man dann endlich alle Antworten, kommt das Kind in die Autonomiephase. Plötzlich wird das Essen zum Kampf. Was vorher geliebt wurde, wird plötzlich verschmäht. Manches wird nicht mal mehr gekostet. Und nun? Ich persönlich tendiere dann zu der Aussage – nichts.

Wie jetzt?

Ich kann doch mein Kind nicht 5 Tage lang Nudeln essen lassen? Doch! Natürlich kannst du das! Unsere Kinder sind wahnsinnig kompetent und wissen ganz genau, was ihnen gut tut und vor allem – was nicht. Wenn dein Kind also 5 Tage lang nur Nudeln essen will und das kunstvoll angerichtete Gemüse verschmäht – was soll’s? Wenn wir ganz ehrlich sind, haben auch wir Phasen in denen wir etwas Bestimmtes dauernd essen (wollen). Vielleicht essen wir es in verschiedenen Varianten und vielleicht zwingen wir uns auch dazu etwas anderes zu essen, doch im Endeffekt bleibt der „Guster“ auf diese bestimmte Sache bestehen.

Würdet ihr eurem Partner verbieten das zu essen was er will, nur weil etwas anderes gesünder ist? Vermutlich nicht. Ja klar, euer Partner ist älter als euer Kind, doch hat er deswegen mehr Recht auf eine eigene Meinung? Ich persönlich finde nicht. Ich weiß wie es ist, wenn einem etwas aufgezwungen wird und wie furchtbar es ist mit Essen bestraft zu werden. Daher würde ich das niemals jemandem antun – vor allem nicht meinem Kind. Das heißt nicht, dass ich meinem Kind nichts Neues anbiete, doch ich werde ihm nichts aufzwingen. Selbst wenn das bedeutet, dass ich zwei Gerichte kochen muss, damit er etwas isst. Diese Phasen gehen auch wieder vorbei.

Erst vor Kurzem hatte unser Wirbelwind eine Phase, in der er von allen Gerichten nur Nudeln gegessen hat. Der Rest blieb einfach stehen oder landete auf dem Boden. Diese Phase ging gut 2 Wochen. Trotz allem hat er jeden Tag das komplette Essen bekommen. Er hat auch durchaus einmal gekostet, doch hat er trotzdem weiterhin fast nur Nudeln gegessen. Ich habe es einfach hingenommen, ihm immer wieder andere Dinge zusätzlich angeboten und darauf geachtet, dass er genug isst und trinkt. Nach diesen 2 Wochen aß er dann plötzlich auch das Gemüse – ohne Kampf. Es war als hätte es diese Phase nie gegeben.

Und was mache ich, wenn mein Kind gerne etwas „Ungesundes“ essen will und ich ihm das unbedingt abgewöhnen will? Auch hier wieder – nichts! Unser Kleiner zum Beispiel liebt Soletti über alles. Wenn wir einkaufen gehen und er eine Packung Soletti sieht, wandert sie sofort in den Einkaufswagen. Er liebt Soletti einfach. Klar sind sie ungesund und wirklich begeistert bin ich von seiner Vorliebe nicht, aber ich würde es ihm deswegen nicht austreiben wollen. Wenn er krank ist oder Zahnweh hat, dann isst er sehr wenig und ich freue mich, dass wir Soletti zu Hause haben. Denn die isst er auch bei Fieber und Schmerzen. Es ist mir lieber, wenn er seinen Hunger mit Soletti stillt, als dass er nichts isst.

Wir sollten einfach aufhören alles kontrollieren zu wollen. Klar will ich meinem Kind eine ausgewogene Ernährung mitgeben und das ist auch gut und richtig so! Ich biete ihm Obst und Gemüse an, genauso wie Fisch, Fleisch und Beilagen. Wenn er sich jedoch weigert den Fisch zu essen und ich ihn dazu zwinge, diesen trotzdem zu essen – was gebe ich ihm denn dann mit? Definitiv kein gutes Verhältnis zum Essen. Also ist mein Tipp einfach – durchatmen und akzeptieren. Ihr könnt es nicht ändern, ihr könnt euer Kind nur zwingen und das ist definitiv nicht der beste Weg.

Eure Freya

Kakao-Gugelhupf

Kakao-KranzHuhu,

heute gibt es ein super leckeres Rezept. Der Kuchen ist mega fluffig und schmeckt großartig. Ich habe ein wenig mehr Kakao verwendet als im Rezept angegeben (ca. das Doppelte). Das Rezept findet ihr hier. Solltet ihr – so wie ich – keine geeignete Gugelhupfform zu Hause haben – es klappt auch in einer Kranzform 😉 Meine beiden Jungs haben sich ebenfalls auf den Kakao-Gugelhupf gestürzt. Unser Kleiner hat mittlerweile 2 Stück verputzt und ich habe den Kuchen erst vor 2 Tagen gebacken.

Kakao-Gugelhupf – super flauschig

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 250 g Staubzucker
  • 100 g Mehl
  • 130 g gemahlene Haselnüsse
  • 20 g Kakao
  • 1 Schuss Amaretto
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Öl
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

  • Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Dotter und Eiklar trennen.
  • Schnee schlagen und kalt stellen.
  • Dotter mit Staubzucker, Vanillezucker und Wasser schaumig rühren.
  • Amaretto hinzufügen.
  • Langsam das Öl eintropfen lassen und weiterrühren lassen.
  • Mehl, Haselnüsse, Kakao und Backpulver gut vermischen und unterheben.
  • Schnee zugeben und vorsichtig unterheben.
  • Gugelhupfform befetten, mit Bröseln oder Haselnüssen ummanteln.
  • Teig einfüllen und ca. 1 Stunde backen.

Eine Alternative dazu wäre der Schnelle Becherkuchen. Ebenfalls mit Kakao, geht super schnell und ist ebenfalls sehr lecker!

Eure Freya

Zucchinicremesuppe

Huhu,

letzte Woche habe ich zum allerersten Mal in meinem Leben eine Cremesuppe gekocht. Zusätzlich habe ich auch zum ersten Mal Croutons selbst gemacht. Uns hat die Zucchinicremesuppe sehr gut geschmeckt und wir werden sie definitiv wieder machen. Gerade in der kalten Jahreszeit eignen sich Suppen hervorragend um sich zu wärmen.

Zucchinicremesuppe

Zutaten:

  • 400 g Zucchini
  • 30 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Schlagobers
  • etwas Zitronensaft
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Thymian
  • Salz

Zubereitung:

  • Zucchini raspeln.
  • Mehl in Butter anschwitzen.
  • Mit dem Weißwein und der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen – immer wieder umrühren nicht vergessen!
  • Zucchini und Schlagobers dazu geben und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  • Suppe mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Knoblauch und Thymian abschmecken.
  • Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren.
  • Suppe noch einmal aufkochen lassen und anschließend servieren.

Ein paar Tipps:

Ich habe mich bei der Zitrone verschätzt und die Zucchinicremesuppe war ziemlich sauer. Nach einer kurzen Suche habe ich dann einen Tipp gefunden. Natron (1/2 TL) neutralisiert die Säure. Den Tipp kann ich nur bestätigen. Man hat das Natron auch nicht rausgeschmeckt.

Wenn ihr Croutons selbst machen wollt, könnt ihr entweder Toast würfeln oder Semmelwürfel nehmen. Die Würfel einfach mit etwas Butter und Salz anbraten. Je nach Geschmack könnt ihr auch noch ein paar Kräuter dazugeben.

Eure Freya

Nudeln mit Schlagobers-Sauce und Faschiertem – Schnelle Küche

Nudeln mit Schlagobers-Sauce und Faschiertem

Huhu,

heute gibt es mal wieder ein Rezept, welches recht schnell geht. Mittags soll es nicht immer nur Reste vom Vortag geben und oft hat man noch einiges im Kühlschrank was weg muss. Heute war das in unserem Fall Schlagobers vom Backen am Wochenende und Faschiertes. Also gab es:

Nudeln mit Schlagobers-Sauce und Faschiertem

Zutaten:

  • 500 g Faschiertes
  • 250 ml Schlagobers
  • 500 g Nudeln
  • Salz
  • Pfeffer

nach Geschmack:

  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Dille
  • Suppengewürz
  • Paprika
  • Chilli
  • Cumin

Zubereitung:

  • Salzwasser zum Kochen bringen.
  • Nudeln ins kochende Salzwasser geben.
  • Faschiertes würzen und in einer Pfanne anbraten.
  • Sobald das Faschierte durch ist, Schlagobers zugeben.
  • Sauce würzen.
  • Nudeln und Sauce auf Teller verteilen und fertig.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass man es locker nebenher kochen kann. Ich hatte eben ein sehr quengliges Kleinkind an mir hängen, welches unbedingt bei allem live dabei sein wollte und hatte keinerlei Probleme beim kochen. Außerdem geht es recht schnell und schmeckt auch unserem Kleinen sehr gut – vor allem die Nudeln 😉

Eine Alternative zu diesem Rezept wären Spätzle mit Haschee-Pilz-Schlagobers-Sauce

Eure Freya

Emotionaler Missbrauch

Huhu,

das heutige Thema liegt mir sehr am Herzen. Auch ich wurde emotional missbraucht und arbeite immer noch an mir selbst. Meine Hoffnung ist, dass ich mit diesem Beitrag ein wenig wachrütteln kann und dass Betroffene den Mut fassen können um für sich einzutreten.

Was ist emotionaler Missbrauch?

Emotionaler Missbrauch findet dann statt, wenn eine Person jemanden gegen seinen Willen benutzt. Emotionaler Missbrauch ist weit verbreitet doch schwer zu erkennen.

Welche Formen des emotionalen Missbrauchs gibt es?

Es gibt unzählige Formen von emotionalem Missbrauch und es könnte durchaus sein, dass ich die eine oder andere Form vergessen habe.

  • Manipulation
  • Geringschätzung
  • Einschüchterung
  • Mobbing
  • emotionale Erpressung
  • Rollenumkehrung
  • Aufmerksamkeitsentzug/Liebesentzug
  • bewusstes Lügen
  • Strafandrohung
  • Verweigerung der Kommunikation
  • den anderen als „Blitzableiter“ benutzen
  • Verhör mit Strafandrohung
  • verspotten
  • emotionale Vernachlässigung

Welche Auswirkungen kann emotionaler Missbrauch haben?

Die Auswirkungen sind rein exemplarisch aufgelistet. Es ist schier unmöglich alle möglichen Auswirkungen aufzuzählen. Das liegt unter anderem daran, dass es nicht genügend Studien zu diesem Thema gibt.

  • Bindungsstörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Depression
  • psychiatrische Erkrankungen
  • Selbsthass
  • Komplexe verschiedenster Art
  • Probleme mit dem Selbstwertgefühl
  • kognitive Defizite
  • Suizidgefahr
  • emotionale Defizite
  • Kriminalität

Warum schreibe ich über dieses Thema?

Ich möchte ein Bewusstsein dafür erschaffen, dass diese Verhaltensweisen strafbar sind. Leider ist diese Art von Missbrauch noch immer sehr weit verbreitet. Auch ich bin damit groß geworden. Ich habe viele Narben aus dieser Zeit mitgenommen und ich kämpfe noch immer mit meinen inneren Dämonen. Diese Form des Missbrauchs ist genauso schwerwiegend wie physischer oder sexueller Missbrauch. Die Folgen können von Depressionen über Selbstwertprobleme über Selbsthass oder anderen Symptomen reichen. War man selbst Opfer oder nimmt an ein Opfer gewesen zu sein, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die häufigsten Opfer dieser Art von Missbrauch sind Kinder. Eltern wollen oft nur das Beste für ihre Kinder und schießen mit ihren Mitteln und Maßnahmen weit über das Ziel hinaus. Ich möchte euch hiermit dazu auffordern, euren Umgang mit euren Kindern immer wieder zu überdenken. Ist das kurzfristige Ziel wirklich so wichtig, dass es einen langfristigen Schaden am Kind rechtfertigt? Würdet ihr das selbe bei bzw. mit einem Erwachsenen tun? Bitte überdenkt eure Taten, bevor ihr handelt. Wir ziehen die zukünftige Generation auf und durch unsere Erziehung haben wir einen Einfluss auf die Zukunft. Wir können hier und heute den Grundstein für ein besseres Morgen legen. Indem wir unseren Kindern mit dem Respekt begegnen, den sie verdienen. Durch das Vorleben unserer Werte und dadurch dass wir ihnen dabei helfen zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten zu werden. Vor allem aber indem wir unsere Kinder bedingungslos lieben.

Ich lerne momentan selbst sehr viel Neues zu diesem Thema und werde diesen Beitrag immer wieder anpassen und erweitern. Ich hoffe einfach, dass ich mit diesem Beitrag einige Menschen wachrütteln kann.

Eure Freya

Unser Urlaub oder warum ich nicht mehr mit dem Auto nach Deutschland fahren möchte

Huhu,

wir haben vor Kurzem endlich Urlaub gemacht. Diesen haben wir bei der Familie meines Verlobten verbracht. An sich war der Urlaub toll, doch die Autofahrten waren der Horror.

Warum sind wir eigentlich mit dem Auto gefahren?

Naja, wir dachten, dass es gemütlicher ist mit dem Auto zu fahren. Leider war das ein Irrtum. Wir sind auf der Hinfahrt nachts gegen 21 Uhr losgefahren und kamen gegen 10 Uhr vormittags an. Unser Sonnenschein ist fast direkt eingeschlafen, war jedoch nach 2 Stunden direkt wieder wach. Wir haben 4 Stunden gebraucht um unseren Kleinen dazu zu bringen wieder einzuschlafen. Wir sind sehr oft stehen geblieben und wir sind beide mit unserem Sonnenschein auf verschiedenen Rastplätzen herumgelaufen. Die restliche Fahrt verlief recht ruhig.

Wie war die Rückfahrt?

Furchtbar. Mein Verlobter war immer noch nicht ganz gesund, also bin ich den ersten Teil der Strecke gefahren. Losgefahren sind wir um 2 Uhr nachts. Wir dachten, dass unser Kleiner dann vielleicht durchschlafen würde. Falsch gedacht. Sobald wir im Auto waren, war er wach und weigerte sich beharrlich einzuschlafen. Also wanderte ich auf die Rückbank um unser Kind zu bespaßen. Wir wollten vormittags bei der Raststation Mondsee stehen bleiben. Geschafft haben wir es erst gegen 15 Uhr. Nach unserer Rast bin ich weiter gefahren. In Wien angekommen sind wir um 19 Uhr. Es war eine furchtbar lange und anstrengende Fahrt, welche ich definitiv nicht wiederholen möchte.

Wir haben also beschlossen, dass wir beim nächsten Mal mit dem Zug fahren werden. Ich hoffe sehr, dass wir damit weniger Probleme haben werden, denn unser Sonnenschein kann dann seinen Bewegungsdrang ausleben.

Ganz allgemein würde ich mit einem sehr aktiven Kind so lange Strecken nicht mit dem Auto zurücklegen. Außer man kann und will oft stehenbleiben. Da wir jedoch (leider) nicht alleine unterwegs waren, konnten wir nicht so oft stehen bleiben wie wir wollten. Eigentlich wäre ich gerne länger stehen geblieben, doch wir wollten natürlich unseren Mitfahrer nicht allzu lange im Auto herumkutschieren. Fürs nächste Mal gilt bei uns – wir fahren alleine in den Urlaub und außerdem werden wir so lange Strecken nicht mehr mit dem Auto zurücklegen.

Unser Urlaub hatte jedoch auch positive Seiten 😉 Unser Sonnenschein durfte Schafe und Hühner streicheln, hat sich mit Omas Hunden angefreundet und ist nur mit Oma und Opa auf den Spielplatz gegangen. Falls ihr jedoch plant mit dem Auto in den Urlaub fahren wollt, gebe ich euch noch ein paar Tipps mit, die bei uns recht gut funktioniert haben.

Reiseproviant

Nehmt genügend Proviant mit. Nicht nur für euer Kind, sondern auch für euch! Autofahrten mit Kind können durchaus länger dauern und das Essen auf Raststätten ist weder billig noch wirklich gesund. Für unseren Kleinen habe ich verschiedenste Knabbereien und Quetschies eingepackt und für uns gab es Nudelsalat. Ich wollte auch noch Fleischlaberl machen, doch wir hatten so schon zu viel Essen mit. Aber das wichtigste – Getränke! Nehmt auf jeden Fall genug zu trinken mit – für alle die mitfahren.

Spielzeug

Wir haben einen ganzen Sack voll Spielzeug mitgenommen. Die Wochen zuvor haben wir einige neue Bücher und Spielsachen besorgt. Zusätzlich haben wir einige Lieblingsstücke mitgenommen. Eigentlich hatte ich auch noch Fingerpuppen bestellt, doch leider hat die Post mal wieder vergessen zu klingeln oder einen Zettel zu hinterlassen. Für meinen Verlobten haben wir die Switch mitgenommen.

Wickeltasche für die Reise packen

Für die Reise habe ich ein wenig zusätzliches Spielzeug und Proviant eingepackt. Noch dazu habe ich Umziehgewand und ein Plastiklätzchen eingepackt, damit unser Auto nicht so eingesaut wird.

Musik mitnehmen

Wir haben in unserem Auto leider keinen CD-Player, also haben wir uns einige Zeit vorher mal nach Alternativen für Kinder umgesehen. Ich wollte eigentlich einen Radio mit Kasetten- und CD-Spieler, mein Verlobter fand alles doof und wollte etwas anderes. Also wurde es die Tonie-Box. Die erwies sich als sehr praktisch, denn bei Oma schlafen war sehr ungewohnt und die Tonie-Box hat das Einschlafen unheimlich erleichtert.

Reiseapotheke

Vergesst nicht auf die Reiseapotheke. Nehmt auf jeden Fall zur Sicherheit Fieberzäpfchen und Pflaster mit. Auch wenn es vielleicht unwahrscheinlich ist, dass ihr sie braucht. Es ist immer besser, wenn man alles mithat, als mitten in der Nacht in einer unbekannten Umgebung eine Nachtapotheke suchen zu müssen.

Nützliche Extras

Wir haben zuvor noch einen anderen (bequemeren) Kindersitz gekauft, der laut Bewertungen auch sicherer ist. Zusätzlich haben wir auch einen Sonnenschutz besorgt, den man im Fenster einklemmen kann, denn die Saugnäpfe halten nicht wirklich. Der einzige Nachteil war, dass man dadurch das Fenster nicht ganz schließen kann und es immer sehr sehr leicht durchs Fenster hineingezogen hat.

Geduld

Last but not least – Geduld. Euer Kind weiß nicht, was ihr mit „langer Autofahrt“ meint. Es weiß nur, dass es gerade in seinem Kindersitz „angekettet“ und im Auto „eingesperrt“ ist und sich daher nicht bewegen kann. Euch ist klar, dass die Autofahrt auch ein Ende hat und ihr euch dann wieder frei bewegen könnt. Kinder leben aber im Hier und Jetzt und können mit Worten wie „später“ einfach nichts anfangen. Auch wenn es schwer fällt, setzt euch am Besten – wenn ihr zu zweit fahrt – hinten zu eurem Kind hin und bespaßt es. Lest ein Buch vor, spielt gemeinsam, sagt Kinderreime auf, singt Kinderlieder, esst Proviant oder zeigt eurem Kind einfach die Landschaft. Bei uns hat es schon ein wenig geholfen, als wir den Kindersitz in die Mitte der Rückbank gestellt haben.

Eure Freya

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