Kistl-Rezept: Panierter Kohlrabi

Huhu,

gestern Abend hatten wir noch 2 Stück Kohlrabi von unserem letzten Kistl über. Da wir allerdings bis Donnerstag keine Milchprodukte essen dürfen, fiel unser ursprünglich geplantes Rezept aus. Also haben wir ihn einfach kurzerhand paniert. Nicht unbedingt mein Lieblingsrezept, aber auch sehr lecker.

Zutaten:

  • 2 Kohlrabi
  • Mehl
  • Ei
  • Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

  • Kohlrabi schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • In Salzwasser kochen – nicht zu weich.
  • Abtrocknen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In Mehl wenden, durch das verquirlte Ei ziehen und danach in die Semmelbrösel geben und gut bedecken.
  • Fingerdick Öl in eine Pfanne geben und die Scheiben darin beidseitig goldbraun backen.

Dazu gab es Erdäpfelrösti. Mir hat hier das gewisse Etwas gefehlt, aber der panierte Kohlrabi hat wirklich gut geschmeckt und es ist definitiv ein tolles Rezept für zwischendurch. Es muss ja nicht immer mega ausgefallen und aufwändig sein.

Samuel war nicht so begeistert, aber das hängt vermutlich mit den Zahnschmerzen und dem Magendarminfekt zusammen.

Alternativ kann man Kohlrabi auch in einer Quiche verarbeiten so wie hier.

Eure Freya

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft

Huhu,

von mir gibt es heute nur ein ganz kurzes Saft-Rezept, dass ich ausprobiert habe. Ich hatte noch ein wenig Obst übrig – zu wenig für einen Kuchen, also hab ich mal wieder meinen Mixer benutzt und eine Saft-Variation probiert. Wenn ich dazu komme, gibt es dafür diese Woche noch ein Rezept für einen Brioche-Striezel und demnächst eine Buchrezension.

Birnen-Apfel-Bananen-Trauben-Saft mit Honig

Zutaten:

  • 1 Birne
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 250 ml Traubensaft (bei uns war es Roter Traubensaft)
  • Honig nach Belieben

Zubereitung:

Das Ganze in den Mixer schmeißen, warten bis die Stücke püriert sind und dann ins Glas gießen. Alternativ kann man natürlich auch Milch, Schlagobers oder Buttermilch dazu geben, damit das Ganze sämiger wird, doch da der Kinderarzt uns eine Woche lang ein Milchprodukt-Verbot auferlegt hat, haben wir heute darauf verzichtet 😉 Die Farbe wird durch den Roten Traubensaft ein wenig braunrot. Das variiert jedoch je nach Menge des Traubensaftes.

Weitere Smoothie und Quetschie-Rezepte findet ihr hier und hier.

Eure Freya

Grünes Licht für Baby Nummer 2

Baby

Huhu,

gestern habe ich großartige Neuigkeiten erhalten. Wir haben das offizielle Go von meinem Frauenarzt, dass wir wieder versuchen dürfen schwanger zu werden!

Die Blutungen nach meiner Fehlgeburt dauerten sehr lange an. Erst kurz vor Silvester hörten diese endlich auf. Einen Tag darauf spürte ich ein Ziehen im Unterleib und wusste, meine Periode setzt bald ein. Also schob ich die Untersuchung noch ein wenig vor mir her. Da aber einige Personen in meiner Umgebung immer wieder nachfragten, konnte ich mich nun endlich doch dazu aufraffen die Untersuchung durchführen zu lassen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein wenig Angst davor hatte. Es stand immer noch im Raum, dass ich eventuell eine Ausschabung machen lassen muss. Dafür wäre ich dann 3 Tage lang im Krankenhaus. So lange war ich allerdings noch nie weg und ich bezweifle stark, dass mein Kleiner 3 Tage ohne stillen aushalten würde. Zu meinem Glück, hätte mein Gynäkologe sowieso von einer Ausschabung abgeraten. Im Krankenhaus hieß es ja, das wäre eigentlich die einzige Lösung.

Laut meinem Gynäkologen dürfen wir also nun endlich wieder versuchen schwanger zu werden. Das heißt ab sofort wird wieder Folsäure gekauft und wir werden fleißig üben 😉 Ich hoffe ja, dass es nicht allzu lange dauern wird, doch mir wurde gesagt, dass es erst dann klappen wird, wenn mein Körper wirklich wieder dazu bereit ist. Mal sehen wie lange das dauern wird. Drückt uns bitte die Daumen, dass es bald klappt und es dieses Mal keinen Unfall geben wird! In der Zwischenzeit werde ich wohl noch ein wenig ausmisten, damit wir für Baby Nummer 2 auch genug Platz haben. Ein paar Dinge werden wir vorher auch noch besorgen, damit wir unseren Kleinen darauf vorbereiten können ein großer Bruder zu werden. Ich bin auf jeden Fall furchtbar erleichtert und guter Dinge. Baby Nummer 2 kann kommen 😉

Eure Freya

Kinderbuch – Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Huhu,

wir haben in unserem Urlaub in Deutschland ein paar Bücher besorgt. Unter anderem eines für unseren kleinen Sonnenschein. Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete von Otfried Preußler.

Ich bin schon mit den Geschichten von Kasperl und Pezi groß geworden und habe sie über alles geliebt. Jeden Sonntag saß ich mit meiner Oma beim Frühstück vor dem Fernseher und wir haben uns  Kasperl angesehen. Ich bin ja eigentlich schon immer ein Morgenmuffel und eine Langschläferin gewesen, doch für Kasperl bin ich gerne aufgestanden.

Durch Kasperl lernte ich auch Räuber Hotzenplotz kennen und als ich das Buch sah, musste ich es einfach haben! Ich wollte meinem Kleinen unbedingt die Freude mitgeben, die ich durch Kasperl, Pezi und Räuber Hotzenplotz empfunden habe.

Klappentext:

Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schießen!

Ja, das ist der „vierte“ Teil von Räuber Hotzenplotz, doch an sich ist die Reihenfolge bei diesem Buch nicht wichtig, denn es ist mehr eine Art Kurzgeschichte. Das Buch liest sich recht leicht und unser kleiner Sonnenschein hat das Vorlesen genossen. Durch die Bilder ist das Buch auch schon für die Kleinsten ein Lesegenuss. Man muss nur ein wenig aufpassen, da das Buch ganz normale Seiten hat welche recht schnell einreißen oder knicken können. Unser Sonnenschein hat mit seinen 18 Monaten bereits fleißig im Buch geblättert und die Bilder eingehend betrachtet. Die Illustrationen sind meiner Meinung nach übrigens sehr gut gelungen und mit viel Liebe zum Detail gemacht worden.

Da es nur eine Kurzgeschichte ist und ich – bis jetzt – die vorherigen Bücher nicht zu Hause habe – kann ich keinen Vergleich anstellen. Doch das Buch ist nicht nur für Kinder lustig. Auch ich musste an manchen Stellen schmunzeln. Ich werde definitiv die anderen Teile der Räuber Hotzenplotz Reihe besorgen und zu unserer Sammlung an Kinder- und Märchenbüchern hinzufügen. Wenn ich nicht vergesse – jaja, die Stilldemenz – werde ich die anderen Bücher auch noch hier vorstellen und meine Meinung dazu kundtun.

Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen. Es wird uns definitiv noch einige schöne Vorlesestunden bringen und ich hoffe sehr, dass unser Kleiner irgendwann genauso erfreut an Kasperl, Pezi und Räuber Hotzenplotz zurück denkt wie ich.

Eure Freya

Zwischen Beziehung und Dressur

Huhu,

heute möchte ich einfach nur meine Gedanken mit euch teilen. Ich habe bereits einige Male darüber geschrieben, dass ich in Sachen Erziehung viele Dinge anders mache als ursprünglich von mir angenommen. Ich dachte früher, ich würde mein Kind so erziehen, wie man mich erzogen hat. Mein Kind sollte Respekt lernen, gehorchen und die richtigen Werte übernehmen. Und dann kam unser Kleiner auf die Welt und alles hatte sich geändert. Ich merkte, dass es für mich unmöglich war, ihn so zu behandeln, wie man mich behandelt hatte. Wie sollte ich dieses unschuldige Wesen einfach schreien lassen? Warum sollte ich dafür sorgen, dass er ab einem von mir festgelegten Zeitpunkt Brei isst, obwohl er ihn ganz eindeutig verabscheut? Ich machte mir viele Gedanken darüber und stellte fest, dass ich mein Kind nicht so erziehen wollte. Ich wollte eine echte Beziehung zu meinem Kind und keine allmächtige Position, der sich mein Sohn beugen muss.

Ich fand den Begriff Attachment Parenting und begriff nach einiger Recherche, dass ich in einigen Fällen schon so handelte, wie auf vielen Blogs beschrieben. Irgendwann landete ich dann bei dem Begriff „Unerzogen“. Ursprünglich schüttelte ich den Kopf, verwarf jeden Gedanken daran und machte weiter wie zuvor. Nachdem mich der Begriff aber plötzlich dauernd und von überall her ansprang, recherchierte ich doch ein wenig. Ich war immer noch nicht überzeugt doch irgendetwas ließ mich nicht mehr los. Der Satz Beziehung statt Erziehung klang einleuchtend.

Der Gedanke, dass Erziehung Gewalt ist war mir auch schon gekommen. Niemand wird gerne erpresst, angeschrien oder manipuliert. Bei unseren Kindern sind diese Mittel jedoch Gang und Gäbe – warum? Wenn ich mich mit anderen über das Thema unterhielt, wurde ich für verrückt erklärt. Wieder so eine unsinnige Idee von mir, welche nicht umsetzbar ist. Allein der Gedanke daran, dass Erziehung falsch sein könnte war für 90% meiner Gesprächspartner vollkommen abwegig. Eine Beziehung hat man doch auch mit Erziehung. Was sollte man denn sonst tun? Das Kind kann ja nicht machen was es will! Wo kämen wir denn da hin?Ja wohin eigentlich? Wo wollen wir denn hin? Wünschen wir uns nicht alle eine Zukunft in der Erwachsene sich großzügig und selbstbewusst verhalten? Wollen wir nicht alle, dass unsere Kinder glücklich sind? Wie soll das gehen, wenn wir unsere Kinder dressieren wie Hunde? Welcher Platz bleibt für die Beziehung zu unserem Kind, wenn wir uns verhalten wie Diktatoren? Wir geben Befehle und erwarten, dass unsere Kinder gehorchen – Willkommen in der Hundedressur!

Nein danke. Und wie kommen wir nun zu einem anderen Weg? Wie schaffen wir es, unsere Kinder wie Menschen zu behandeln? Sie so zu behandeln, wie sie es verdient haben? Gute Frage. Ehrlich gesagt arbeite ich noch daran. Auch ich schreie manchmal. Oft habe ich den Drang, ihm einfach etwas wegzunehmen oder ihn wegzutragen. Jedes Mal aufs Neue muss ich mich daran erinnern, dass ich das nicht tun will. Ich arbeite daran meine Gefühle wieder zu spüren. Zu spüren, was ich brauche und was mir gut tut. Ich lerne endlich Nein zu sagen und auch mal zwei Meinungen nebeneinander stehen zu lassen. All das ist schwer und oft gibt es Rückschläge. Doch wenn ich mir vor Augen halte, wie viel besser es unseren Kindern in Zukunft gehen könnte, ist diese Arbeit einfach.

Wir können die Zukunft heute mitgestalten. Wir sind dafür verantwortlich, wie wir mit unseren Kindern umgehen und welche Werte wir ihnen vermitteln. Entscheiden wir uns dazu unsere Kinder ernst zu nehmen und neue Lösungen zu finden. Vielleicht kann man ja in der Badewanne Zähne putzen. Eventuell ist das Gitterbett der ideale Ort um neben Mama zu turnen und zu spielen, während sie schnell den Haushalt erledigt. Es gibt so viel mehr Lösungen, wenn wir aufhören Befehle zu geben und Gehorsam erwarten. Wir haben Kinder, keine Erwachsenen und diese Kinder sind nicht dazu verpflichtet uns zu gefallen. Wir sind dazu verpflichtet für sie da zu sein. Wir müssen dafür sorgen, dass sie eine schöne Kindheit haben.

Das bedeutet nicht, dass wir nie Nein sagen dürfen, ständig über unsere Grenzen gehen und unseren Kindern alles abnehmen. Im Gegenteil! Es bedeutet einfach, dass wir unsere Kinder als Menschen sehen und beginnen mit ihnen zu arbeiten. Ich arbeite mit meinem Kind an Lösungen, die für uns beide tragbar sind. Wenn er beschließt, dass Steckdosen großartig sind und man eine Gabel hineinsteckt, setze auch ich meine „Macht“ ein und nehme ihn weg. Ganz klar! Aber ich werde ihn nicht daran hindern mit einem Becher Wasser in eine Schüssel zu füllen, weil es mir gerade nicht passt. Das ist es, was ich euch mitgeben möchte. Arbeitet an euch – nicht euren Kindern. Denn die Beziehung zu euren Kindern ist eure Aufgabe.

Eure Freya

Toniebox – unser kleines Wunderspielzeug bei Krankheit

Huhu,

heute gibt es mal eine – unbezahlte! – Werbung von mir. Vor unserem Urlaub waren wir auf der Suche nach einem tragbaren Gerät, mit dem wir Musik abspielen können. Damit unserem Wirbelwind während der langen Autofahrt nicht langweilig wird. Wir haben sehr lange gesucht und uns dann endlich geeinigt – auf die Toniebox. Eigentlich könnte der Beitrag hier aufhören, aber das wäre dann doch ein wenig kurz 😉 Also beginnen wir am Anfang der Suche.

Ich stöberte ewig auf Amazon und suchte nach einem Gerät, welches alles hatte, was wir wollten und unkaputtbar war. Gefunden habe ich nichts. Ein wenig enttäuscht beschloss ich also, einfach im Müller nachzusehen, welche Geräte dort angeboten werden. Immerhin haben wir ja direkt vor der Haustüre einen recht großen Müller und es ist nie schlecht sich vor Ort umzusehen. Die Auswahl war nicht berauschend und mein Verlobter war nicht wirklich hilfreich. Er wollte unbedingt einen Kassettenspieler und fiel aus allen Wolken, als er erfuhr, dass es fast keine Kassetten mehr gab. Ich wollte eigentlich einen CD-Player, doch mein Schatz fand, das wäre eine furchtbare Idee. Vor lauter Frust hätte ich fast aufgegeben.

Irgendwie kamen wir dann zu den Brett- und Kartenspielen und dort standen die Tonieboxen. Ich erinnerte mich daran, wie begeistert all die Mamas waren, die so eine Box zu Hause hatten und zeigte sie meinem Verlobten. Er war etwas irritiert von meiner Erklärung und fragte erst einmal jemanden „vom Fach“ (also einen Mitarbeiter). Dann hatte er sich entschieden – es musste die Toniebox werden. Wir nahmen sie mit nach Hause, ich schloss das Setup ab und schon konnte die Box bespielt werden.

Seitdem sind immer mehr Tonies in unserer Sammlung gelandet und bisher ist unser Kleiner hellauf begeistert. Die Bedienung ist intuitiv erlernbar und bereits nach einigen Minuten wusste er, wie man lauter und leiser stellt. Einige Zeit später fand er heraus, dass man auch vor- und zurückspulen kann. Seit wir die Toniebox haben, ist sie unser ständiger Begleiter und läuft manchmal einige Stunden am Stück.

Seit gestern Abend hat unser Kleiner Fieber und ist sehr quengelig. Das Einzige was ihn wirklich ein paar Minuten lang zur Ruhe kommen ließ, war die Toniebox. Unser Wirbelwind hängt gerade fast 24/7 auf mir/uns, will kuscheln und getragen werden und stillt fast nur. Daher bin ich froh, dass er durch die Toniebox wenigstens ein paar Minuten lang auch ohne meine Nähe ruhig und ausgeglichen ist. Das gibt mir die Möglichkeit mich ein wenig auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen. Allein deswegen würde ich die Box jederzeit empfehlen!

Eure Freya

Kistl-Rezept: Erdäpfel-Gratin mit Grünkohl, Karotten und Salami

Huhu,

heute teile ich unser neues Lieblingsrezept mit euch. Mein Verlobter meinte zu mir, das
Erdäpfel-Gratin wäre sein absolutes Lieblingsessen und es gab schon einige Rezepte, die er gerne isst.

Zutaten:

  • 500g Erdäpfel
  • 2-3 Karotten
  • 200g Salami
  • 1 Bund Grünkohl
  • 2 Becher Schlagobers
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gouda

Zubereitung:

  • Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Erdäpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Erdäpfel in kochendes und gesalzenes Wasser geben und so lange kochen, bis sie durch sind.
  • Karotten waschen, schälen und ebenfalls würfeln.
  • Die großen Stangen vom Grünkohl entfernen. 
  • Je nach Belieben könnt ihr den Grünkohl schneiden oder einfach in größeren Stücken lassen.
  • Salami ebenfalls klein schneiden,
  • Alles in eine Auflaufform geben.
  • Schlagobers über alles gießen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In den Ofen schieben und ca. 30-45 Minuten warten.
  • Gouda reiben und über den Auflauf geben.
  • Anschließend erneut 30-45 Minuten in den Ofen geben, bis der Käse anfängt braun zu werden.
  • Erdäpfel-Gratin aus dem Ofen holen, anrichten und genießen.

Ein kleiner Tipp: Das Erdäpfel-Gratin ist wirklich sehr sättigend. Obwohl wir sehr großen Hunger hatten, waren wir beide nach 1 1/4 Tellern schon satt. 

Ein anderes Bio-Kistl-Rezept findet ihr hier.

Eure Freya

Kistl-Rezept: Spätzle mit Pastinaken und Champignons

Huhu

seit dieser Woche haben wir ein Bio-Kistl mit Obst und Gemüse vom Biohof Adamah. Wir haben sehr lange gebraucht um uns endlich dafür zu entscheiden, doch wenn man neue Rezepte ausprobieren will, dann hilft es ungemein Gemüse und Obst zugesandt zu bekommen, dass man noch nicht kennt. Bisher waren alle ausprobierten Gerichte super lecker! Meinem Verlobten und mir hat es sehr gut geschmeckt und bei der zweiten Mahlzeit hat auch unser kleiner Wirbelwind fleißig zugeschlagen. Vor allem jedoch bei den Spätzle und Pastinaken 😉 

Zutaten:

  • 500g Spätzle
  • 3-4 Pastinaken
  • 250g Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Flachen Creme fine
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Spätzle ins gesalzene und kochende Wasser geben und ca. 13 Minuten kochen lassen.
  • Pastinaken waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Pastinaken waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Champignons waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  • Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  • Wer das möchte, kann hier noch Speck in Würfel schneiden und in der Pfanne anbraten. Wir tendieren jedoch zu der vegetarischen Variante.
  • Das Gemüse in eine Pfanne geben, anbraten und warten bis die Flüssigkeit verdampft ist. 
  • Creme fine hinzugeben und würzen.Spätzle und Sauce auf einen Teller geben und genießen.

Nach und nach werde ich einige Rezepte teilen, die ich nur durch das Bio-Kistl ausprobiert habe. Vielleicht findet auch ihr ein paar Anregungen und traut euch über unbekanntes Gemüse und Obst. Viel Spaß beim Kochen!

Eure Freya

Bericht über meine Fehlgeburt

Teddy

Huhu,

in letzter Zeit war es sehr still hier am Blog. Ich war durch eine Fehlgeburt leider nicht dazu in der Lage einen Beitrag zu verfassen. Mitte September haben wir festgestellt, dass wir schwanger sind. Im Oktober hatten wir einen Unfall und erhielten die Nachricht, dass etwas vielleicht nicht in Ordnung ist und letzte Woche haben wir unser Baby dann verloren. Ich möchte meine Erfahrung mit euch teilen, denn als ich auf der Suche nach Antworten war, habe ich fast keine gefunden. Meine Hoffnung ist, dass ich Frauen und Paaren in der selben Situation ein paar Antworten geben kann, die sie sonst vielleicht (noch) nicht finden können.

Der kleine Unfall

Wir waren mit unserem Kind in einem Einkaufszentrum. Dort gab es Rolltreppen für Rollstuhlfahrer und unser kleiner Rabauke hat jede Gelegenheit genutzt um damit zu fahren. Da wir den Kinderwagen mit hatten, bin ich nur ein kleines Stück hinter ihm gefahren. Am Ende der Rolltreppe blieb er jedoch stehen. Um zu verhindern, dass ich ihn mit dem Kinderwagen umfahre, habe ich rechts gegen die Bande gelenkt und nur Sekunden später habe ich den Kinderwagen in den Bauch bekommen. Ich hatte ziemliche Schmerzen im Unterleib und machte mir furchtbare Sorgen. Panisch lief ich aufs Klo um nachzusehen ob ich blutete – nichts. Ich war ein wenig beruhigter, doch die Schmerzen hörten nicht auf. Also setzte ich mich hin und wartete ab. Nach ungefähr 20 Minuten waren die Schmerzen verschwunden und ich hoffte das Beste. Wir überlegten ins Krankenhaus zu fahren, doch ich hatte die Woche darauf sowieso einen Termin bei meiner Frauenärztin, daher warteten wir einfach ab.

Unsensible Frauenärztin

Die Woche darauf ging ich also mit meiner Mutter und meinem Kleinen zur Frauenärztin. Wir warteten über eine Stunde – trotz Termin – und wurden recht genervt empfangen. Unser Kleiner war natürlich nicht mehr gewillt zu warten und anscheinend war meine Gynäkologin nicht sonderlich begeistert von seiner Anwesenheit. Als ich auf dem Stuhl saß, verging vielleicht eine Minute, dann kam die Diagnose „das Baby ist zu klein. Vermutlich ist es schon tot.“ Ich war vollkommen entgeistert. Die Ärztin hatte nicht eine Sekunde lang ruhig gehalten und man konnte auf dem Ultraschall nicht einmal die Fruchthöhle oder den Dottersack wirklich sehen, aber angeblich wusste sie, dass mein Kind tot war? Ich zog mich an und nahm die Überweisung ins Krankenhaus. Mein Kind war bereits wieder am quengeln und ich wollte nur mehr raus aus der Praxis. Einen erneuten Termin wollte sie auch nicht mehr ausmachen.

Gefühlswirrwarr

Es war, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Wir haben uns so sehr auf unser zweites Kind gefreut und nun sollte das Ganze schon vorbei sein? Obwohl die Ärztin auch die Woche nicht genau sagen konnte? Im Mutter-Kind-Pass standen interessanterweise, auch ganz andere Dinge, als sie mir gesagt hatte. Am 9.10. war ich gerade in der 5. SSW und nun 2 Wochen später schon in der 9. SSW? Ich wurde direkt nach der Übergabe der Überweisung mit den Worten „Ich gebe Ihnen den Mutter-Kind-Pass trotzdem mit“ verabschiedet, soll aber über Gymnastik aufgeklärt worden sein? Ehrlich gesagt fühlte ich mich veräppelt, war wütend und traurig. Ich glaubte der Ärztin nicht und beschloss, sie nie wieder aufzusuchen.

Auf ins Krankenhaus

Der nächste Tag war ein Feiertag, doch da es hieß, ich solle gleich am nächsten Tag ins Krankenhaus, fuhr ich hin. Nur um wieder nach Hause geschickt zu werden. Ich hatte keinerlei Beschwerden, daher solle ich am Montag wiederkommen. Gut, ab nach Hause und weiter bangen. Montag Vormittag war ich erneut im Krankenhaus und wartete fast 3 Stunden darauf, dass man mich endlich untersuchte. Als ich endlich in den Behandlungsraum „durfte“, war mir eiskalt. Ich zitterte und hoffte, dass die andere Ärztin sich geirrt hatte. Die Gynäkologin im Krankenhaus nahm sich Zeit und sah sich alles genau an. Sie meinte es könnte sein, dass mein Kind noch lebt und ich solle doch in 7-10 Tagen erneut kommen. Je später desto besser, denn dann sollte man auf jeden Fall bereits einen Herzschlag sehen können. Ich befand mich laut ihrer Rechnung gerade erst in der 6. SSW. Ich klammerte mich an diesen kleinen Hoffnungsschimmer und wartete brav 10 Tage ab.

Ihr Kind ist tot …

Am 8.10. fuhr ich erneut ins Krankenhaus. Ich wartete erneut fast 3 Stunden und hoffte wirklich, dass alles in Ordnung war. In der Zwischenzeit war meine Schwangerschaftsübelkeit vollkommen verschwunden, ein schlechtes Zeichen. Endlich ging die Tür auf und ich wurde untersucht. Auch dieses Mal dauerte die Untersuchung einige Minuten, damit nichts übersehen wurde. „Es tut mir furchtbar leid, Ihr Kind ist tot.“ Das war der schlimmste Moment für mich. Ich hatte mich bisher an die Hoffnung klammern können, dass es vielleicht nur zu klein war um bereits einen Herzschlag zu haben. Dass mein Baby sich vielleicht nur hinter dem Dottersack versteckt hatte. Stundenlang habe ich Google befragt und Geschichten über falsch festgestellte und wirkliche Fehlgeburten gelesen. Ich kannte die Symptome und beobachtete meinen Körper und jedes Anzeichen argwöhnisch. Doch in dem Moment war meine Hoffnung verschwunden, ich hatte es bereits geahnt und nun war es offiziell. Ich zog mich an und setzte mich dann neben die Ärztin. Sie erklärte mir, dass das leider „normal“ sei. Ungefähr ein Drittel der Schwangerschaften endeten mit einer Fehlgeburt.

Ausschabung oder nicht?

Sie überfiel mich sofort damit, dass es für mich nur 2 Möglichkeiten gäbe. Dann korrigierte sie sich und meinte, es wäre eigentlich nur eine. Die Ärztin fragte mich, wann ich Zeit hätte um die Ausschabung vornehmen zu lassen und ich machte wie in Trance einen Termin für die nächste Woche aus. Anschließend gab man mir eine Mappe mit wichtigen Informationen und schickte mich direkt zur Anästhesie-Anmeldung. Ich schrieb allen, die von der Untersuchung wussten. Dann brach ich im Gang zusammen. Ich weinte eine Zeit lang, dann ging ich weiter. Immerhin musste ich ja noch einige Formulare unterschreiben. Bei der Anmeldung zur Anästhesie wartete ich erneut eine halbe Stunde. Ich füllte die notwendigen Fragebögen aus, wurde aufgerufen und dann durfte ich nach Hause. Endlich zu Hause angekommen, dämmerte mir langsam, dass ich mein Kind wirklich und wahrhaftig verloren hatte. Kaum war ich durch die Türe gekommen, musste ich erneut weinen. Zusätzlich zu dem Verlust meines Babys kam noch der Stress der bevorstehenden Operation. Eigentlich wollte ich diese nicht durchführen lassen. Nicht nur, dass ich meinen Körper damit komplett umging und ihm die notwendige Arbeit abnahm, dass Kind selbst zu gebären. Nein, ich müsste dafür auch meinen Wirbelwind 3 Tage lang alleine lassen. Ich überlegte lange hin und her und beschloss, dass ich noch warten würde. Als der Tag der Anmeldung im Spital kam, hatte ich Fieber, also musste die Operation so oder so verschoben werden. Morgens rief ich auf der gynäkologischen Station an, wurde 3x hin und her geleitet, bis die Dame am anderen Ende der Leitung schlussendlich einfach meinen Namen aufschrieb. Ich wartete noch eine ganze Woche und dann setzten die Wehen ein.

Die Fehlgeburt

Am 20.11. setzten um kurz vor Mitternacht die Wehen ein. Kurz zuvor hatte ich mich noch per Whatsapp mit jemandem unterhalten und im nächsten Moment lief ich schon auf die Toilette. Insgesamt verbrachte ich 4 Stunden dort. Ich kann definitiv nicht empfehlen die Fehlgeburt auf der Toilette durchzustehen – nach einiger Zeit weiß man nicht mehr, wie man sitzen soll. Mein Verlobter kümmerte sich in der Zwischenzeit großartig um unseren Kleinen und ich war froh, dass ich gewartet hatte. Ich will nichts beschönigen – es war blutig und es war genauso anstrengend wie eine normale Geburt. Doch ich hatte die Woche zuvor immer wieder mit mir gerungen und mir Vorwürfe gemacht. Nach der Fehlgeburt konnte ich jedoch endlich wirklich abschließen und fühlte mich fast befreit. Die ersten Wehen waren recht leicht, nach kurzer Zeit jedoch merkte ich, wie die Presswehen begannen. In den ersten 3 Stunden konnte ich mich kaum bewegen, weil ich innerhalb weniger Sekunden eine komplette Binde durch geblutet hätte. Mein Verlobter brachte mir mein Handy und gegen Ende hin einen Sitzhocker, damit ich mich zwischendurch beschäftigen bzw ablenken und abstützen konnte. Als die Wehen weniger wurden, wagte ich es nach draußen um mir eine Decke zu holen. Außerdem holte ich mir etwas zu trinken und aß ein wenig Schokolade. Ich merkte, dass mein Kreislauf durch die Anstrengung schon sehr im Keller war, genauso wie bei meiner letzten Geburt. Lange hatte ich jedoch nicht Zeit, denn die Wehen begannen erneut und ich merkte, wie ich wieder begann stärker zu bluten. Als ich gegen 4:30 endlich davon überzeugt war, dass das Schlimmste vorbei war, ging ich direkt unter die Dusche und ins Bett.

Die Zeit danach

Entgegen meines Wissens sagte ich unser geplantes Thanksgiving-Essen jedoch nicht ab. Ich würde jeder Frau empfehlen sich die ersten Tage hinzulegen und auszuruhen. Ich hätte diese Zeit dringend gebraucht. Stattdessen stand ich stundenlang in der Küche. Andererseits hat der Abend mir auch gut getan, da ich mich von den Nachwehen ablenken konnte. Ab dem 23.11. verbrachte ich ungefähr eine halbe Woche fast nur sitzend oder liegend. Diese Zeit war sehr wohltuend. Ich konnte mich regenerieren und dadurch waren die Nachwehen erträglich. Bisher war ich noch nicht im Krankenhaus zur Nachkontrolle, doch langsam aber sicher lassen die Blutungen nach. Die Nachwehen haben nur sehr kurz angedauert und waren bereits nach 1 1/2 Wochen komplett verschwunden. Die Blutungen sind seit letztem Wochenende weniger geworden und werden vermutlich in den nächsten Tagen komplett abklingen. Auch nach der Fehlgeburt hatte ich immer wieder Phasen in denen ich blutige Klumpen in meiner Binde fand, doch diese wurden auch immer weniger. Ich hoffe nun einfach sehr, dass bei der Nachkontrolle alles in Ordnung ist und ich mich nicht doch noch einer Operation unterziehen muss. Sobald wir das Okay aus dem Krankenhaus haben, werden wir es wieder probieren.

Hoffnung

Als ich auf der Suche nach Antworten war, gab es viele widersprüchliche Informationen und teilweise wurde einfach nur gesagt „geh zur Ausschabung und bring es hinter dich“. Die Entscheidung ob man auf die natürliche Fehlgeburt warten will oder nicht, sollte jede Frau selbst treffen können. Doch dafür benötigt man umfassende Informationen, die man leider von vielen Ärzten nicht bekommt. Ich wünsche jeder Frau in dieser Situation den Mut und die Kraft, die Aussagen der Ärzte erneut zu hinterfragen und nicht auf Aussagen wie „es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit“ hereinzufallen. Zur Not kann man auch mehrere Ärzte hinzuziehen um wirklich sicher zu sein. Lasst euch nicht unterkriegen und geht den Weg, der sich für euch richtig anfühlt. Es ist egal ob euer Arzt/eure Ärztin euch versteht – niemand steckt in eurer Haut und weiß besser, welchen Weg ihr wählen solltet. Keiner kann beurteilen, womit ihr besser abschließen könnt. Ich hoffe einfach, dass mein Beitrag einigen dabei helfen kann, eine Entscheidung zu treffen.

Eure Freya

Quetschie selber machen und ein paar Smoothie-Rezepte

smoothies

Huhu,

heute kann ich euch – endlich! – meine erste Erfahrung für selbst befüllbare Quetschies mitteilen. Bereits in unserem Urlaub haben wir in einem dm einen Quetschie zum selbst befüllen gekauft. Mein Verlobter und ich waren uns einig, da war ein Pinguin abgebildet und daher mussten wir ihn mitnehmen. Ich liebe Pinguine und ich hatte von der Marke (Squiz) viele gute Dinge gehört.

Zu Hause angekommen wurde der Quetschiebeutel gewaschen und durfte dann eine Zeit im Regal stehen bleiben, denn mein Stabmixer hat leider überhaupt nicht funktioniert. Nun haben wir gerade einen neuen Stabmixer bestellt und siehe da – pürieren klappt endlich wie gewünscht. Zum testen wanderten eine Birne, ein Apfel und ein Schuss Milch in den Becher und anschließend in den Quetschie. Ich habe natürlich prompt die Maximal-Markierung übersehen und durfte dann einiges wieder rauslöffeln. Unser kleiner Wirbelwind hat mir den Quetschie fast aus der Hand gerissen und innerhalb weniger Minuten war er leer.

Ich werde ab sofort definitiv öfter selbst Quetschies machen, denn Obst haben wir eigentlich immer zu Hause. Seien es Äpfel, Bananen, Birnen, Weintrauben oder auch Kiwi. Ich bin gespannt welche Geschmacksrichtungen unser Kleiner noch verschlingen wird!

Das Schöne an dem Quetschiebeutel ist, dass man sie auch einfrieren und im Geschirrspüler waschen kann. Das erleichtert das Waschen ungemein. Durch den Zip bleibt der Quetschie dicht und bisher hat unser Kleiner ihn auch noch nicht aufbekommen.

Apfel-Birne-Milch-Quetschie

  • Einen Apfel und eine Birne schälen und schneiden.
  • Milch dazugeben und pürieren.
  • Beides in den Quetschiebeutel füllen.

Banane-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Eine Banane und eine Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen (wir nehmen Honig statt Zucker) und pürieren.

Granatapfel-Ananas-Kiwi-Maracuja-Smoothie

  • Ananas, Granatapfel und Kiwi schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wassermelone-Banane-Apfel-Maracuja-Smoothie

  • Wassermelone, Banane und Apfel schälen und schneiden.
  • Maracuja-Saft hinzugeben.
  • Nach Belieben süßen und pürieren.

Wenn meine beiden Männer in Obst-Streik sind, mache ich gerne mal Smoothies. Beide verdrücken dann locker ihre Tagesration an Obst. Wollt ihr die Smoothies gerne etwas cremiger, könnt ihr auch etwas Milch hinzugeben. Solltet ihr noch andere Smoothie-Rezepte suchen, dann schaut einfach mal hier.

Eure Freya

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